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ALLGEMEIN: SIXDAYS locken Fans aus dem Ausland nach Bremen

Mit einer Paradeleistung des belgischen Radsportduos Iljo Keisse und Jasper De Buyst sind am Dienstagabend die 55. SIXDAYS BREMEN zu Ende gegangen. Die Veranstalter sind zufrieden – auch wenn die Besucherzahlen leicht unter den Vorjahresergebnissen geblieben sind. „Nach ersten Hochrechnungen waren rund 59.000 Besucher an den sechs Tagen in unseren Hallen. Wenn man bedenkt, dass wir in neuer Konstellation und mit zum Teil veränderten Konzepten an den Start gegangen sind, ist das ein gutes Ergebnis“, sagt Geschäftsführer Felix Wiegandt von der Event & Sport Nord GmbH (ESN).

Mit verantwortlich für den leichten Besucherrückgang sei der Sonntag. „Für diesen Tag fehlt uns ein klares Konzept. Daran müssen wir definitiv arbeiten“, so Wiegandt weiter. Eine erfreuliche Entwicklung vernahmen er und Mit-Geschäftsführer Hans Peter Schneider in der ÖVB-Arena: Eine neue Promi-Talk-Ecke, die Verlagerung der Bühne in die Ostkurve und mehr Sport dank kürzerer Showpausen haben sich ausgezahlt. „Da war richtig was los im Innenraum und auf den Rängen. Hier haben wir auch vermehrt Besucher aus dem Ausland wahrgenommen – das ist eine tolle Entwicklung“, freut sich Schneider.

Dass die SIXDAYS über die Bremer Stadtgrenzen hinaus bekannt werden, dafür sorgen die offiziellen Botschafter. Am Finalabend wurden mit Radsportlerin Denise Schindler, die zuvor das Paracycling-Duell für sich entscheiden konnte, und Bürgermeister a. D. Jens Böhrnsen, der seit 1965 kaum ein Sechstagerennen verpasst hat, zwei weitere Personen in den Botschafterkreis aufgenommen.

Die 56. SIXDAYS BREMEN finden von Donnerstag bis Dienstag, 9. bis 14. Januar 2020, statt.

SPORT: Triumphfahrt der Belgier

Sie galten von Beginn an als die Favoriten und setzten sich durch: Das belgische Traumduo Iljo Keisse und Jasper De Buyst (Team elements pure) hat die 55. SIXDAYS BREMEN für sich entschieden. „Die Stärksten haben gewonnen. Die beiden World-Tour-Fahrer dominierten das Feld über die Tage und ließen keine Zweifel aufkommen, dass sie hier gewinnen wollten“, sagt Erik Weispfennig, Sportlicher Leiter. Platz zwei sicherten sich Vorjahressieger Theo Reinhardt und Teamkollege Marc Hester (Team swb) vor der Überraschungsmannschaft Simone Consonni, der sein erstes Sechstagerennen bestritt, und Tristan Marguet (Team Schulenburg).

Vier Teams in der Nullrunde, drei Punkte Differenz zwischen den beiden führenden Mannschaften: Die Voraussetzungen für die Finaljagd hätten kaum spannender sein können. Die Zuschauer erlebten ein temporeiches Rennen, in dessen Verlauf die Führung mehrmals wechselte. Achim Burkart und Andreas Graf (Team DATAGROUP) fuhren die erste Dublette des Abends heraus, kamen aber über Platz vier nicht hinaus. Die wahren Protagonisten der finalen Jagd waren Keisse/De Buyst und Hester/Reinhardt. Mit einer Dublette dreißig Runden vor Schluss machten die Belgier den Sieg perfekt. Ein letzter Angriffsversuch der Zweitplatzierten blieb ohne Erfolg.

Die Atmosphäre in der vollen ÖVB-Arena war eines Finales würdig, sagt Mario Roggow, Leiter der SIXDAYS: „Das war Gänsehaut pur. Die führenden Teams sind ein irres Tempo gefahren, die Zuschauer auf den Tribünen sind lautstark mitgegangen.“

Im Sprinterwettbewerb wurde es am letzten Renntag noch einmal eng: Durch Siege im Keirin und Rundenrekordfahren konnte Elias Edbauer bis auf zwei Punkte an den Führenden Maximilian Levy heranfahren. Doch am Ende musste sich der 18-Jährige mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Der finale Sprint brachte die Entscheidung und den Gesamtsieg für Levy. „Nach dem Ausfall von Robert Förstemann war Levy ganz klar Favorit und doch haben es die jungen Fahrer immer wieder geschafft, ihm ein Schnippchen zu schlagen“, sagt Weispfennig. Für eine besondere Überraschung sorgte Robert Förstemann. Der 32-Jährige kam am Abend noch einmal persönlich in die Halle, um sich beim Bremer Publikum und für die vielseitige Unterstützung nach seinem Bahnunfall am vergangenen Samstag zu bedanken.

Traditionell starteten am Finalabend auch die Paracycler auf der Bremer Bahn. Im 2000-Meter-Zeitfahren siegte Denise Schindler gegen Pierre Senska. Schindler, die mit zwei Jahren bei einem Unfall ihr rechtes Bein verlor und heute eine Unterschenkelprothese trägt, wurde im weiteren Verlauf des Abends zur offiziellen Botschafterin der SIXDAYS BREMEN ernannt.

Endergebnis der 55. SIXDAYS BREMEN

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 Keisse Iljo – De Buyst Jasper elementspure 0 295
2 Hester Marc – Reinhardt Theo swb 1 233
3 Consonni Simone – Marguet Tristan Schulenburg 2 292
4 Burkart Achim – Graf Andreas DATAGROUP 2 205
5 Grasmann Christian – Mørkøv Jesper ÖVB 3 138
6 Stroetinga Wim – De Pauw Moreno ADLER Solar 7 196
7 van Zijl Melvin – Hesters Jules ATLANTIC Hotels 15 138
8 Bommel Henning – Malmberg Matias bremen eins 23 166
9 Harrison Joshua – Augenstein Moritz Courtyard by Marriott 35 106
10 Boussaer Bryan – Schmiedel Sebastian bike it 36 89
11 Frederiksen Oliver Wulff – Beyer Maximilian Der Installatör 37 159
12 Liß Lucas – Pirius Hans Sonne am Haus 38 43

SPORT: Consonni/Marguet ziehen als Führende ins Finale

Der vorletzte Abend der 55. SIXDAYS BREMEN hatte es in sich: Die Topteams fuhren von Beginn an eine harte Linie und schnelles Tempo. Am Ende mussten die bisher dominierenden Belgier Iljo Keisse und Jasper De Buyst (Team elements pure) ihre Führung abgeben. Mit 238 Punkten gehen Tristan Marguet und Simone Consonni als stärkste Mannschaft ins Finale. Das belgische Duo folgt mit 13 Punkten Rückstand auf dem zweiten Platz. Doch auch Hesters/Reinhardt (Team swb), Burkart/Graf (Team DATAGROUP) und Grasmann/Mørkøv (Team ÖVB) sind mit einem Rundenrückstand noch in Schlagdistanz. „Spannender könnten die Voraussetzungen für ein packendes Finale kaum sein“, zeigt sich der Sportliche Leiter Erik Weispfennig sichtlich begeistert.

In den vergangenen Tagen waren Keisse und De Buyst nicht von der Spitze zu verdrängen. Die große Jagd brachte den Führungswechsel. Hier zeigten die Topteams kein Pardon und lieferten sich harte Kämpfe. Ausreißversuche von Burkart/Graf und Hester/Reinhardt wussten die Belgier Keisse und De Buyst zu verhindern. „Unermüdlich führten sie das Verfolgerfeld mit mörderischem Tempo an und machten jegliche Bemühungen der anderen Teams zunichte“, sagt Weispfennig. Die Nutznießer waren Consonni und Marguet. Zwölf Runden vor Schluss setzen sie zum Angriff an und fuhren den entscheidenden Rundengewinn und somit die Tagesführung ein. Reinhardt/Hester, die als Viertplatzierte in den Tag gestartet waren, sammelten in den weiteren Wettbewerben wertvolle Punkte und konnten einen Platz im Gesamtklassement gut machen. „Die Jungs haben richtig hart gekämpft heute und gezeigt, dass sie um den Gesamtsieg mitfahren wollen“, sagt Weispfennig.

Im Sprinterwettbewerb behauptet sich Maximilian Levy konstant an der Spitze. Sein stärkster Kontrahent, Elias Edbauer, fuhr erneut die schnellste Zeit im Rundenrekordfahren und ist ihm mit vier Punkten Rückstand dicht auf den Fersen.

Gleich zu Beginn des fünften Renntages fiel die Entscheidung im U23-Cup: Elias Richter und Max Gehrmann (Team 5) sicherten sich nach zwei spannenden Tagen, in deren Verlauf die Führung mehrmals wechselte, den Gesamtsieg. Platz zwei ging an die Italiener Filippo Ferronato und Matteo Donegà (Team 2), gefolgt von den Dänen Anders Fynbo und Martin Mollerup (Team 1). „Die Jungs haben wirklich tolle Wettkämpfe abgeliefert“, sagt Weispfennig.

Noch ein Finale fand am heutigen Abend statt: Die zwölf Finalisten des Jedermannwettbewerbs „DEIN RENNEN powered by owayo“ fuhren um die Bestzeit und damit um den Titel „Jedermann 2019“ und „Jederfrau 2019“. Vorjahressiegerin Jane Drage ging als Favoritin ins Rennen und enttäuschte nicht: Mit 11,727 Sekunden fuhr sie Bestzeit und verwies ihre fünf Konkurrentinnen auf die Plätze. Bei den Männern lieferte Marcel Laurenz mit 9.617 Sekunden die Bestzeit ab. „Dreimal ist Bremer Recht: Marcel Laurenz fuhr nach zuvor zwei zweiten Plätzen nicht nur zu seinem ersten Sieg ein, sondern auch persönliche Bestzeit hier in Bremen“, sagt Bernd Rennies, Koordinator des Wettbewerbs.

Gesamtwertung nach dem fünften Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 Consonni Simone – Marguet Tristan Schulenburg 0 238
2 Keisse Iljo – De Buyst Jasper elementspure 0 225
3 Hester Marc – Reinhardt Theo swb 1 203
4 Burkart Achim – Graf Andreas DATAGROUP 1 185
5 Grasmann Christian – Mørkøv Jesper ÖVB 1 128
6 Stroetinga Wim – De Pauw Moreno ADLER Solar 4 150
7 van Zijl Melvin – Hesters Jules ATLANTIC Hotels 10 108
8 Bommel Henning – Malmberg Matias bremen eins 18 146
9 Frederiksen Oliver Wulff – Beyer Maximilian Der Installatör 28 135
10 Harrison Joshua – Augenstein Moritz Courtyard by Marriott 28 82
11 Boussaer Bryan – Schmiedel Sebastian bike it 28 77
12 Liß Lucas – Pirius Hans Sonne am Haus 29 33

 

ALLGEMEIN: Mit Lasershow und Profi-Sport

Schon die Lasershow zum Auftakt hatte es in sich – und die Radrennen erst: Mit Anfeuerungsrufen begleiteten Schülerinnen und Schüler aus Bremen und umzu das Geschehen am „Tag der Schulen“ bei den SIXDAYS BREMEN in der ÖVB-Arena. Rund 1.900 Anmeldungen hatten das Organisationsteam erreicht. „Toll, wie gut das Angebot angenommen wird“, freute sich der Leiter des Sechstagerennens, Mario Roggow. „Seit 2016 veranstalten wir diesen Tag – diesmal hatten wir eine Rekordbeteiligung.“

Zwei Stunden lang erlebten die Kinder und Jugendlichen am Montagmorgen Radsport-Profis und Nachwuchsfahrer. Die nach dem schweren Sturz von Robert Förstemann am Sonntag verbliebenen fünf Sprinter fuhren um den Rundenrekord. Am schnellsten bewältigte Elias Edbauer vom Team Deutschland das Rennoval (9,039 Sekunden). Bei den U23-Fahrern zeichnete sich am Mittag ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Gesamtsieg ab: Das Berliner Team Elias Richter/Max Gehrmann hatte nach den drei Wettbewerben des Vormittags 41 Punkte eingefahren und lag damit einen Punkt vor dem italienischen Duo Filippo Ferronato/Matteo Donegà.

Der Tag der Schulen bot indes mehr als Radrennen – nämlich auch Talkrunden zum Thema Ernährung, die fit macht für Sport und Schule. Bereitwillig berichteten Bahnrad-Profi Christian Grasman, die Profis von den Eisbären Bremerhaven, Fabian Bleck und Elston Turner jr., und der Ex-Profi und Co-Trainer der U17-Mannschaft des SV Werder Bremen, Cédric Makiadi. Anschließend mussten sie alle ausgiebig Autogramme geben und mit ihren Fans Selfies machen.

Ein abwechslungsreiches Programm, das gut ankam. Viel Spaß hatten zum Beispiel Dalia (10) und Kimberly (11) von der Wilhelm-Kaisen-Schule: „Die Laser waren richtig toll und ich finde auch gut, dass die Autogramme geben“, sagte Kimberly. „Die Rennen sind cool“, sagte Tjeark (11) von der Freien Aktiven Schule Syke. Er hält es derzeit noch mit dem Mountain Bike, „aber ich möchte hier auch mal mitfahren“.

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SPORT: Belgisches Duo verteidigt Führung

Am vierten Renntag der 55. SIXDAYS BREMEN verteidigen Iljo Keisse und Jasper De Buyst (Team elements pure) ihre Führung. Die Belgier liegen mit 49 Punkten Vorsprung vor Achim Burkart und Andreas Graf (Team DATAGROUP). Auf Platz drei folgen unverändert Simone Consonni und Tristan Marguet (Team Schulenburg) mit einer Runde Rückstand. Das Duo konnte in der großen Jagd und im Zeitfahren wichtige Punkte herausfahren. „Noch ist nichts entschieden. Ich erwarte einen spannenden und hart umkämpften vorletzten Rennabend“, sagt Erik Weispfennig, Sportlicher Leiter. Für eine Überraschung sorgten Jules Hesters und Melvin Van Zijl (Team ATLANTIC Hotels), die die kleine Jagd im Schlusssprint für sich entscheiden konnten.

Im Sprinterwettbewerb führt Maximilian Levy das Feld an. Mit nur zwei Punkten Rückstand folgt der deutsche Nachwuchsfahrer Elias Edbauer. Der 18-Jährige lieferte mit 8,836 Sekunden die stärkste Zeit im Rundenrekordfahren ab. „Das ist ein Zweikampf auf Augenhöhe“, so Weispfennig.

Erst zum zweiten Mal traten Frauen am Sonntagvormittag bei den SIXDAYS im Zweiermannschaftsfahren, dem sogenannten Madison an. Im Schlusssprint entschieden Lisa Klein und Lisa Brennauer das Rennen klar für sich. Vorjahressiegerin Kirsten Wild musste sich mit Teamkollegin Amber Van Der Hulst auf Platz zwei geschlagen geben. „Der Kampf der Favoritinnen endete mit einem besseren Ende für die deutschen Sportlerinnen”, resümierte Weispfennig. Der dritte Platz ging an die jungen deutschen Fahrerinnen Lin Teutenberg und Franziska Brausse.

Zum Abschluss des vierten Renntags stiegen auch die U23-Nachwuchsfahrer ins Sechstagerennen ein. In der ersten Etappe siegten die Dänen Anders Fynbo und Martin Omarsson Mollerup (Team 1) knapp vor den Italienern Filippo Ferronato und Matteo Donegà (Team 2). Platz drei belegt das belgisch-deutsche Duo Arne de Groote/Lucas Felix Happke. „Hier ist noch nichts entschieden. Ich freue mich auf einen spannenden zweiten Renntag mit den jungen Wilden“, sagt Weispfennig.

Gesamtwertung nach dem vierten Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 Keisse Iljo – De Buyst Jasper elementspure 0 198
2 Burkart Achim – Graf Andreas DATAGROUP 0 149
3 Consonni Simone – Marguet Tristan Schulenburg 1 193
4 Hester Marc – Reinhardt Theo swb 1 146
5 Grasmann Christian – Mørkøv Jesper ÖVB 2 97
6 Stroetinga Wim – De Pauw Moreno ADLER Solar 4 122
7 van Zijl Melvin – Hesters Jules ATLANTIC Hotels 8 80
8 Bommel Henning – Malmberg Matias bremen eins 15 112
9 Boussaer Bryan – Schmiedel Sebastian bike it 21 52
10 Liß Lucas – Pirius Hans Sonne am Haus 21 33
11 Frederiksen Oliver Wulff – Beyer Maximilian Der Installatör 22 111
12 Harrison Joshua – Augenstein Moritz Courtyard by Marriott 22 57

SPORT: Keisse/De Buyst bauen Führung aus

Das Duo Keisse/De Buyst (Team elements pure) hat seine Führung am dritten Renntag der 55. SIXDAYS BREMEN weiter ausgebaut. Die Belgier stehen derzeit mit 156 Punkten an der Spitze des Profifeldes. Dahinter liegen Achim Burkart und Andreas Graf (Team DATAGROUP) rundengleich mit 124 Punkten. Platz drei belegen Simone Consonni und Tristan Marguet (Team Schulenburg) mit einer Runde Rückstand. „Die Abstände im Favoritenkreis werden langsam größer. Es ist fraglich, ob sich die Fünfplatzierten Grasmann und Mørkøv mit zwei Runden Rückstand noch einmal ganz nach vorn kämpfen können“, so die Einschätzung des Sportlichen Leiters Erik Weispfennig. Moreno De Pauw (Team ADLER Solar) wurde auf Grund eines Infekts am späten Abend neutralisiert.

Gestern war er noch der Mann des Tages, heute musste Sprinter Robert Förstemann die SIXDAYS vorzeitig beenden. Der Bahnrekordhalter war bei hohem Tempo im Zeitfahren gestürzt. Grund dafür war ein Defekt am Vorderrad. Förstemann wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. „Ich habe bereits kurz mit ihm telefoniert. Er hat einige Verletzungen davongetragen und wird operiert werden müssen, aber es geht ihm den Umständen entsprechend gut“, so Weispfennig.

Am dritten Tag starteten auch die Frauen ins Sechstagerennen. Die Niederländerin Kirsten Wild hat nichts anbrennen lassen und ihren Titel im Omnium erfolgreich verteidigt. Bereits am Nachmittag hatte die vierfache Weltmeisterin nach einer starken Leistung im Scratch die Führung übernommen und auch im abendlichen Rennverlauf die Konkurrenz hinter sich gelassen. Auf Platz zwei landete die Deutsche Franziska Brausse mit 22 Punkten Rückstand. Die Drittplatzierte Lisa Brennauer fuhr im finalen Sprint noch auf Platz drei. „Kirsten ist ihrer Favoritenrolle absolut gerecht geworden“, sagt Weispfennig. Am Sonntag starten die Frauen im Madison.

Unterdessen sicherten sich Lance Huenders und Tristan Kool (Team 10) nach der zweiten Etappe den Gesamtsieg im Andy-Kappes-Cup. Für die beiden 16-jährigen Niederländer ist es der erste Titel bei einem Sechstagerennen. Auf Platz zwei landete das deutsche Duo Pierre-Pascal Keup und Axel Borgwald (Team 9) vor Martin Voltr und Adam Křenek (Team 7) aus Tschechien.

Gesamtwertung nach dem dritten Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 Keisse Iljo – De Buyst Jasper elementspure 0 156
2 Burkart Achim – Graf Andreas DATAGROUP 0 124
3 Consonni Simone – Marguet Tristan Schulenburg 1 148
4 Hester Marc – Reinhardt Theo swb 1 120
5 Grasmann Christian – Mørkøv Jesper ÖVB 2 70
6 Stroetinga Wim – De Pauw Moreno ADLER Solar 5 100
7 van Zijl Melvin – Hesters Jules ATLANTIC Hotels 8 56
8 Bommel Henning – Malmberg Matias bremen eins 14 76
9 Liß Lucas – Pirius Hans Sonne am Haus 19 20
10 Boussaer Bryan – Schmiedel Sebastian bike it 19 18
11 Harrison Joshua – Augenstein Moritz Courtyard by Marriott 20 41
12 Frederiksen Oliver Wulff – Beyer Maximilian Der Installatör 21 61

 

ALLGEMEIN: Spaß und Bewegung beim Kidsday

Wenn Kuscheltiere die Bühne der ÖVB-Arena rocken, in Halle 3 gehopst und getanzt wird, BMX-Workshops im Mini-Drome auf dem Programm stehen und Maskottchen Speedy Autogramme verteilt, dann ist das Sechstagerennen fest in Kinderhand. Auch sportlich bot der Kindernachmittag den kleinen und großen Besucher am Samstag, 12. Januar 2019, spannende Unterhaltung: Die Schlussetappe des Andy-Kappes-Cups sowie Wettbewerbe der Profis, Sprinter und Frauen begeisterten den Nachwuchs.

La-Ola-Wellen zur Begrüßung gab es zum Beispiel für den 34-jährigen Youtube-Star „herrH“ alias Simon Horn. Bei seinem ersten Auftritt in Bremen brachte der studierte Grundschullehrer das Publikum in der vollen Halle zum Mitsingen und Tanzen. Gleich beim ersten Song, dem „Elefantenfunk“, kochte die Stimmung. Premiere auch für Maxima Clavey. Die 14-jährige Braunschweigerin, bekannt aus der Castingshow „The Voice Kids“ präsentierte beim Kidsday ihr erstes eigenes Lied „Find Your Own Way“. Bei der anschließenden Autogrammstunde herrschte großer Andrang.

Für Bewegung sorgten auch die Mitmachaktionen rund ums Renn-Oval. Im Foyer der ÖVB-Arena übte der Nachwuchs BMX-Tricks im Mini-Drome. Auf anderen Parcours stellten die jungen Besucher nicht nur ihre Geschicklichkeit, sondern auch ihr Wissen zu gesunder Ernährung unter Beweis. Anschließend wurden die Eltern beim Tischkicker-Turnier und im Slowbiken geschlagen. Wer nach der Show noch Lust hatte zu tanzen, besuchte die Kinderdisko in Halle 3.

Auch der Sport kam am Kidsday nicht zu kurz. Den Gesamtsieg beim Andy-Kappes-Cup erkämpften sich die Niederländer Lance Huenders und Tristan Kool. Die beiden 16-jährigen Nachwuchsfahrer fuhren bei den Sixdays ihren ersten Titel ein. An Lisa Brennauer aus Deutschland ging die zweite Runde im Omnium.

 

 

 

SPORT: Belgisches Duo kämpft sich an die Spitze

Ihr Start war mit Spannung erwartet worden: Iljo Keisse und Jasper De Buyst (Team elements pure) haben am zweiten Abend der 55. SIXDAYS BREMEN ein Zeichen gesetzt. Mit einer starken Leistung in der großen Jagd haben sie die Führung im Gesamtklassement übernommen. Ihnen folgen Wim Stroetinga/Moreno De Pauw (Team Adler Solar) vor Simone Consonni/Tristan Marguet (Team Schulenburg) auf den Plätzen.

Die führende Mannschaft knackte in der kleinen Jagd die Hundert-Punkte-Marke und sicherte sich damit den entscheidenden Rundenvorsprung. Fünf weitere Teams folgen mit einem Rundenrückstand. „Damit ist nach wie vor alles offen. Die Belgier sind ihrer Favoritenrolle heute gerecht geworden und auch das Duo Consonni/Marguet hat sich eingefahren auf unserer Bahn. Ich bin gespannt, was die nächsten Tage bringen“, sagt Erik Weispfennig, Sportlicher Leiter der SIXDAYS. Erleichterung hingegen im Team ÖVB: Jesper Mørkøv scheint den gestrigen Sturz gut überstanden zu haben. Gemeinsam mit Partner Christian Grasmann verwies er die Konkurrenz in der kleinen Jagd auf die Plätze.

Der Mann des Abends heißt jedoch Robert Förstemann. Der 32-Jährige übernahm die Gesamtführung im Sprinterwettbewerb und knackte darüber hinaus mit einer Zeit von 8,695 Sekunden den Bremer Bahnrekord. Somit ist die 2014 vom Niederländer Jeffrey Hoogland aufgestellte Bestzeit (8,812 Sekunden) Geschichte. „Der Teamsponsor von Lütcken hat eine Prämie auf den Bahnrekord ausgerufen. Der Kampf ist also noch nicht beendet“, sagt Weispfennig. Und auch der Rekord im 500-Meter-Zeitfahren wackelt. Dem Duo Stroetinga/De Pauw fehlten am heutigen Abend lediglich drei Hundertstel.

Marco Villa, Carsten Wolf, Jimmi Madsen, Alex Rasmussen, Marcel Kalz und Leif Lampater – die ehemalige Gewinner des Bremer Traditionsrennens sorgten für ein besonderes Highlight in der ÖVB-Arena. Anlässlich des 55. Jubiläums kehrten sie im „Rennen der Sieger“ zurück auf die Bahn und traten in einem 55-Runden-Dernyrennen gegeneinander an. Leif Lampater, der erst vor wenigen Monaten seine aktive Karriere beendete, ging knapp als Sieger hervor.

Zu Beginn des Abends startete der Nachwuchs im Andy-Kappes-Cup ins Sechstagerennen. Der Wettbewerb wurde zu Ehren des verstorbenen Ex-Radsportprofis Andreas Kappes umbenannt. Als Sieger ging Team 11 mit den Niederländern Jens Pronk und Ole Veenhuis hervor. Dahinter folgen ihre Landsmänner Lance Huenders und Tristan Kool (Team 11) vor dem Schweizer Duo Nicolo de Lisi/Damien Fortis (Team 12).

Gesamtwertung nach dem zweiten Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 Keisse Iljo – De Buyst Jasper elementspure 0 102
2 Stroetinga Wim – De Pauw Moreno ADLER Solar 1 88
3 Consonni Simone – Marguet Tristan Schulenburg 1 87
4 Hester Marc – Reinhardt Theo swb 1 65
5 Burkart Achim – Graf Andreas DATAGROUP 1 60
6 Grasmann Christian – Mørkøv Jesper ÖVB 1 46
7 Zijl van Melvin – Hesters Jules ATLANTIC Hotels 6 14
8 Bommel Henning – Malmberg Matias bremen eins 8 29
9 Liß Lucas – Pirius Hans Sonne am Haus 11 5
10 Frederiksen Oliver Wulff – Beyer Maximilian Der Installatör 12 32
11 Harrison Joshua – Augenstein Moritz Courtyard by Marriott 12 12
12 Boussaer Bryan – Schmiedel Sebastian bike it 13 0

SPORT: Hester/Reinhardt führen nach der ersten Nacht

Der erste Tagessieg der 55. SIXDAYS BREMEN geht an Vorjahressieger Theo Reinhardt und Teamkollege Marc Hester (Team swb). In der großen Jagd fuhren sie den entscheidenden Rundenvorsprung heraus und setzten sich an die Spitze des hochkarätig besetzten Fahrerfeldes. Auf Platz zwei folgt das belgische Duo Iljo Keisse/Jasper De Buyst (Team elements pure) vor Simone Consonni und Tristan Marguet (Team Schulenburg). Die sechs im Vorfeld vom Sportlichen Leiter Erik Weispfennig favorisierten Teams deklassierten das restliche Fahrerfeld. „Sieben Runden Abstand nach der ersten Nacht sprechen für sich. Die Topteams haben sich nichts geschenkt und sind von Beginn an hohes Tempo gefahren. Das verspricht spannende sechs Tage“, so Weispfennig.

Wenige Runden nach Beginn der großen Jagd sorgten Sebastian Schmiedel (Team bike it) und Jesper Mørkøv (Team ÖVB) mit einem Sturz für einen Schreckmoment. Während Mørkøv das Rennen fortsetzen konnte, wurde Schmiedel für den weiteren Abend neutralisiert. „Eine vorsorgliche Untersuchung im Diako-Krankenhaus brachte Entwarnung, so dass der
21-Jährige morgen Abend wieder starten kann“, sagt Weispfennig.

Im Sprinterwettbewerb kam es zum ersten Duell zwischen den deutschen Spitzenfahrern Maximilian Levy und Robert Förstemann. Am Ende der ersten Nacht liegt Levy punktgleich vor Förstemann aufgrund der besseren Zeit im Rundenrekordfahren. „Die Jungs sind zum ersten Mal auf unserer Bahn. Sobald sie sich eingefahren haben, wird der Rundenrekord wackeln“, verspricht Weispfennig.

Zuvor wurden die 55. SIXDAYS BREMEN feierlich durch Howard Carpendale und Nico Wendel vom DJ-Team „Gestört aber Geil“ eröffnet.


Gesamtwertung nach dem ersten Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 Hester Marc – Reinhardt Theo swb 0 34
2 Keisse Iljo – De Buyst Jasper elements pure 1 53
3 Consonni Simone – Marguet Tristan Schulenburg 1 45
4 Stroetinga Wim – De Pauw Moreno ADLER Solar 1 38
5 Burkart Achim – Graf Andreas DATAGROUP 1 28
6 Grasmann Christian – Mørkøv Jesper ÖVB 1 19
7 Zijl van Melvin – Hesters Jules ATLANTIC Hotels 4 12
8 Bommel Henning – Malmberg Matias bremen eins 5 13
9 Frederiksen Oliver Wulff – Beyer Maximilian Der Installatör 7 21
10 Harrison Joshua – Augenstein Moritz Courtyard by Marriott 7 7
11 Liß Lucas – Pirius Hans Sonne am Haus 7 0
12 Boussaer Bryan – Schmiedel Sebastian bike it 7 0

 

ALLGEMEIN: Der Startschuss ist gefallen!

Seit wenigen Minuten drehen die Radsportprofis ihre Runden in der ÖVB-Arena. Zuvor wurden die 55. SIXDAYS BREMEN feierlich durch Schlagerstar Howard Carpendale und das DJ-Duo „Gestört aber Geil“ eröffnet. Noch bis Dienstag, 15. Januar, bietet das Sechstagerennen allabendlich hochkarätigen Sport und abwechslungsreiche Unterhaltung.

In einem Pressegespräch am frühen Abend verriet Carpendale, dass das Sechstagerennen zwei seiner größten Leidenschaften vereint: „Ich liebe Entertainment und Sport. Hier wird beides kombiniert.“ In seiner Freizeit ist der gebürtige Südafrikaner passionierter Golfer, früher spielte er Cricket und Rugby. „Und ich bin immer viel Fahrrad gefahren. Das mache ich insbesondere verstärkt vor meinen Tourneen, um mich fitzuhalten“, ergänzte Carpendale. Sein Startschuss-Kollege, Nico Wendel vom DJ-Duo „Gestört aber Geil“, ist privat ebenfalls gern auf dem Rad unterwegs: „Aber natürlich nicht auf so einem Niveau wie die Fahrer auf der Bahn.“ Für ihn sei es eine große Ehre, das traditionsreiche Sechstagerennen eröffnen zu dürfen. „Das ist etwas ganz Besonderes. Mit Bremen verbinden wir viele schöne Erinnerungen an unsere Album-Tour und die Clubauftritte“, so Wendel weiter. Sein DJ-Kollege Marcel Stephan war aus gesundheitlichen Gründen beim Pressegespräch und dem anschließenden Startschuss nicht dabei.

Im weiteren Verlauf des Abends werden die Startschützen ihre größten Hits live in den Hallen präsentieren: Howard Carpendale ab 22.35 Uhr in der ÖVB-Arena und Gestört aber Geil ab 23 Uhr in Halle 4.

Die 55. SIXDAYS BREMEN finden noch bis Dienstag, 15. Januar 2019, in der ÖVB-Arena und den Hallen 2 bis 4.1. statt. Weitere Infos: www.sixdaysbremen.de

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SPORT: Neuaufstellung der Profiteams

Am morgigen Donnerstag fällt der Startschuss für die 55. SIXDAYS BREMEN. Zuvor kommt noch einmal Bewegung ins Starterfeld der Profis. Vorjahressieger Kenny De Ketele und Richard Banusch, der sein erstes Profirennen in der Hansestadt absolvieren wollte, fallen nach Stürzen beim Rotterdamer Sechstagerennen verletzungsbedingt aus. Yoeri Havik folgt einer Verpflichtung des Nationalteams. Mit den Dänen Marc Hester und Matias Malmberg sowie dem Niederländer Melvin Van Zijl konnte der Sportliche Leiter Erik Weispfennig kurzfristig drei vielversprechende Sportler für das Rennen von Donnerstag bis Dienstag, 10. bis 15. Januar, in der ÖVB-Arena verpflichten.

Durch die Nachnominierungen ergeben sich Änderungen in den Teamkonstellationen: Marc Hester startet gemeinsam mit Theo Reinhardt im Team swb. Für Weispfennig ein adäquater Ersatz: „Der 33-jährige Däne ist in einer sehr guten Form. Er führte über Tage das Rennen in Rotterdam an“. Melvin Van Zijl fährt mit dem jungen Belgier Jules Hesters im Team ATLANTIC Hotels. Der 27-jährige Niederländer gehörte laut Weispfennig zu den stärksten Fahrern in Rotterdam: „Wenn Melvin und Jules gut harmonieren, gehören sie definitiv zu den spannendsten Paarungen im Feld.“

Für das Team DATAGROUP ergibt sich dadurch ebenfalls ein Wechsel: Andreas Graf wird anstelle des verhinderten Yoeri Havik an der Seite von Achim Burkart fahren. „Die beiden kennen sich und unsere Bahn sehr gut. Für mich definitiv ein Team für die vorderen Plätze“, so Weispfennigs Einschätzung. Matias Malmberg ersetzt Richard Banusch im Team Bremen Eins. Der 18-Jährige tritt in seinem ersten Profirennen an der Seite des erfahrenen Henning Bommel an.

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Alle Profifahrer im Überblick (Stand 9. Januar 2019):

Nr. Fahrer Team
1 Simone Consonni (IT)
Tristan Marguet (CH)
Schulenburg
2 Christian Grasmann (DE)
Jesper Mørkøv (DK)
ÖVB
3 Lucas Liß (DE)
Hans Pirius (DE)
Sonne am Haus
4 Iljo Keisse (BE)
Jasper De Buyst (BE)
elements pure
5 Melvin Van Zijl (NL)
Jules Hesters (BE)
ATLANTIC Hotels
6 Achim Burkart (DE)
Andreas Graf (AT)
DATAGROUP
7 Oliver Wulff Frederiksen (DK)
Maximilian Beyer (DE)
Der Installatör
8 Wim Stroetinga (NL)
Moreno De Pauw (BE)
ADLER Solar
9 Marc Hester (DK)
Theo Reinhardt (DE)
swb
10 Bryan Boussaer (BE)
Sebastian Schmiedel (DE)
bike it
11 Henning Bommel (DE)
Matias Malmberg (DK)
Bremen Eins
12 Joshua Harrison (AU)
Moritz Augenstein (DE)
Courtyard by Marriott

SPORT: Radsportlegenden kehren zurück auf die Bahn

Marco Villa, Carsten Wolf, Jimmi Madsen, Alex Rasmussen, Marcel Kalz und Leif Lampater – sie alle haben die SIXDAYS BREMEN bereits gewonnen. Am Freitagabend, 11. Januar, sorgen die sechs ehemaligen Radsportprofis für ein besonderes Highlight in der ÖVB-Arena. Anlässlich des 55. Jubiläums kehren sie im „Rennen der Sieger“ zurück auf die Bahn und treten in einem 55-Runden-Dernyrennen gegeneinander an. „Wir möchten mit dem Rennen ein Stück Geschichte aufleben lassen“, sagt Erik Weispfennig, Sportlicher Leiter der SIXDAYS.

1996 stand er ganz oben: Der Italiener Marco Villa sicherte sich bei seinem ersten Start in Bremen prompt den Gesamtsieg. Heute ist der 49-Jährige als Trainer aktiv. Zu seinen Schützlingen gehört auch Simone Consonni, der in diesem Jahr Premiere im Profifeld der SIXDAYS feiert. Ein Jahr später gewann Carsten Wolf an der Seite des Bremer Publikumslieblings Andreas Kappes. Insgesamt bestritt der gebürtige Potsdamer 77 Sechstagerennen. Und auch der Däne Jimmi Madsen folgt der Einladung zum „Rennen der Sieger“. Mehr als 120 Mal ging er bei Sechstagerennen an den Start, 45 Mal stand er auf dem Podium. In Bremen siegte er 1998. Heute ist Madsen als Sportlicher Leiter beim Kopenhagener Sechstagerennen tätig.

Leif Lampater ist dem Bremer Publikum ebenfalls bestens bekannt. Erst vor wenigen Monaten trat der 36-Jährige aus dem Bahnradsport zurück. Er erzielte neun Siege in 87 Sechstagerennen. In der Hansestadt war er 2009 und 2014 erfolgreich. Alex Rasmussen und Marcel Kalz sicherten sich 2015 gemeinsam den Gesamtsieg bei den Bremer SIXDAYS. Bei ihrer Mission Titelverteidigung im darauffolgenden Jahr landeten sie auf Platz drei. Im selben Jahr beendete der Däne Rasmussen seine Radsportlaufbahn. Kalz startete 2017 noch einmal erfolgreich an der Seite von Kenny De Ketele, bevor auch er den aktiven Radsport verließ. Insgesamt gehen fünf Sechstagesiege auf das Konto des Berliners – drei davon in Bremen (2013, 2015, 2017).

Bereits zum 50. Jubiläum gingen ehemalige Sechstagefahrer beim „Rennen der Legenden“ an den Start und sorgten für Besucherandrang in der ÖVB-Arena.

Die 55. SIXDAYS BREMEN finden von Donnerstag bis Dienstag, 10. bis 15. Januar 2019, in der ÖVB-Arena und den Hallen 2 bis 4.1 statt. Preis pro Ticket: Donnerstag und Dienstag 16,80 Euro, Freitag und Samstag 25,80 Euro, Sonntag 19,80 Euro, Montag 29,80 Euro. Am Samstag ist der Eintritt zum Kindernachmittag frei, Sonntag gibt es das „4-Freunde-Sonntags-Ticket“ für 29,80 Euro. Das Grünkohlland-Ticket inklusive Eintritt zur Veranstaltung ist ab 34,90 Euro erhältlich.

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