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59.000 Besucher bei den SIXDAYS BREMEN

Mit dem eindrucksvollen Sieg des belgisch-deutschen Duos Kenny De Ketele und Nils Politt (Team Schulenburg) sind am Dienstagabend die 56. SIXDAYS BREMEN zu Ende gegangen. Das Fazit der Veranstalter fällt positiv aus: Nach ersten Hochrechnungen kamen an den sechs Tagen insgesamt rund 59.000 Besucher in die ÖVB-Arena und in die Hallen 2 bis 4 zu Sport- und Showprogramm (2019: 59.000). „Die Zuschauerzahlen sind konstant. Damit können wir mehr als zufrieden sein“, sagt Geschäftsführer Felix Wiegandt von der Event & Sport Nord GmbH (ESN). Die besucherstärksten Tage seien Samstag und Montag gewesen, Aufholbedarf gebe es weiterhin am Sonntag: „Der Sonntag ist und bleibt eine Herausforderung. Das neue Brunch-Angebot wurde zwar gut angenommen, aber auch da geht noch mehr.“

Der Plan des Sportlichen Leiters Erik Weispfennig, ein hochkarätiges und ausgeglichenes Fahrerfeld zusammenzustellen und den Zuschauern spannenden Sport zu bieten, ist aufgegangen. „Wir haben mehr fachkundiges Publikum in der Halle. Das bestätigen uns nicht nur die vollen Ränge, sondern auch die Atmosphäre. Ich habe sogar Fanclubs aus Dänemark, Belgien und der Schweiz entdeckt. Das ist eine tolle Entwicklung“, sagt Mitgeschäftsführer Hans Peter Schneider. Zurückzuführen sei dies laut Schneider auch auf Kooperationen mit überregionalen Fachzeitschriften, gezielte Werbemaßnahmen in ehemaligen Sechstagestädten sowie die deutschlandweite Präsenz des Jedermannwettbewerbs DEIN RENNNEN. Die Qualifikationsläufe wurden in Hamburg, Erfurt und Kaarst-Büttgen ausgetragen.

Die 57. SIXDAYS BREMEN finden vom 14. bis 19. Januar 2021 in der ÖVB-Arena und in den Hallen 2 bis 4 statt. Tickets zum Vorzugspreis sind ab sofort unter www.sixdaysbremen.de/tickets erhältlich.

 

 

 

 

56. SIXDAYS: De Ketele/Politt gewinnen Finalkrimi

Sechs Mannschaften standen zu Beginn des Finalabends der 56. SIXDAYS BREMEN in der Nullrunde und hatten damit beste Chancen auf den Gesamtsieg. Mit einer Dublette wenige Runden vor Schluss der 60-minütigen Finaljagd sicherten sich Kenny De Ketele und Nils Politt (Team Schulenburg) den Gesamtsieg. „Ich hatte Gänsehaut, das war eine unglaubliche Atmosphäre in der Halle und ganz großer Sport. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir je ein so spannendes und knappes Finale in der ÖVB-Arena erlebt haben“, sagt der Sportliche Leiter Erik Weispfennig. Platz zwei sicherten sich die Weltmeister Theo Reinhardt und Morgan Kneisky (Team swb) vor Andreas Graf und Marc Hester (Team DATAGROUP).

Für den Belgier De Ketele ist es der 17. Sechstagesieg, Partner Politt feiert seinen ersten Erfolg im erst dritten Sechstagerennen seiner Karriere. „Ich bin ein großer Fan von Sechstagerennen und hatte eine tolle Zeit in Bremen. Wenn es im nächsten Jahr passt, komme ich auf jeden Fall wieder“, so Politt. Die Zuschauer auf den vollen Rängen erlebten einen spannenden Schlagabtausch der sechs Top-Teams, der bis kurz vor Schluss keinen klaren Favoriten erkennen ließ.

Die kleine Jagd zu Beginn des Abends brachte keine Vorentscheidung. Maximilian Beyer (Team ÖVB) setzte sich im Schlusssprint gegen Theo Reinhardt durch, jedoch blieben alle Favoritenteams in der Nullrunde. Dank wichtiger Punktegewinne im Derny und Zeitfahren knackten Wim Stroetinga und Nico Selenati (Team SAIL Bremerhaven) die Einhundert-Punkte-Marke und gingen mit einer Runde Vorsprung als Führende in die Finaljagd. „Ihnen fehlten die nötigen Punkte, um an Ende gegen die Konkurrenz standhalten zu können. Das ist schade, sie haben sich in den sechs Tagen wirklich großartig präsentiert“, sagt Weispfennig. Das Duo beendete das Rennen auf dem vierten Rang.

Kein Rennabend ohne Rekorde: Am zweiten Tag in Folge fiel im Sprinterwettbewerb der Bahnrekord. Tomás Bábek unterbot den am Vorabend von Robert Förstemann aufgestellten Rekord um 157 Tausendstel (8,531 Sekunden). Nur wenige Minuten später machte er im direkten Sprintduell mit Förstemann den Gesamtsieg perfekt. Platz drei geht an den jungen Christian Röbel. „Ich hatte noch eine Rechnung offen mit der Bahn und die ist jetzt beglichen. Es war definitiv die richtige Entscheidung nach dem Sturz zurückzukommen. Es lief von Tag zu Tag besser. Mein Highlight war natürlich der Bahnrekord am Montagabend“, resümiert Förstemann seine Rückkehr nach Bremen.

Der Abend begann mit dem Finale des Andy-Kappes-Cups. Am Ende der 45-minütigen Etappe überquerten die Dänen Frederik Erringsø und Mathias Møller Jørgensen als glückliche Gewinner die Ziellinie. Auf Platz zwei landete das Duo Dominik Wolf/Yannick Andrä aus Thüringen mit einer Runde Rückstand vor den Niederländern Noël Luijten und Rowan Wijfje.

Save the Date: Die 57. SIXDAYS BREMEN finden vom 14. bis 19. Januar 2021 in der ÖVB-Arena und den Hallen 2 bis 4 der MESSE BREMEN statt. Tickets zum Vorzugspreis sind unter www.sixdaysbremen.de/tickets erhältlich.

Gesamtwertung nach dem sechsten Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 De Ketele Kenny – Politt Nils Schulenburg 0 314
2 Reinhardt Theo – Kneisky Morgan swb 1 307
3 Graf Andreas – Hester Marc DATAGROUP 1 254
4 Stroetinga Wim – Selenati Nico SAIL Bremerhaven 1 224
5 Marguet Tristan – Beyer Maximilian ÖVB 2 242
6 De Pauw Moreno – Rohde Leon AVM 3 177
7 Frederiksen Oliver Wulff – Augenstein Moritz Atlantic Hotels 16 215
8 Bommel Henning – Pieters Roy TKP Steuerberatung / Rosenboom Menges Klindwor 17 104
9 Malcharek Moritz – Van Zijl Melvin Fruchthaus Hulsberg 30 106
10 Harrison Joshua – Pirius Hans Bremen Eins 31 105
11 Boussaer Bryan – Bradbury Stephen Nordwest Ticket 34 125

 

Sechs Teams mit Chancen auf Gesamtsieg

Rekorde, Rekorde, Rekorde: Die 56. SIXDAYS BREMEN haben es in sich. Bereits am fünften Tag in Folge fiel der 500-Meter-Bahnrekord: Dieses Mal setzten Wim Stroetinga und Nico Selenati (Team SAIL Bremerhaven) mit 27,102 Sekunden ein Zeichen. Im Sprinterwettbewerb meldete sich Robert Förstemann eindrucksvoll zurück und unterbot seine Spitzenzeit aus dem Vorjahr mit 8,688 Sekunden. „Die neue Bahn hat sich gelohnt. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir je so viele Rekorde während eines Sechstagerennens erlebt haben“, so der Sportliche Leiter Erik Weispfennig.

Kenny De Ketele und Nils Politt (Team Schulenburg) gehen derweil als Führende ins Finale. Dahinter folgt Rückkehrer Theo Reinhardt mit Teamkollege Morgan Kneisky (Team swb). Auf Platz drei stehen Andreas Graf und Marc Hester (Team DATAGROUP). Das Duo sicherte sich im letzten Rennen des Abends die nötigen Punkte, um in der Nullrunde zu bleiben und den Anschluss an die Spitze zu halten. Insgesamt stehen sechs Teams in der Nullrunde und haben somit noch Chancen auf den Gesamtsieg. „Wir haben eine unheimlich kampfbetonte große Jagd gesehen. Die Mannschaften schenken sich nichts. Das wird ein sehr spannendes Finale morgen“, sagt Weispfennig.

Im Verlauf des Abends wurde Moreno De Pauw feierlich verabschiedet. Der 28-Jährige beendet nach dieser Saison seine aktive Karriere. Und der Belgier will es nochmal wissen – schließlich fehlt ihm noch ein Sieg auf der Bremer Bahn: Mit dem Gewinn der kleinen Jagd machten er und Partner Leon Rohde (Team AVM) einen wichtigen Schritt in Richtung Podium.

Spannend bleibt es auch im Sprinterwettbewerb: Dank seiner Bestzeit im Zeitfahren führt Robert Förstemann das Gesamtklassement weiter an. Sein stärkster Kontrahenten Tomás Bábek liegt punktgleich auf Rang zwei.

Für Nervenkitzel sorgten am Montag die Fahrer des Andy-Kappes-Cups: Ein Sturz im Madison sorgte am Vormittag für das vorzeitige Rennende für die Niederländer Mark Groeneveld und Nick Schelvis. Die Führung im U19-Wettbewerb halten die Dänen Frederik Erringsø und Mathias Møller Jørgensen.

Zum fünften Mal starteten Jedermänner und -frauen im Rahmen der SIXDAYS BREMEN. Nach zwei spannenden Halbfinals am Freitag und Samstag, fand heute das große Finale von DEIN RENNEN in der ÖVB-Arena statt. „Es war so spannend wie nie. Nach meiner Einschätzung aus den Vorläufen hätten je vier Frauen und Männer den Sieg einfahren können“, so Bernd Rennies, Koordinator des Rennens. Mit einer Zeit von 11.477 Sekunden verwies Stefanie Annika Wasmundt die Konkurrenz auf die Plätze. „Die Polizeibeamtin aus Itzehoe ist seit Jahren in der Jedermannszene aktiv und kennt den Bahnradzirkus, sie hat sich hier stark präsentiert“, sagt Rennies.

Im Männerfeld hatte Vorjahressieger Marcel Laurenz klar die Nase vorn. Der ehemalige Radsportprofi ist heute im Amateursport erfolgreich aktiv und bewies mit einer Zeit von 09.297 Sekunden seine Klasse. Besonders beeindruckt zeigte sich Rennies auch von dem 15-jährigen Jasper Schröder, der ebenfalls unter der magischen Grenze von 10 Sekunden blieb: „Jasper ist im Perspektivkader des Bunds Deutscher Radfahrer. Dem traue ich durchaus zu, dass wir ihn irgendwann mal im Profifeld auf der Bahn wiedersehen.“

Stefanie Wasmundt startete anschließend in einer 3000-Meter-Verfolgung gegen Paracyclerin Raphaela Eggert. Die 27-Jährige Eggert ist seit einer Krebserkrankung in Kindertagen halbseitig gelähmt. Ihr bisher größter Erfolg war eine Silbermedaille bei der Paracycling-Straßenweltmeisterschaft 2017. Das Duell in der ÖVB-Arena konnte sie für sich entscheiden.

Weitere Infos: www.sixdaysbremen.de

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Gesamtwertung nach dem fünften Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 De Ketele Kenny – Politt Nils Schulenburg 0 250
2 Reinhardt Theo – Kneisky Morgan swb 0 231
3 Graf Andreas – Hester Marc DATAGROUP 0 218
4 Marguet Tristan – Beyer Maximilian ÖVB 0 206
5 Stroetinga Wim – Selenati Nico SAIL Bremerhaven 0 186
6 De Pauw Moreno – Rohde Leon AVM 0 157
7 Frederiksen Oliver Wulff – Augenstein Moritz Atlantic Hotels 11 199
8 Bommel Henning – Pieters Roy TKP Steuerberatung / Rosenboom Menges Klindwor 15 84
9 Malcharek Moritz – Van Zijl Melvin Fruchthaus Hulsberg 22 106
10 Harrison Joshua – Pirius Hans Bremen Eins 25 93
11 Boussaer Bryan – Bradbury Stephen Nordwest Ticket 28 93
12 Happke Luca Felix – English Felix Courtyard by Marriott 34 29

Lasershow und sich überbietende Rekorde

Schon bei der Lasershow saß niemand mehr auf seinem Stuhl, aber beim Sprinter-Rundenrekord gab es kein Halten mehr: Rund 2.000 Schülerinnen und Schüler aus 41 Schulen brachten beim fünften „Tag der Schulen“ der 56. SIXDAYS BREMEN die ÖVB-Arena zum Beben. Die Kinder und Jugendlichen zwischen zehn und 18 Jahren feuerten die Radsport-Profis im Oval an, sorgten für Stimmung und hatten dabei sichtlich Spaß. „Es ist der Hammer, wie die Kids mitmachen“, freute sich der Leiter des Bremer Sechstagerennens, Mario Roggow. „Jahr für Jahr kommen immer mehr Schüler und Lehrer zum Tag der Schulen – das freut uns sehr, denn das zeigt: Die Idee kommt gut an.“

Zwei Stunden lang erlebten die Schülerinnen und Schüler aus Bremen und umzu am Montagmorgen, 13. Januar 2020, Nachwuchsfahrer und Radsport-Profis. Dabei entwickelte sich der Sprinter-Rundenrekord zu einem wahren Krimi: Sprinter Christian Röbel legte eine Zeit von 9,180 Sekunden vor und wurde von Robert Förstemann mit 9,051 Sekunden überboten. Förstemann war im vergangenen Jahr nach einem Defekt am Vorderrad schwer gestürzt. Der 33-Jährige fuhr so schnell, als ob er mit der Bahn noch eine Rechnung offen hätte. Doch dann übertraf ihn der letzte Fahrer des Rennens: der Tscheche Tomás Bábek mit 8,793 Sekunden.

Inklusion in Sport und Schule

Der Tag der Schulen bot indes mehr als Radrennen – nämlich auch Talkrunden zum Thema Inklusion in Sport und Schule. Bereitwillig erzählten unter anderem Profi-Basketballer Adrian Breitlauch von den Eisbären Bremerhaven sowie Michael Arends vom SV Werder Bremen über den Sport mit körperlich beeinträchtigten Menschen. Radsportprofi Förstemann berichtete zudem von seinen Erfahrungen mit blinden Teamkollegen bei den Paralympics. „Für mich ist das eine Chance, den Radsport aus einer neuen Perspektive zu erleben“, sagte er. Anschließend gaben alle Profisportler ausgiebig Autogramme und machten viele Selfies mit ihren jungen Fans.

In der zweiten Hälfte des Vormittags fuhr die Paracyclerin Raphaela Eggert 3.000 Meter auf der Radrennbahn gegen den SIXDAYS-Botschafter Bernd Rennies und ließ ihn ganz klar hinter sich. Rennies kommentierte ihren Sieg ganz außer Atem mit den Worten: „Ich bin völlig fertig und verschwitzt.“

Der fünfte „Tag der Schulen“ bot erneut ein abwechslungsreiches Programm und kam gut bei den Kids an. Viel Spaß hatten zum Beispiel Christina (12) und ihr Klassenkamerad Marius (12) von der Schule IGS Barßel aus dem Landkreis Cloppenburg. „Das ist sehr spannend und aufregend hier. Sechs Tage Fahrrad zu fahren, ist eine unglaubliche Leistung“, so die Zwölfjährige. Fynn (11), Lilly (11) und Ecrin (11) aus der Oberschule Findorff fanden die Lasershow und den Sprinter-Rundenrekord sehr spannend und freuten sich auch über die kostenlosen Getränke.

Mehr Infos: www.sixdays-bremen.de

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Stroetinga/Selenati übernehmen die Führung

Für Wim Stroetinga und Nico Selenati (Team SAIL Bremerhaven) lief es rund am vierten Tag der 56. SIXDAYS BREMEN: Das niederländisch-schweizer Duo beendete beide Jagden in der Nullrunde und kämpfte sich damit an die Spitze des Profifeldes. Doch die Konkurrenz ist ihnen dicht auf den Versen: Gleich fünf Teams haben nur eine Runde Rückstand. Angeführt wird das Verfolgerfeld von Kenny De Ketele und Nils Politt (Team Schulenburg).

Morgan Kneisky und Moritz Malcharek (Team swb), die nach der Neutralisierung ihrer Teampartner das Rennen weiterhin gemeinsam bestreiten, liegen auf Platz drei. Andreas Graf und Marc Hester (Team DATAGROUP), die sich seit Beginn des Sechstagerennens an der Spitze behauptet hatten, fielen auf Rang fünf zurück. Einmal mehr machten Oliver Wulff Frederiksen und Moritz Augenstein (Team Atlantic Hotels) von sich reden: Zum vierten Mal in Folge unterboten sie den 500-Meter-Bahnrekord (27,242 Sekunden).

Führungswechsel im Sprinterwettbewerb: Mit starken Leistungen im Keirin und Sprint konnte Robert Förstemann seinen Punktrückstand wettmachen und sich im Klassement am Tschechen Tomás Bábek vorbeischieben.

Am Sonntagmittag bestritten die Frauen das Madison, das vom Start weg von den Favoritinnen Emily Nelson/Maggie Coles-Lyster dominiert wurde. Das britisch-kanadische Duo kontrollierte das Renngeschehen über die gesamte Distanz. Platz zwei sicherten sich die Russinnen Tamara Dronova/Diana Klimova. Der Kampf um Rang drei entschied sich wie bereits am Vortag auf der Zielgeraden. Hier hatten die Weißrussinnen Tatsiana Sharakova/Hanna Tserakh das Rad vorn.

Die Zuschauer in der ÖVB-Arena sahen ein technisch und fahrerisch sauberes Radrennen auf der anspruchsvollen Bremer Bahn. „Man erkennt ganz klar die Entwicklung in der Disziplin, die zunehmende Professionalisierung  in den vergangenen Jahren“, sagt Weispfennig. Die deutsche Favoritin Franziska Brauße musste ihren Start krankheitsbedingt kurzfristig absagen. Für sie startete die Niederländerin Tessa Dijksman an der Seite von Lea Lin Teutenberg. Sie landeten auf Platz 6.

Gesamtwertung nach dem vierten Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 Stroetinga Wim – Selenati Nico SAIL Bremerhaven 0 139
2 De Ketele Kenny – Politt Nils Schulenburg 1 193
3 Reinhardt Theo – Kneisky Morgan swb 1 182
4 Marguet Tristan – Beyer Maximilian ÖVB 1 169
5 Graf Andreas – Hester Marc DATAGROUP 1 168
6 De Pauw Moreno – Rohde Leon AVM 1 119
7 Frederiksen Oliver Wulff – Augenstein Moritz Atlantic Hotels 5 185
8 Bommel Henning – Pieters Roy TKP Steuerberatung / Rosenboom Menges Klindwor 12 63
9 Malcharek Moritz – Van Zijl Melvin Fruchthaus Hulsberg 16 81
10 Harrison Joshua – Pirius Hans Bremen Eins 18 83
11 Boussaer Bryan – Bradbury Stephen Nordwest Ticket 21 69
12 Happke Luca Felix – English Felix Courtyard by Marriott 25 29

Halbzeit bei den 56. SIXDAYS BREMEN

Am Ende des dritten Renntags der 56. SIXDAYS BREMEN resümiert der Sportliche Leiter Erik Weispfennig einen ereignisreichen Tag mit packendem Sport und einer tollen Stimmung in der gut besuchten ÖVB-Arena: „Die Zuschauer haben einen starken Schlagabtausch der Favoritenteams erlebt. Nach drei Tagen haben immer noch fünf Teams gute Chancen auf den Gesamtsieg, da ist noch lange nichts entschieden.“ Zur Halbzeit liegen Andreas Graf und Marc Hester (Team DATAGROUP) weiterhin an der Spitze des Profifeldes. „Die Jungs verteidigen erfolgreich ihren am Eröffnungsabend herausgefahrenen Rundenvorsprung“, sagt Weispfennig.

Am Nachmittag hatten Theo Reinhardt und Morgan Kneisky (Team swb) vorübergehend die Führung im Gesamtklassement übernommen. Nur wenige Stunden später musste der amtierende Madison-Weltmeister aus Berlin jedoch aufgrund von Fieber neutralisiert werden. Auch Melvin Van Zijl (Team Fruchthaus Hulsberg), der nach seinem Sturz bei der niederländischen Landesmeisterschaft vor zwei Wochen erneut unter Schwindelerscheinungen litt, konnte nicht starten. Die zwei verbliebenen Fahrer, Morgan Kneisky und Moritz Malcharek, bestritten den dritten Rennabend gemeinsam für das Team swb. „Moritz hat sich souverän geschlagen an der Seite des vierfachen Weltmeisters“, sagt Weispfennig. Sie beendeten den Tag auf Rang drei.

Dreimal ist Bremer Recht – das scheinen sich Oliver Wulff Frederiksen und Moritz Augenstein (Team Atlantic Hotels) gedacht zu haben. Das Duo unterbot am dritten Tag in Folge den Bahnrekord im 500-Meter-Zeitfahren (27.249 Sekunden). „Das ist schon Wahnsinn, was die Jungs hier zeigen. Es macht einfach Spaß, ihnen auf der Bahn zuzugucken“, so Weispfennig.

Am Samstag stiegen auch die Frauen ins Sechstagerennen ein. Die Britin Emily Nelson dominierte den Omniumwettbewerb und sicherte sich verdient den Gesamtsieg mit 141 Punkten. Die Verfolgerinnen lieferten sich ein enges Kopf an Kopf Rennen, an dessen Ende die deutsche Favoritin Franziska Brauße auf Rang zwei fuhr (123 Punkte). Den Kampf um Platz drei konnte Lea Lin Teutenberg auf der Zielgeraden für sich entscheiden (120 Punkte). Am Sonntag starten die Frauen im Madison.

Die zweite Etappe des Elite-Cups am Samstagnachmittag hatte es in sich: Der in Führung liegende Portugiese Rui Oliveira stürzte schwer und wurde mit Verdacht auf einen Schlüsselbeinbruch ins Krankenhaus gebracht. Sein Teamkollege Joao Matias setzte das Rennen alleine fort. Verursacht wurde der Sturz vom russischen Duo Kirill Sveshnikov und Lev Gonov, die daraufhin disqualifiziert wurden. Am Abend bestritten die verbliebenen sechs Teams die dritte und finale Etappe, an dessen Ende die Deutschen Elias Richter und Milan Henkelmann die Nase vorn hatten und sich damit den Gesamtsieg sicherten.

Gesamtwertung nach dem dritten Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 Graf Andreas – Hester Marc DATAGROUP 0 126
2 De Ketele Kenny – Politt Nils Schulenburg 1 147
3 Reinhardt Theo – Kneisky Morgan swb 1 140
4 Marguet Tristan – Beyer Maximilian ÖVB 1 122
5 Stroetinga Wim – Selenati Nico SAIL Bremerhaven 2 91
6 De Pauw Moreno – Rohde Leon AVM 2 88
7 Frederiksen Oliver Wulff – Augenstein Moritz Atlantic Hotels 4 138
8 Bommel Henning – Pieters Roy TKP Steuerberatung / Rosenboom Menges Klindwor 11 54
9 Harrison Joshua – Pirius Hans Bremen Eins 16 53
10 Malcharek Moritz – Van Zijl Melvin Fruchthaus Hulsberg 16 37
11 Boussaer Bryan – Bradbury Stephen Nordwest Ticket 19 42
12 Happke Luca Felix – English Felix Courtyard by Marriott 22 28

 

 

Kidsday: Spiel, Spaß, Show und Radsport in einem

Süßigkeiten und Spielzeuge in den buntesten Farben, Hüpfburgen zum Austoben, Radsportprofis, Internet- und „The Voice Kids“-Stars zum Anfassen: Das und viel mehr sorgte am Samstag, 11. Januar 2020, in der ÖVB-Arena sowie in den Hallen 2, 3 und 4 der MESSE BREMEN für viele glückliche Gesichter und große Kinderaugen. Beim Kidsday standen die 56. SIXDAYS BREMEN ganz fest in Kinderhand.

Bereits am frühen Vormittag durften die Kids mit Thorsten Siemer, alias DJ Toddy, hinter die Kulissen schauen. Siemer, der an allen Abenden beim Bremer Sechstagerennen auflegt, führte die Kinder samt Eltern auf die Bühne, in die Künstlergarderoben, zum Soundcheck der „The Voice“-Stars sowie in die Fahrerkabinen. Dort trafen sie Sprinter Robert Förstemann. Der Radsportprofi unterhielt sich mit den Mädchen und Jungen und beantwortete ihre Fragen. Dabei beeindruckte der Sprinter die Kids nicht nur mit seinem Fahrrad oder seinen Leistungen: „Der hat aber große Oberschenkel“, sagte ein Zehnjähriger ganz erstaunt.

Stars der „The Voice“-Formate und Influencer zu Gast beim Kidsday

Ab Mittag gab es dann Action für die Kids: Während die einen im Mini-Drome BMX-Tricks übten oder auf den vollen Tribünen samt Eltern die Radsportprofis anfeuerten, standen viele in Halle 2 für die Autogrammstunden ihrer Idole Schlange. Unter ihren waren Thapelo Mashiane, Dio Dragaj, Leonie Lechler, Lazaros Stefou, Eske Hohlen und Magbule Ajvazaj – sie alle haben in der TV-Show „The Voice Kids“ ihr Gesangstalent unter Beweis gestellt. Sie sorgten ebenso wie Celine Abeling und Bastian Stein, Kandidaten des Erwachsenenpendants „The Voice of Germany“, für musikalische Unterhaltung in der ÖVB-Arena und rockten die Bühne.

Doch damit nicht genug: Itsjulienbrown, Nini Flash, Tabeaswonderland und viele mehr waren ebenfalls zu Gast beim Kidsday. Die sogenannten Influencer vereinen auf Instagram mehrere hunderttausend Anhänger und sind Vorbild für zahlreiche Mädchen und Jungen. „Das Besondere am Kidsday ist, dass die Fans ihren Idolen hier ganz nah kommen“, sagt Projektleiter Mario Roggow von den SIXDAYS BREMEN.

Spannende Minuten auf dem Oval

Auch der professionelle Radsport kam beim Kidsday nicht zu kurz. Dabei hielten beim Oval für einen Moment alle den Atem an: Am Vormittag stürzte im Elite-Cup 2. Etappe der portugiesische Fahrer Rui Olieveira. Den Sturz verursachten die Fahrer des russischen Teams, Kirill Sveshnikov und Lev Gonov, die daraufhin disqualifiziert wurden. Das Rennen für das portugiesische Team bestritt João Matias nach dem Sturz seines Teamkollegen alleine. Oliveira war so schwer verletzt, dass er aus dem Sechstagerennen ausschied.

Erstmals Jugendtraining auf der Bremer Bahn

Ein Novum folgte dem Kidsday: Direkt im Anschluss an den Kindernachmittag fand das erste Jugendtraining der 56. SIXDAYS BREMEN statt. 29 Teilnehmer im Alter von zehn bis 17 Jahren durften nicht nur ihre Idole anfeuern, sondern Bahnradsport erstmals selbst hautnah erleben und auf dem Oval fahren. „Ich freue mich sehr, dass wir in diesem Jahr der Jugend eine Möglichkeit bieten können, die Bremer Bahn kennenzulernen und ein paar Runden auf ihr zu drehen“, sagt SIXDAYS-Botschafter Bernd Rennies, der das Angebot organisiert. „Bei den Nachwuchsfahrern handelt es sich um eine bunte Mischung aus talentierten jungen Fahrern sowie Kindern und Jugendlichen, die sich mal ausprobieren wollen“, erklärt Rennies.

Der zwölfjährige Colin Plich aus dem nordrhein-westfälischen Werne ist besonders glücklich darüber, dass er mitmachen kann. Der kleine Radsportfan meldete sich zum Jugendtraining – allerdings zu spät. Das Teilnehmerlimit war erreicht und die Anmeldung beendet. Doch er rührte die Organisatoren mit seiner E-Mail: „Ich fahre jedes Jahr 280 Kilometer aus Werne nach Bremen, um mir die Bahnrennen anzuschauen und würde gerne selber einmal dort fahren und ein paar Tipps bekommen. Das wäre mein größter Traum.“ Der ging in Erfüllung.

Graf/Hester verteidigen die Führung

Am zweiten Rennabend der 56. SIXDAYS BREMEN verteidigen Andreas Graf und Marc Hester (Team DATAGROUP) erfolgreich ihre Führung. Das österreichisch-dänische Duo liegt als einzige Mannschaft in der Nullrunde. Doch die Konkurrenz ist ihnen dicht auf den Fersen: Die Weltmeister Theo Reinhardt und Morgan Kneisky (Team swb) stehen mit 92 Punkten auf Rang zwei, gefolgt von Kenny De Ketele und Nils Politt (Team Schulenburg) auf Platz drei (78 Punkte). „Das Spitzenfeld liegt sehr dicht beisammen. Die ersten Teams werden morgen die 100-Punkte-Marke knacken, damit bleibt alles offen“, sagt der Sportliche Leiter Erik Weispfennig.

Für eine kleine Sensation sorgten Oliver Wulff Frederiksen und Moritz Augenstein (Team Atlantic Hotels). Sie konnten ihren am gestrigen Abend aufgestellten Bahnrekord im 500-Meter-Zeitfahren mit einer Zeit von 27,336 Sekunden erneut unterbieten. „Oliver ist einer der schnellsten Fahrer auf der 500-Meter-Distanz und Moritz ist ein sehr starker Anfahrer, das passt“, so Weispfennig. Beeindruckt zeigte sich der Sportliche Leiter auch von Leon Rohde (Team AVM) und Nico Selenati (Team SAIL Bremerhaven), die beide ihr Debüt in der Hansestadt feiern: „Leon und Nico sind auf der Bahn angekommen, beide haben sich heute stark präsentiert.“

Im Sprinterwettbewerb hat der Tscheche Tomás Bábek seine Führung verteidigt. Der 32-Jährige steht derzeit zwei Punkte vor dem Zweitplatzierten Robert Förstemann.

Eine Premiere gab es am frühen Rennabend: Erstmals fand der Elite-Cup im Rahmen des Bremer Sechstagerennens statt. In der ersten Etappe wurden die Portugiesen João Matias und Rui Oliveira ihrer Favoritenrolle gerecht. Ihnen folgt mit drei Punkten Rückstand das russische Duo Kirill Sveshnikov und Lev Gonov vor den Deutschen Milan Henkelmann und Elias Richter.

Mit dem zweifachen Olympiasieger von 2000, Robert Bartko, und dem zweifachen Olympia-Bronze-Gewinner René Enders wurden zwei weitere Persönlichkeiten in den Botschafterkreis der SIXDAYS BREMEN aufgenommen. „Robert und René sind zwei, die unserem Rennen auch nach dem Ende ihrer aktiven Sportlerkarriere freundschaftlich verbunden sind. Sie haben hier Erfolge gefeiert und emotionale Momente erlebt“, sagt Projektleiter Mario Roggow.

Gesamtwertung nach dem zweiten Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 Graf Andreas – Hester Marc DATAGROUP 0 72
2 Reinhardt Theo – Kneisky Morgan swb 1 92
3 De Ketele Kenny – Politt Nils Schulenburg 1 78
4 Marguet Tristan – Beyer Maximilian ÖVB 1 75
5 Stroetinga Wim – Selenati Nico SAIL Bremerhaven 1 49
6 Frederiksen Oliver Wulff – Augenstein Moritz Atlantic Hotels 2 83
7 De Pauw Moreno – Rohde Leon AVM 2 39
8 Bommel Henning – Pieters Roy TKP Steuerberatung / Rosenboom Menges Klindwor 7 32
9 Harrison Joshua – Pirius Hans Bremen Eins 10 30
10 Boussaer Bryan – Bradbury Stephen Nordwest Ticket 11 26
11 Happke Luca Felix – English Felix Courtyard by Marriott 14 16
12 Malcharek Moritz – Zijl van Melvin Fruchthaus Hulsberg 15 8

 

 

56. SIXDAYS BREMEN erfolgreich gestartet

Das österreichisch-dänische Duo Andreas Graf und Marc Hester (Team DATAGROUP) hat den Moment genutzt und sich mit dem entscheidenden Rundengewinn in der großen Jagd an die Spitze des Feldes gesetzt. Mit einer Runde Rückstand folgen Theo Reinhardt und Morgan Kneisky (Team swb) vor der Überraschungsmannschaft des Abends, Oliver Wulff Frederiksen und Moritz Augenstein (Team Atlantic Hotels). Die beiden Youngsters stellten mit einer Zeit von 27,352 Sekunden einen neuen Rekord im 500-Meter-Zeitfahren auf und setzten damit ein deutliches Zeichen. „Die beiden waren wahnsinnig schnell. Ich bin gespannt, ob sie sich in den kommenden Tagen noch weiter steigern können“, sagt der Sportliche Leiter Erik Weispfennig.

Am Ende des ersten Renntags liegen die sechs Favoritenteams eng beieinander. „Die Top-Teams sind ihren Erwartungen mehr als gerecht geworden“, so Weispfennig. „Ich bin mir sicher, dass Nils Politt von Tag zu Tag noch stärker wird. Da ist noch Einiges drin. Theo Reinhardt war ebenfalls sehr stark, obwohl er noch nicht wieder einhundert Prozent fit ist.“ Melvin Van Zijl (Team Fruchthaus Hulsberg) musste den Rennabend nach der großen Jagd vorzeitig beenden. Der Niederländer hatte sich vor zwei Wochen eine Gehirnerschütterung zugezogen und verzeichnete während des Rennens erneut Schwindelerscheinungen.

Im Sprintwettbewerb sicherte sich der Tscheche Tomás Bábek den ersten Tagessieg. Er führt mit einem Punkt vor Robert Förstemann, dessen Rückkehr auf die Bremer Bahn mit Spannung erwartet wurde. Der 33-Jährige war im vergangenen Jahr nach einem Defekt am Vorderrad schwer gestürzt. „Ich hatte die Hose vor dem Start ganz schön voll, aber es wurde von Rennen zu Rennen besser. Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, zurückzukommen und ich freue mich auf die nächsten Tage“, sagt Förstemann.

Der Startschuss der 56. SIXDAYS BREMEN wurde von der SAIL Bremerhaven präsentiert. Stellvertretend für das traditionsreiche Windjammertreffen in der Seestadt schickte Kapitän Morten Hansen, bekannt aus der TV-Serie „Verrückt nach Meer“, die Radsportprofis ins Sechstagerennen. An seiner Seite war der zweite Startschütze des Abends, Musiker Christopher von Deylen.

Weitere Infos: www.sixdaysbremen.de

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Gesamtwertung nach dem ersten Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 Graf Andreas – Hester Marc DATAGROUP 0 37
2 Reinhardt Theo – Kneisky Morgan swb 1 54
3 Frederiksen Oliver Wulff – Augenstein Moritz Atlantic Hotels 1 46
4 De Ketele Kenny – Politt Nils Schulenburg 1 41
5 Marguet Tristan – Beyer Maximilian ÖVB 1 29
6 Stroetinga Wim – Selenati Nico SAIL Bremerhaven 1 17
7 De Pauw Moreno – Rohde Leon AVM 3 10
8 Bommel Henning – Pieters Roy TKP Steuerberatung / Rosenboom Menges Klindwort 4 11
9 Boussaer Bryan – Bradbury Stephen Bremen Eins 5 12
10 Harrison Joshua – Pirius Hans Nordwest Ticket 5 11
11 Happke Luca Felix – English Felix Courtyard by Marriott 6 0
12 Malcharek Moritz – Zijl van Melvin Fruchthaus Hulsberg 7 2

 

Weitere Informationen für die Redaktionen:

Kerstin Weiß, Tel. 04 21 / 35 05 – 4 34
E-Mail: weiss@sixdaysbremen.de; Internet: www.sixdaysbremen.de

56. SIXDAYS BREMEN beginnen am Donnerstag

Das Veranstaltungsjahr startet in Bremen traditionell mit den SIXDAYS BREMEN. Zwei Tage, bevor der Startschuss in der ÖVB-Arena fällt, gibt es eine Änderung im Profifeld: Luca Felix Happke aus Erftstadt ersetzt den Iren Mark Downey, der kurzfristig vom Radsportverband für den Weltcup im kanadischen Milton nachnominiert wurde. Der 21-jährige Happke fährt derzeit erfolgreich mit Moritz Augenstein beim U23-Cup des Rotterdamer Sechstagerennens. „Die Jungs sind aktuell führend und haben den Nachwuchswettbewerb bereits im vergangenen Jahr für sich entschieden. Bei uns haben nun beide die Chance, sich im Profifeld zu beweisen“, sagt Erik Weispfennig, Sportlicher Leiter der SIXDAYS BREMEN.

Radsportprofis präsentieren sich in guter Form

Insgesamt fahren zehn der für Bremen gemeldeten Profisportler beim Sechstagerennen in Rotterdam. Für Weispfennig bietet die niederländische Veranstaltung eine Einschätzung der aktuellen Leistungsform der Sportler: „Theo Reinhardt ist fit und auch Maximilian Beyer, der kurzfristig von den niederländischen Kollegen nachnominiert wurde, zeigt sich in guter Verfassung.“

Der Belgier Moreno De Pauw beendet in diesem Jahr seine aktive Radsportkarriere. Für den 28-Jährigen ist das jedoch kein Grund, sich vorzeitig auszuruhen – im Gegenteil: Am Wochenende übernahmen er und Partner Jan-Willem Van Schip vorübergehend die Führung. In Bremen startet De Pauw an der Seite des Hamburgers Leon Rohde. „Hier trifft Erfahrung auf Ausdauer und Schnelligkeit – eine Kombination, die die Fahrer weit nach vorn bringen kann“, sagt Weispfennig.

Internationale Konkurrenz im Frauenwettbewerb

2019 hätte für Franziska Brauße kaum besser laufen können: Die 21-Jährige wurde Europameisterin, dreifache deutsche Meisterin und Radsportlerin des Jahres. Sie startet als eine der stärksten Fahrerinnen im Feld. „Franziska kennt unser Oval und ist hier in der Vergangenheit sehr gut zurechtgekommen. Im Vorjahr stand sie sowohl im Omnium als auch im Madison auf dem Podium“, sagt der Sportliche Leiter Erik Weispfennig. Doch sie hat große internationale Konkurrenz, unter anderem aus Dänemark, Weißrussland, den Niederlanden und Großbritannien. Die Britin Emily Nelson ist eine der Rivalinnen. Sie gewann zuletzt Gold und Silber bei der Europameisterschaft, 2018 wurde sie Weltmeisterin im Madison. Ihre Partnerin bei den SIXDAYS ist die Kanadierin Maggie Coles-Lyster. Die 20-Jährige war 2017 die erste kanadische Junioren-Weltmeisterin im Bahnradfahren. Die Zuschauer erleben die Duelle der Frauen am Samstag und Sonntag, 11. und 12. Januar, live in der ÖVB-Arena.

Aus U23-Cup wird Elite-Cup

Neben den Profis, Sprintern und Frauen sorgen auch die Nachwuchsfahrer für spannende Rennen in der ÖVB-Arena. Erstmals findet am Freitag und Samstag, 10. und 11. Januar, der Elite-Cup als altersunabhängiger Nachfolgewettbewerb des U23-Rennens statt. „Damit können auch Fahrer über 22 Jahren, die bis dahin keinen Fuß im Profifeld fassen konnten, bei uns starten“, erklärt Projektleiter Mario Roggow. Der wohl erfolgreichste Starter im Feld ist der Portugiese Rui Oliveira. Der 23-jährige World-Tour-Fahrer vom UAE Team Emirates ist zweifacher amtierender Landesmeister und gewann 2018 Silber bei der Europameisterschaft. Doch auch der deutsche Nachwuchs hat zahlreich für das Rennen gemeldet, darunter Elias Richter, Vorjahressieger des U23-Cups.

Von der Neuerung unberührt bleibt der Andy-Kappes-Cup für Nachwuchsfahrer unter 19 Jahren. Sie präsentieren sich am Montag und Dienstag, 13. und 14. Januar, in der ÖVB-Arena.

Die Startschützen stehen fest

Bremen und Bremerhaven – verbunden durch die Weser, vereint in einem Bundesland. Beide Städte beheimaten Großveranstaltungen mit einer langen Tradition, die Sport und Unterhaltung in einer einzigartigen Mischung kombinieren: die SIXDAYS BREMEN und die SAIL Bremerhaven. Der Startschuss zum 56. Sechstagerennen steht am Donnerstag, 9. Januar 2020, im Zeichen des Zwei-Städte-Staats.

Stellvertretend für die SAIL 2020 wird Kapitän Morten Hansen, bekannt aus der TV-Doku-Serie „Verrückt nach Meer“, die Radsportprofis ins Sechstagerennen schicken. „SAIL und SIXDAYS sind beides besonders sportliche Veranstaltungen mit hohem Leistungs- und Spaßfaktor – bei beiden gibt es viel zu sehen, zu bestaunen und zu erleben“, so der gebürtige Norweger. Ihm zur Seite stehen der Bremer Bürgermeister und Präsident des Bremer Senats, Andreas Bovenschulte, und der Oberbürgermeister der Seestadt Bremerhaven, Melf Grantz.

„Die SIXDAYS BREMEN und die SAIL Bremerhaven haben viel gemeinsam. Beide Veranstaltungen sind weit über ihre Stadtgrenzen hinaus bekannt und wichtige Wirtschaftsfaktoren für die Region“, sagen Geschäftsführer Felix Wiegandt von der Event & Sport Nord GmbH und Geschäftsführer Dr. Ralf Meyer von der Erlebnis Bremerhaven GmbH. Gemeinsam haben sie die Zusammenarbeit der beiden traditionsreichen Veranstaltungen initiiert. Während das Radsportevent seit 1965 alljährlich im Januar bis zu 60.000 Besucher aus nah und fern in die Hansestadt lockt, hat sich die SAIL in ihrer mehr als 30-jährigen Geschichte zu einem der größten Windjammertreffen der Welt entwickelt. Vom 19. bis 23. August werden erneut bis zu 250 Schiffe in der Seestadt erwartet.

Die Bremer SIXDAYS wurden zuletzt stets von zwei Startschützen eröffnet. Neben Morten Hansen wird die Ehre in diesem Jahr Christopher von Deylen zuteil. Der 49-Jährige ist Mitbegründer, Leiter und Gesicht des Musikprojekts Schiller und steht stellvertretend für die Showkomponente des Bremer Sechstagerennens. Als gebürtiger Visselhöveder hat er zudem eine enge Verbindung zur Hansestadt, so von Deylen: „Ich kenne das Sechstagerennen noch von früher, von großen Plakaten und aus dem Fernsehen, und bin sehr gespannt, das Event nun hautnah erleben zu dürfen.“

Im Anschluss an die Eröffnungszeremonie feiern Studenten erstmals bei der Uni Nacht im Rahmen der SIXDAYS. Ab 21 Uhr ist die Halle 3 für Studierende zum Vorzugspreis geöffnet. Ab 23 Uhr haben sie Zugang zu allen Hallen. Getanzt wird auf zwei Areas mit DJ Mabuse und DJ Johnny. Die Halle 4 wird am Donnerstagabend von den Kult-DJs Jan Helmerding, Oli Bodzin, Choco und Frank Koopmann im Rahmen der Bremer DJ-Nacht bespielt.

Die 56. SIXDAYS BREMEN findet von Donnerstag bis Dienstag, 9. bis 14. Januar 2020, in der ÖVB-Arena und in den Hallen 2 bis 4.1 statt. Das Ticket kostet ab 9,80 Euro und ist an allen bekannten VVK-Stellen sowie unter www.sixdaysbremen.de/tickets erhältlich.

56. SIXDAYS BREMEN: Das Fahrerfeld steht

Sechs Weltmeistertitel, die es zu schlagen gilt: Theo Reinhardt und Morgan Kneisky verzeichnen beachtliche internationale Erfolge. Das deutsch-französische Duo geht als Favorit ins Rennen, wenn am Donnerstag, 9. Januar 2020, der Startschuss für die 56. SIXDAYS BREMEN fällt. Doch die Konkurrenz ist groß: Der Belgier Kenny De Ketele ist mit 16 Siegen der erfolgreichste Sechstagefahrer im Feld und will mit seinem Partner Nils Politt den nächsten Erfolg erzielen. Mit Spannung wird auch das Zusammenspiel von Maximilian Beyer und dem Schweizer Tristan Marguet erwartet. Beyer wurde in diesem Jahr zweifacher deutscher Meister und gewann an der Seite von Theo Reinhardt EM-Bronze. Welches der zwölf Profiteams nach sechs Tagen das Rennen macht, entscheidet sich am Dienstag, 14. Januar 2020, in der ÖVB-Arena.

Erfahrung trifft auf Ausdauer und Schnelligkeit

Zwei weitere Paarungen zählen ebenfalls zum Favoritenkreis: Leon Rohde und Moreno De Pauw sowie Domenic Weinstein und Wim Stroetinga. „In beiden Teams trifft Erfahrung auf Ausdauer und Schnelligkeit – eine Kombination, die die Fahrer weit nach vorn bringen kann“, so der Sportliche Leiter der SIXDAYS, Erik Weispfennig. Für die deutschen Profis Weinstein und Rohde ist es der erste Start in Bremen. Zuletzt sorgten die beiden für Aufsehen in der Nationalmannschaft: Bereits viermal brachen sie und ihre Teamkollegen in der laufenden Saison den deutschen Rekord in der Mannschaftsverfolgung. Beim Weltcup in Hongkong gewannen sie sogar Gold. „Die Jungs sind sehr schnell. Wenn sie auf unserer Bahn gut zurechtkommen und mit ihren starken Partnern harmonieren, könnte der Rekord im 500-Meter-Zeitfahren wackeln. Dann ist auch ein Platz auf dem Podium möglich“, sagt Weispfennig. Für Rohde ist der Start in Bremen übrigens fast ein Heimspiel: Der 24-Jährige ist gebürtiger Hamburger.

Internationale Paarungen versprechen spannende Duelle

Die SIXDAYS BREMEN sind für ihre internationalen Paarungen bekannt. Nur ein Profiteam setzt sich in diesem Jahr aus zwei Fahrern einer Nation zusammen: Die Iren Felix English und Mark Downey feiern gemeinsam ihr Debüt auf der Bremer Bahn. „Die beiden sind gut eingespielt und konnten bereits einige internationale Erfolge erzielen. Ich bin gespannt, wie sie sich auf unserem Oval schlagen“, sagt Weispfennig. Mit Oliver Wulff Frederiksen und Moritz Augenstein kombiniert der Sportliche Leiter zwei große Nachwuchstalente. Der 19-jährige Däne Frederiksen sorgte zu Jahresbeginn beim Sechstagerennen in Kopenhagen für Aufsehen, als er bei seinem zweiten Profirennen nur knapp den Gesamtsieg verpasste. Sein deutscher Partner Augenstein stand in Bremen bereits ganz oben: 2017 gewann er hier das Nachwuchsrennen.

Die 56. SIXDAYS BREMEN finden von Donnerstag bis Dienstag, 9. bis 14. Januar 2020, in der ÖVB-Arena sowie in den Hallen 2 bis 4.1 statt. Tickets sind ab 9,80 Euro erhältlich.  Am Samstag ist der Eintritt zum Kindernachmittag frei, Sonntag gibt es das „4-Freunde-Sonntags-Ticket“ für 29,80 Euro. Das Grünkohlland ist von Donnerstag bis Samstag sowie am Montag geöffnet, Tickets inklusive Eintritt zur Veranstaltung sind ab 34,90 Euro erhältlich.

 

Profifahrer

Alle Fahrer im Überblick (Stand 18. Dezember 2019):

Nr. Fahrer Team
1 Kenny De Ketele (BE)

Nils Politt (DE)

Möbel Schulenburg
2 Tristan Marguet (CH)

Maximilian Beyer (DE)

ÖVB Versicherungen
3 Henning Bommel (DE)

Roy Pieters (NL)

TKP Tutas, Kruse & Partner

Rosenboom Menges Klindwort

4 Moritz Malcharek (DE)

Melvin Van Zijl (NL)

Fruchthaus Hulsberg
5 Moreno De Pauw (BE)

Leon Rohde (DE)

AVM
6 Andreas Graf (AT)

Marc Hester (DK)

DATAGROUP Bremen
7 Wim Stroetinga (NL)

Domenic Weinstein (DE)

Sail Bremerhaven
8 Bryan Boussaer (BE)

Stephen Bradbury (GB)

NWT
9 Theo Reinhardt (DE)

Morgan Kneisky (FR)

swb
10 Oliver Wulff Frederiksen (DK)

Moritz Augenstein (DE)

Atlantic Hotels
11 Joshua Harrison (AU)

Hans Pirius (DE)

Bremen Eins
12 Mark Downey (IE)

Felix English (IE)

Courtyard by Marriott