Archiv der Kategorie: Pressemeldungen

ALLGEMEIN: SIXDAYS BREMEN auf dem richtigen Weg

Volle Ränge, jubelnde Massen im Innenraum und mitreißende Kommentatoren: Die Atmosphäre in der ÖVB-Arena hätte kaum besser sein können beim Finale der 54. SIXDAYS BREMEN. Am Dienstagabend, 16. Januar, sicherten sich der Belgier Kenny De Ketele und sein deutscher Teamkollege Theo Reinhardt im letzten Rennen den Gesamtsieg.

Bis die finale Besucherzahl feststeht, werden noch einige Wochen vergehen. Die Veranstalter sind jedoch schon jetzt zufrieden. „Wir hatten an allen Tagen erkennbar mehr Sportpublikum auf den Rängen. Das zeigt, dass wir mit der Entscheidung, den Sport zunehmend in den Fokus zu rücken, auf dem richtigen Weg sind“, sagt Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der Event & Sport Nord GmbH. Während sich die Besucherzahlen der einzelnen Tage leicht verschoben haben, bewegt sich die Prognose für die Gesamtbesucherzahl auf Vorjahresniveau. „2017 hatten rund 60.000 Menschen das Radsportevent besucht, in diesem Bereich werden wir uns auch jetzt bewegen“, ergänzt Mitgeschäftsführer Theo Bührmann.

Formate wie der Tag der Schulen und der Kidsday haben sich bewährt und zusätzliche Gäste in die ÖVB-Arena gelockt. Rund 1.500 Schülerinnen und Schüler kamen am Montagvormittag, 15. Januar, in die ÖVB-Arena – 700 mehr als im Vorjahr. Sie schnupperten SIXDAYS-Luft, erlebten den U23-Cup live und diskutierten mit Profisportlern. Beim Kidsday am Samstagnachmittag, 13. Januar, waren knapp 10.000 große und kleine Besucher in den Hallen unterwegs. „Die SIXDAYS stehen seit jeher für eine gute Mischung aus Spitzensport und Unterhaltung. Dieses Konzept werden wir auch in Zukunft verfolgen“, so Schneider.

Die 55. SIXDAYS BREMEN finden vom 10. bis 15. Januar 2019 statt.

SPORT: De Ketele/Reinhardt gewinnen die 54. SIXDAYS

Spannender hätte der Finalabend nicht sein können – auf den letzten Metern entschieden Kenny De Ketele und Theo Reinhardt (Team swb) die 54. SIXDAYS BREMEN für sich. Zuvor erlebten die Zuschauer in der vollen ÖVB-Arena einen packenden Rennabend, in dessen Verlauf die Führung mehrmals wechselte. „Die Cleversten haben gewonnen. Kenny und Theo haben den Moment genutzt und den entscheidenden Vorsprung herausgefahren“, sagt Weispfennig. Auf Platz zwei landeten Achim Burkart und Yoeri Havik (Team X-Tip/Die Spielemacher) vor Christian Grasmann und Jesper Mørkøv (Team ÖVB).

Die kleine Jagd brachte am heutigen Abend keine Vorentscheidung: Morgan Kneisky und Leigh Howard (Team Schulenburg) knackten die 300-Punkte-Marke und sicherten sich damit die Bonusrunde, die sie an die Spitze des Fahrerfeldes zurückbrachte. In einem beeindruckenden Schlusssprint ließen sie die anderen Topteams hinter sich. Fünf Teams gingen mit der Nullrunde ins letzte Rennen. Trotz konstant hohem Tempo schafften Morgan Kneisky und Leigh Howard die Doublette. Doch auch die weiteren vier Spitzenteams ließen nicht locker – insgesamt 50 Rundengewinne wurden allein in der Finaljagd herausgefahren.

Für Theo Reinhardt ist es der erste Gewinn eines Sechstagerennens. „Der erste Sieg ist bekanntermaßen der schwerste. Mit Kenny hatte er einen starken Fahrer und mentalen Coach an seiner Seite, der ihm das nötige Selbstvertrauen gegeben hat“, sagt Weispfennig. Der 27-Jährige Berliner zeigte sich sichtlich erleichtert: „Es ist ein super Gefühl vor einer so tollen Kulisse und einzigartigen Atmosphäre zu gewinnen“, sagt Reinhardt.

Im Sprinterwettbewerb siegte René Enders und sorgte damit für einen krönenden Abschluss seiner Karriere. Auf Platz zwei folgte Carl Hinze, der in den vergangenen Tagen ebenfalls eine beeindruckende Leistung zeigte und nur knapp um vier Hundertstel den Bremer Bahnrekord verfehlte.

Leistungssport trotz körperlicher Einschränkung – dass das möglich ist, zeigten Matthias Schindler und Tobias Vetter im Paracycling-Wettbewerb bei den 54. SIXDAYS BREMEN. Am heutigen Finaltag präsentieren sie dem sportbegeisterten Publikum ihre Leistung im 3.000 Meter Verfolgungsrennen. Am Ende hatte der Münchener Matthias Schindler die Nase vorn.

Die 55. SIXDAYS BREMEN finden vom 10. Bis 15. Januar 2019 statt.

 

Endergebnis 54. SIXDAYS BREMEN

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 De Ketele Kenny – Reinhardt Theo swb 0 292
2 Burkart Achim – Havik Yoeri X-Tip/Die Spielemacher 1 306
3 Grasmann Christian – Mørkøv Jesper ÖVB 1 237
4 Howard Leigh – Kneisky Morgan Schulenburg 2 315
5 Stroetinga Wim – Ghys Robbe Der Installatör 2 229
6 De Pauw Moreno – Lampater Leif Adler Solar 15 209
7 Graf Andreas – Beyer Maximilian Atlantic Gruppe 19 170
8 Vergaerde Otto – Bommel Henning Bremen Eins 21 170
9 Pieters Roy – Heßlich Nico Hermes Systeme 23 75
10 Liß Lucas – Marguet Tristan Sonne am Haus 29 120
11 Freuler Jan-André – Augenstein Moritz Courtyard by Marriott 32 84
12 Scartezzini Michele – Lamon Francesco Geschmackslabor

SPORT: Burkart/Havik gehen als Führende ins Finale

Schnell, hart, taktisch – so lautete das Fazit des Sportlichen Leiters Erik Weispfennig nach der großen Jagd am Montagabend, dem vorletzten Tag der 54. SIXDAYS BREMEN. „Die Jungs haben ein Wahnsinnstempo vorgelegt und doch hat die Jagd am Ende keine großen Veränderungen im Klassement gebracht“, so Weispfennig. Achim Burkart und Yoeri Havik (Team X-Tip/Die Spielemacher) gehen mit zwei Zählern Vorsprung vor Kenny De Ketele und Theo Reinhardt (Team swb) ins große Finale. Ebenfalls in der Nullrunde folgen Wim Stroetinga und Robbe Ghys (Team Der Installatör) vor Christian Grasmann und Jesper Mørkøv (Team ÖVB).

„Noch immer sind fünf Teams im Rennen um den Gesamtsieg. Auch die Fünfplatzierten, Kneisky und Howard, können es an die Spitze schaffen. Das wird ein unfassbar spannendes Finale“, sagt Weispfennig. Der am Sonntagmorgen nach einem Sturz neutralisierte Michele Scartezzini konnte das Rennen heute nicht fortsetzen. Sein Teamkollege Francesco Lamon fuhr in den Einzeldisziplinen.

Mit der 3. Etappe beendeten die U23-Nachwuchsfahrer den Wettbewerb. Die Belgier Bryan Boussaer und Jules Hesters (Team 9) siegten souverän vor Anders Fynbo und Martin Osmarsson Mollerup (Team 6) und Luca Felix Happke und Arne De Groote (Team 2). „Bryan und Jules haben einen Start-Ziel-Sieg hingelegt und das Feld über die zwei Tage dominiert. Ich bin mir sicher, dass wir von ihnen in Zukunft noch viel hören werden“, sagt Weispfennig.

Im Sprinterwettbewerb führt René Enders das Feld weiterhin an. Er wurde im Verlauf des Rennabends feierlich verabschiedet und zeigte sich sichtlich emotional. „Es ist ein gut überlegter Schritt und ich habe mir sehr viel Zeit mit der Entscheidung gelassen. Es gibt einfach auch ein Leben nach dem Sport und das bringt mindestens genauso viele Herausforderungen mit sich“, sagt Enders. Am Finalabend steigt er ein letztes Mal aufs Rad. Dann wird sich zeigen, ob er sich selbst das größte Abschiedsgeschenk machen kann.

Einmal dort fahren, wo sonst nur die Profis unterwegs sind – dieser Traum wurde für die Jedermänner und -frauen im großen Finale von DEIN RENNEN powered by owayo wahr. Matthias John legte mit 9.852 Sekunden die Bestzeit vor. Im Frauenfeld hatte Jane Drage die Nase vorn (11.344 Sekunden).

 

Gesamtwertung nach dem fünften Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 Burkart Achim – Havik Yoeri X-Tip/Die Spielemacher 0 244
2 De Ketele Kenny – Reinhardt Theo swb 0 242
3 Stroetinga Wim – Ghys Robbe Der Installatör 0 211
4 Grasmann Christian – Mørkøv Jesper ÖVB 0 203
5 Howard Leigh – Kneisky Morgan Schulenburg 1 261
6 De Pauw Moreno – Lampater Leif Adler Solar 7 173
7 Graf Andreas – Beyer Maximilian Atlantic Gruppe 12 142
8 Vergaerde Otto – Bommel Henning Bremen Eins 17 146
9 Pieters Roy – Heßlich Nico Hermes Systeme 17 67
10 Liß Lucas – Marguet Tristan Sonne am Haus 19 120
11 Scartezzini Michele – Lamon Francesco Geschmackslabor 22 78
12 Freuler Jan-André – Augenstein Moritz Courtyard by Marriott 24 70

ALLGEMEIN: Echte Wettkampfatmosphäre beim Tag der Schulen

Wie lassen sich Sport und Schule zusammenbringen, ohne dass eines der beiden Themen vernachlässigt wird? Darum ging es am Montagvormittag bei den 54. SIXDAYS BREMEN in der ÖVB-Arena. Rund 1.500 Schüler aus Bremen und „umzu“ besuchten dort den dritten Tag der Schulen. Sie schnupperten SIXDAYS-Luft, erlebten den U23-Cup und trafen in Talkrunden auf Sportprofis – und zwar nicht nur aus dem Radbereich.

Mitreißende Musik und Lichteffekte, Wettkampfatmosphäre beim U23-Cup, dazu Videoübertragung auf den Leinwänden und Kommentaren von den Hallensprechern: Wer am Montagvormittag in der ÖVB-Arena war, hatte tatsächlich das Gefühl, wie am Abend hautnah dabei zu sein. „Der Tag der Schulen gehört seit 2016 zum festen Bestandteil der SIXDAYS und hat sich seitdem stark entwickelt“, sagt der Leiter der ÖVB-Arena Peter Rengel. „Auch dieses Mal war er wieder ein voller Erfolg“. Ziel sei es, den Sechs- bis Zwölftklässler genau wie den Gästen am Abend eine tolle Mischung aus Spitzensport und Unterhaltung zu bieten. „Und natürlich möchten wir den Nachwuchs für den Radsport begeistern“, so Rengel.

Während die Profis noch eine Ruhepause einlegten, sorgten die U23-Fahrer im Holzoval für Jubel und Anfeuerungsrufe auf den Rängen. Auf dem Stundenplan der Schülerinnen und Schüler stand aber auch das Thema „Wie verbinde ich das Lernen und Trainieren in der Schule?“. Dazu diskutierten sie in den Rennpausen mit Radsportprofi und Olympiateilnehmer Theo Reinhardt, Dominique Johnson und Adrian Breitlauch von den Eisbären Bremerhaven sowie Pascal Hackethal, Nachwuchstalent von Werder Bremen und U17-Nationalspieler.

SPORT: Die Weltmeister schlagen zu

Insgesamt acht Weltmeistertitel gehen auf das Konto von Morgan Kneisky und Leigh Howard (Team Schulenburg). Mit Spannung wurde ihre Teilnahme an den 54. SIXDAYS BREMEN erwartet. Nach drei Tagen in Lauerstellung übernahmen sie am Sonntagnachmittag die Führung an der Spitze des Profifeldes. Elf Punkte trennen das französisch-australische Duo von den Zweitplatzierten Achim Burkart und Yoeri Havik (Team X-Tip/Die Spielemacher). Auf Platz drei folgen Kenny De Ketele und Theo Reinhardt (Team swb). „Wir haben nun fünf Teams in der Nullrunde. Spannender könnten die Voraussetzungen für den vorletzten Rennabend kaum sein“, sagt Erik Weispfennig, Sportlicher Leiter.

Einen Schreckmoment gab es gleich zu Rennbeginn: Achim Burkart und Michele Scartezzini (Team Geschmackslabor) stürzten im Ausscheidungsfahren. Während Burkart mit leichten Abschürfungen davon kam, wurde Scartezzini für eine Ausschlussuntersuchung ins Krankenhaus gebracht. „Achim ließ sich von dem Sturz nicht aus der Fassung bringen. Schon in der darauffolgenden Jagd setzte er sich mit Yoeri demonstrativ an die Spitze“, sagt Weispfennig. Im weiteren Tagesverlauf knackten Kneisky und Howard die 200-Punkte-Marke und übernahmen damit die Tagesendführung.

Noch vor dem Start der Profis begann der vierte Renntag mit einer Premiere: Erstmals starteten Frauen beim Bremer Sechstagerennen im Madison, dem traditionellen Zweier-Mannschaftsfahren. „Das war ein starkes Rennen, die Frauen haben wirklich alles gegeben”, zeigt sich Weispfennig sichtlich begeistert. Die favorisierten Niederländerinnen Kirsten Wild und Marit Raaijmakers verwiesen die internationale Konkurrenz auf die Plätze. Platz zwei ging an Julie Leth (Dänemark) und Christina Birch (USA) gefolgt von den deutschen Fahrerinnen Anna Knauer und Lin Teutenberg.

In der ersten Etappe des U23-Cups bestätigten die Belgier Bryan Boussaer und Jules Hesters (Team 9) ihre Favoritenrolle. Im Sprinterwettbewerb beeindruckte Carl Hinze mit einer starken Leistung. Für den Montagabend hat sich der 18-Jährige den Bahnrekord vorgenommen.

 

Gesamtwertung nach dem vierten Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 Howard Leigh – Kneisky Morgan Schulenburg 0 206
2 Burkart Achim – Havik Yoeri X-Tip/Die Spielemacher 0 195
3 De Ketele Kenny – Reinhardt Theo swb 0 186
4 Stroetinga Wim – Ghys Robbe Der Installatör 0 170
5 Grasmann Christian – Mørkøv Jesper ÖVB 0 160
6 De Pauw Moreno – Lampater Leif Adler Solar 5 145
7 Graf Andreas – Beyer Maximilian Atlantic Gruppe 8 108
8 Liß Lucas – Marguet Tristan Sonne am Haus 11 107
9 Pieters Roy – Heßlich Nico Hermes Systeme 13 47
10 Vergaerde Otto – Bommel Henning Bremen Eins 15 118
11 Scartezzini Michele – Lamon Francesco Geschmackslabor 16 71
12 Freuler Jan-André – Augenstein Moritz Courtyard by Marriott 16 54

SPORT: De Ketele/Reinhardt übernehmen Führung

Halbzeit bei den 54. SIXDAYS BREMEN: Der dritte Renntag endete mit einem erneuten Führungswechsel im Profifeld. Die im Vorfeld favorisierten Kenny De Ketele und Theo Reinhardt (Team swb) dominierten die große Jagd und sicherten sich damit den Tagessieg. Mit nur fünf Punkten Rückstand sind ihnen Achim Burkart und Yoeri Havik (Team X-Tip/Die Spielemacher) dicht auf den Fersen. Platz drei belegen Wim Stroetinga und Robbe Ghys (Team der Installatör) gefolgt von Christian Grasmann und Jesper Mørkøv (Team ÖVB).

„Die Samstagnacht hat noch keine finale Entscheidung gebracht. Die führenden vier Teams sind alle in der Nullrunde und haben beste Chancen auf den Titel“, sagt Erik Weispfennig, Sportlicher Leiter. Einen Erfolg verzeichneten Stroetinga/Ghys in der kleinen Jagd: Ihnen gelang die erste Dublette der diesjährigen SIXDAYS. Trotz dieser starken Leistung mussten sie sich am Ende des Wettbewerbs dem Team Schulenburg mit Morgan Kneisky und Leigh Howard geschlagen geben. Die am Vortag neutralisierten Fahrer Leif Lampater (Team Adler Solar) und Lucas Liß (Team Sonne am Haus) konnten die Rennen fortsetzen.

Mit dem Omnium starteten die Frauen ins Sechstagerennen. Die favorisierte Kirsten Wild überzeugte in den vier Einzeldisziplinen und sicherte sich den Gesamtsieg. Evgenia Augustinas und Olga Zabelinskaya fuhren auf die weiteren Podiumsplätze. Am morgigen Sonntag starten die Fahrerinnen erstmals im Madison, dem traditionellen Zweier-Mannschaftsfahren.

Mit der zweiten 45-minütigen Etappe ging der U19-Cup in der ÖVB-Arena zu Ende. Die Tschechen Petr Kelemen und Jan Vones (Team 7) konnten ihren Erfolg aus der ersten Etappe fortsetzen und die Gesamtwertung für sich verbuchen. Auf Platz zwei folgten die Dänen Benjamin Hertz und Mads Rasmussen (Team 11) vor den deutschen Nachwuchsfahrern Frank Werner und Robin Rautzenberg (Team 1).

Am frühen Abend wurde bekannt, dass Sprinter Tomáš Bábek das Rennen verletzungsbedingt abbrechen muss. Er war am Freitagabend auf Grund einer gerissenen Kette an seinem Rad gestürzt und hatte sich das Schlüsselbein gebrochen. Der Niederländer Sam Ligtlee wurde kurzerhand nachnominiert und startete bereits am heutigen Abend. Er ist niederländischer Rekordhalter im 1000-Meter- und im 200-Meter-Zeitfahren. Zudem erzielte er WM- und EM-Bronze im Teamsprint. „Ligtlee ist gut auf der Bahn angekommen und hat sogar das Keirinrennen gewonnen“, sagt Weispfennig.

 

Gesamtwertung nach dem zweiten Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 De Ketele Kenny – Reinhardt Theo X-Tip/Die Spielemacher 0 155
2 Burkart Achim – Havik Yoeri swb 0 150
3 Stroetinga Wim – Ghys Robbe Der Installatör 0 126
4 Grasmann Christian – Mørkøv Jesper ÖVB 0 116
5 Howard Leigh – Kneisky Morgan Schulenburg 1 151
6 De Pauw Moreno – Lampater Leif Adler Solar 5 113
7 Graf Andreas – Beyer Maximilian Atlantic Gruppe 8 72
8 Liß Lucas – Marguet Tristan Sonne am Haus 11 93
9 Pieters Roy – Heßlich Nico Hermes Systeme 12 37
10 Scartezzini Michele – Lamon Francesco Geschmackslabor 13 68
11 Freuler Jan-André – Augenstein Moritz Bremen Eins 15 25
12 Vergaerde Otto – Bommel Henning Courtyard by Marriott 16 71

 

 

ALLGEMEIN: YouTube-Stars bringen die ÖVB-Arena zum Beben

Kreischende Teenies, tausende Handyblitze: Ordentlich rund ging es am dritten SIXDAYS-Tag auch neben dem Oval. Begeisterte Kids trafen am Samstagmittag beim Kidsday in der ÖVB-Arena auf ihre YouTube- und Internet-Idole – und natürlich auf Spitzensport.

„Die SIXDAYS BREMEN stehen für Sport und Unterhaltung. Diese einzigartige Mischung prägt auch den Kidsday“, sagt Peter Rengel, Leiter der ÖVB-Arena. Natürlich sei es auch eine ideale Möglichkeit, die Zielgruppe der Sechs- bis 16-Jährigen anzusprechen – und den ein oder anderen für den Radsport zu begeistern. „Die Kids sind oft das erste Mal hier und sind begeistert von der Atmosphäre“, sagt Rengel. „Diese Begeisterung schwappt auch auf die Fahrer rüber.“

Neben Sport sorgten die YouTuber für Stimmung auf den Rängen. Sängerin Felicia Lu präsentierte ihre eigenen Songs auf der Bühne. Doch nicht nur sie war vor Ort, denn beim diesjährigen Kidsday waren gleich mehrere Internet-Stars vertreten. Zum Beispiel Selina Mour, die kürzlich bei den VideoDays, Europas größtem YouTuber-Festival, den „Bravo Play Award“ in der Kategorie Musik erhielt oder „FalcoPunch“, der bei Instagram und YouTube mit seinen Videos die Teenies begeistert. Außerdem veranstaltete TV-Moderatorin und Schauspielerin Singa Gätgens eine Tanzshow.

„Obwohl parallel im Weserstadion der Ball rollte, herrschte hier ungebrochene Stimmung“, sagt Erik Weispfennig, Sportlicher Leiter der SIXDAYS BREMEN. Denn traditionell hatte der Kidsday noch mehr zu bieten: So trafen die Kids auf SIXDAYS-Maskottchen Speedy oder ließen sich beim Schminken in Piraten oder Schmetterlinge verwandeln. Wer selbst austesten wollte, wie es sich mit dem Rad auf der Bahn fährt, konnte dies auf einer kleinen Bahn im Foyer tun. Dazu standen Dosenwerfen, Entenangeln oder kleine BMX-Aktionen auf dem Plan.

So ganz ohne Sport ging es dann natürlich auch nicht. Beim U19-Cup konnten Petr Kelemen und Jan Vones (Team 7) den Gesamtsieg für sich entscheiden. Die zweite Runde im Omnium ging an Kirsten Wild aus den Niederlanden.

 

SPORT: Wechsel an der Spitze des Profifeldes

Tag zwei der 54. SIXDAYS BREMEN hatte es in sich: Nach dem ersten Rennen wurden mit Leif Lampater (Team Adler Solar) und Lucas Liß (Team Sonne am Haus) gleich zwei Fahrer neutralisiert. Am späten Abend musste Sprint-Star Tomáš Bábek nach einem Sturz im Teamsprint das Rennen beenden. An der Spitze des Profifeldes gab es hingegen einen Führungswechsel: Mit einer starken Leistung sicherten sich Achim Burkart und Yoeri Havik (Team X-Tip/Die Spielemacher) die aktuelle Gesamtführung.

Der Routinier und Topfavorit Leif Lampater musste auf Grund von Magen-Darm-Beschwerden die heutigen Rennen aussetzen, das Geburtstagskind Liß litt an Nachwirkungen seines schweren Sturzes bei den Deutschen Meisterschaften im Omnium vor einigen Wochen. Moreno De Pauw und Tristan Marguet setzten den weiteren Rennabend als Team Adler Solar fort. „Für die neutralisierten Fahrer ist es wahnsinnig ärgerlich. Ich hoffe, dass sie morgen wieder am Start sind“, sagt Erik Weispfennig, Sportlicher Leiter. Vier Teams haben aktuell gute Chancen auf den Gesamtsieg.

In der großen Jagd überzeugte das Duo Burkart/Havik. Sie knackten die 100-Punkte-Marke und zogen mit dem gewonnenen Rundengewinn an der Konkurrenz vorbei. Auf Platz zwei folgen Kenny De Ketele und Theo Reinhardt (Team swb). Die Führenden des gestrigen Abends, Wim Stroetinga und Robbe Ghys (Team Der Installatör), liegen nach dem zweiten Rennabend auf Platz drei. Ebenfalls mit einer Runde Rückstand sind Christian Grasmann und Jesper Mørkøv (Team ÖVB) in Lauerstellung. „Die vier Teams liegen eng beieinander, hier ist noch nichts entschieden“, sagt Weispfennig.

Sprint-Star Tomáš Bábek wurde mit Verdacht auf einen Schlüsselbeinbruch ins Krankenhaus eingeliefert. Grund für den Sturz war eine gerissene Kette am eigenen Rad. Unklar ist, ob er die 54. SIXDAYS fortsetzen kann.

Derweil starteten auch die U19-Nachwuchsfahrer ins 54. Bremer Sechstagerennen. Den ersten Wettkampf entschieden die Tschechen Petr Kelemen und Jan Vones (Team 7) für sich.

 

Gesamtwertung nach dem zweiten Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 Burkart Achim – Havik Yoeri X-Tip/Die Spielemacher 0 104
2 De Ketele Kenny – Reinhardt Theo swb 1 97
3 Stroetinga Wim – Ghys Robbe Der Installatör 1 82
4 Grasmann Christian – Mørkøv Jesper ÖVB 1 60
5 Howard Leigh – Kneisky Morgan Schulenburg 2 88
6 De Pauw Moreno – Lampater Leif Adler Solar 5 75
7 Graf Andreas – Beyer Maximilian Atlantic Gruppe 6 35
8 Pieters Roy – Heßlich Nico Hermes Systeme 7 17
9 Scartezzini Michele – Lamon Francesco Geschmackslabor 9 38
10 Vergaerde Otto – Bommel Henning Bremen Eins 9 31
11 Freuler Jan-André – Augenstein Moritz Courtyard by Marriott 11 13
12 Liß Lucas – Marguet Tristan Sonne am Haus 14 20

SPORT: Erster Tagessieg für Stroetinga und Ghys

Mit einer Runde Vorsprung sichern sich Wim Stroetinga und Robbe Ghys (Team Der Installatör) den ersten Tagessieg der 54. SIXDAYS BREMEN. Auf Platz zwei folgen Achim Burkart und Yoeri Havik (Team X-Tip/Die Spielemacher) vor Christian Grasmann und Jesper Mørkøv (Team ÖVB) auf Platz drei.

Vor Beginn der 54. SIXDAYS zählte der Sportliche Leiter Erik Weispfennig sechs Teams zu den Favoriten. Sie alle fuhren bereits am Eröffnungstag mit hohem Tempo. Den ersten Sieg des Abends sicherten sich Kenny De Ketele und Theo Reinhardt (Team swb) im Ausscheidungsfahren. Der Tagessieg wurde jedoch in der großen Jagd entschieden, die Wim Stroetinga und Robbe Ghys (Der Installatör) eindrucksvoll gewannen. Erik Weispfennig zeigte sich angesichts des deutlichen Vorsprungs überrascht: „Ich habe nicht erwartet, dass das Fahrerfeld nach dem ersten Renntag bereits so entzerrt ist. Die Verfolger werden in den kommenden Tagen mächtig Druck machen.“ Der 21-jährige Ghys gilt als großes Nachwuchstalent im belgischen Radsport. Für ihn ist es der zweite Start in Bremen und das vierte Sechstagerennen insgesamt.

Im 500-Meter-Zeitfahren bewies Moreno De Pauw eindrucksvoll seine Topform. Mit einer Zeit von 27.805 Sekunden waren er und sein Partner Leif Lampater fast eine Sekunde schneller als die Konkurrenz. „Die Jungs haben ordentlich Gas gegeben. Es würde mich nicht wundern, wenn in den nächsten Tagen der Bahnrekord fällt“, sagt Weispfennig.

Im Sprinterwettbewerb führt der Tscheche Tomáš Bábek nach dem ersten Renntag mit einem Punkt Vorsprung vor René Enders.

Vor Beginn des Sportprogramms erlebten die Besucher in der ÖVB-Arena eine besondere Eröffnungsfeier. Ein von der Decke schwebender Astronaut überreichte dem ehemaligen Raumfahrer Thomas Reiter die Startschusspistole. Gemeinsam mit Dr. Fritz Merkle von der OHB SE schickte er die Fahrer ins Sechstagerennen.

 

Gesamtwertung nach dem ersten Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 Stroetinga Wim – Ghys Robbe Der Installatör 0 48
2 Burkart Achim – Havik Yoeri X-Tip/Die Spielemacher 1 57
3 Grasmann Christian – Mørkøv Jesper ÖVB 1 35
4 De Ketele Kenny – Reinhardt Theo swb 1 34
5 Howard Leigh – Kneisky Morgan Schulenburg 2 41
6 De Pauw Moreno – Lampater Leif Adler Solar 2 38
7 Graf Andreas – Beyer Maximilian Atlantic Gruppe 3 16
8 Pieters Roy – Heßlich Nico Hermes Systeme 4 12
9 Liß Lucas – Marguet Tristan Sonne am Haus 5 20
10 Scartezzini Michele – Lamon Francesco Geschmackslabor 5 14
11 Vergaerde Otto – Bommel Henning Bremen Eins 5 11
12 Freuler Jan-André – Augenstein Moritz Courtyard by Marriott 5 4

ALLGEMEIN: Galaktischer Start der 54. SIXDAYS BREMEN

Moderatorin Barbara Schöneberger, Model Naomi Campbell oder Schauspieler Bud Spencer – die Liste der bisherigen Startschützen der SIXDAYS BREMEN ist lang. Am Donnerstag, 11. Januar, wird die Ehre zwei weiteren Persönlichkeiten zuteil: Der ehemalige Astronaut Thomas Reiter wird die 24 Profifahrer gemeinsam mit OHB Vorstandsmitglied Dr. Fritz Merkle in der ÖVB-Arena ins Sechstagerennen schicken.

Zuvor erwartet die Besucher eine galaktische Eröffnungsfeier, weiß Peter Rengel, Leiter der SIXDAYS: „Mit dem Auftritt des 90-köpfigen Jugendsinfonieorchesters haben wir die Messlatte im Vorjahr hochgelegt. Um den Erwartungen gerecht zu werden, haben wir uns dieses Mal eine spektakuläre Gesamtinszenierung im Zeichen der Raumfahrt überlegt.“ Die Eröffnungszeremonie ist Teil des Raumfahrtjahrs Bremen „Sternstunden 2018“, das den Bremerinnen und Bremern von Januar bis Oktober die Welt der Raumfahrt in mehr als 100 Veranstaltungen und Aktionen näherbringt.

„Alle Aspekte der Show sind eng aufeinander abgestimmt – auch der Startschütze. Wer wäre da passender als ein echter Astronaut?“, sagt Rengel. Thomas Reiter ist einer der wenigen Deutschen, die ins Weltall gereist sind. Er war mehr als 350 Tage unter anderem auf der internationalen Raumstation ISS, davon 14 Stunden an Außenbordeinsätzen beteiligt. Heute ist Reiter Berater des Generaldirektors der Europäischen Weltraumorganisation ESA. „Ich bin zwar kein Radsportler, allerdings habe ich während meines Aufenthalts an Bord der ISS jeden Tag auf einem Fahrradergometer trainiert – mit fast 28.000 Kilometern pro Stunde”, sagt Thomas Reiter.

Ihm zur Seite steht Dr. Fritz Merkle vom Bremer Raumfahrtkonzern OHB, der Parallelen zwischen der Raumfahrt und dem Radsport sieht: „Der Erfolg einer Mission kann nur im Team sichergestellt werden. Dabei kommen Wissenschaftler, Raumfahrtagenturen und die Industrie zusammen, übernehmen die Verantwortung und sichern gemeinsam den Erfolg. Gleiches gilt für den Radsport: Nur im Team ist der Erfolg, der Sieg, gewährleistet“, sagt Merkle. Für OHB bietet der Startschuss im Zeichen des Raumfahrtjahrs eine passende Gelegenheit, sich zu präsentieren. Der Raumfahrtkonzern gehört zu den führenden Europas und ist unter anderem Hauptauftragnehmer für Entwicklung, Bau und Test von 34 Satelliten für das europäische Navigationssystem Galileo.

Was wäre eine Eröffnungsfeier ohne passende Musik? Diese liefert bei den 54. SIXDAYS das neuformierte Produktionsteam Klangfeld. Peter Ries, einer der erfolgreichsten deutschen Musikproduzenten, komponierte eigens eine Melodie. Er ist neben Produzent Björn Krumbügel und DJ Jürgen Rasper Teil von Klangfeld. Gemeinsam greift das Team auf einen beispielslosen Erfahrungsschatz sowie eine große Erfolgsquote im Musikbusiness zurück. So gehen unter anderem Produktionen und Remixes für Beyonce, N’Sync, No Angels, Kylie Minogue, Eros Ramazotti und Falco auf ihr Konto. Ihre erste Veröffentlichung „Free“ präsentieren sie im Rahmen der Eröffnungsfeier erstmals live. „Die Kulisse und das Umfeld hier bei den SIXDAYS sind etwas ganz Besonderes. Wir freuen uns, die Musik zur Eröffnungsfeier beisteuern zu dürfen“, sind sich die drei Mitglieder von Klangfeld einig.

SPORT: Deutsch-belgische Paarungen mit Favoritenrolle

Moreno De Pauw und Kenny De Ketele dominieren derzeit das Sechstagerennen in Rotterdam. Wenn am Donnerstag, 11. Januar, der Startschuss zu den 54. SIXDAYS BREMEN fällt, stehen die Belgier auch auf der Bahn – allerdings nicht im Team, sondern als Gegner. Beide Fahrer haben starke deutsche Partner an ihrer Seite: Kenny De Ketele startet mit Theo Reinhardt (Team swb), Moreno De Pauw hat den Routinier Leif Lampater neben sich (Team Adler Solar). Welche Paarung die Nase vorn hat, zeigt sich bis Dienstag, 16. Januar, in der ÖVB-Arena.

Insgesamt traut der Sportliche Leiter Erik Weispfennig sechs Teams den Kampf um die Podiumsplätze zu. Dazu gehören neben den beiden deutsch-belgischen Paarungen die Duos Kneisky/Howard (Team Schulenburg), Grasmann/ Mørkøv (Team ÖVB), Stroetinga/Ghys (Der Installatör) sowie Burkart/Havik (Team X-Tip/Die Spielemacher). Sieben der favorisierten Sportler fahren aktuell beim Sechstagerennen in Rotterdam, das traditionell eine Woche vor den SIXDAYS BREMEN stattfindet. Für das Team um Erik Weispfennig liefert das Rennen eine erste Prognose über die aktuelle Form der Fahrer. „Vier der derzeitigen Spitzenfahrer starten auch in Bremen. Wir dürfen gespannt sein, wie sie mit ihren Partnern auf unserer kurzen Bahn zurechtkommen. Es wird auf jeden Fall ein enger Kampf“, sagt Weispfennig.

Ob De Ketele und De Pauw oder Havik und Stroetinga – viele Radsportprofis fahren bei internationalen Wettkämpfen und Sechstagerennen mit festem Partner. Anders in Bremen, wo der Sportliche Leiter bewusst auf internationale Teams setzt. „Wir wollen den Zuschauern spannende Rennen über die gesamten sechs Tage bieten. Deshalb versuchen wir, die Paarungen möglichst ausgeglichen zusammenzustellen und so ein breites Spitzenfeld zu haben“, erklärt Weispfennig.

Traditionell können sich die Besucher am Donnerstag auf eine spektakuläre Eröffnungszeremonie freuen. Diese steht in diesem Jahr ganz im Zeichen des Raumfahrtjahrs Bremen „Sternstunden 2018“. Begleitet von einer speziellen Lichtshow, Videobildern aus dem All und sphärischer Musik von Klangfeld wird der ehemalige Astronaut Thomas Reiter die 24 Profifahrer gemeinsam mit Dr. Fritz Merkle, Vorstandsmitglied des Bremer Raumfahrtkonzerns OHB SE, ins Rennen schicken. „Wir möchten eine emotionale Gesamtinszenierung kreieren. Dafür werden Licht, Ton, Bild und Musik eng aufeinander abgestimmt“, sagt Peter Rengel, Leiter der SIXDAYS.

Ein abwechslungsreiches Showprogramm erwartet die Besucher an allen Tagen. Am Freitag und Samstag heizt Mallorca-Star Mickie Krause den Gästen ein, am Montagabend feiert sein Kollege Lorenz Büffel Premiere bei den SIXDAYS. Zusätzlich sorgen Kultstar Oli P., Entertainer DJ Toddy, United Four und viele mehr für Partystimmung.

SPORT: Paracycling-Weltmeister startet bei den SIXDAYS

Leistungssport trotz körperlicher Einschränkung – dass das möglich ist, zeigen Matthias Schindler und Tobias Vetter im Paracycling-Wettbewerb bei den 54. SIXDAYS BREMEN. Am Finaltag, dem 16. Januar 2018, präsentieren sie ihre Leistung dem sportbegeisterten Publikum.

Zehnmal Gold, viermal Silber und sechsmal Bronze: Bei der Paracycling-Weltmeisterschaft 2017 in Südafrika holten die deutschen Athleten insgesamt zwanzig Medaillen. Für eine große Überraschung sorgte Tobias Vetter: Der 36-Jährige sicherte sich im Straßenrennen über 85 Kilometer in seiner Klasse völlig unerwartet den Titel – nur zehn Monate, nachdem er sein erstes Rennrad gekauft hatte. Seit einem Motorradunfall lebt er mit Einschränkungen an seiner linken Hand sowie am linken Bein.

Matthias Schindler hat bereits Erfahrung auf der Bremer Bahn. Im Vorjahr gewann er das Duell gegen den Berliner Pierre Senska. Schindler leidet seit einer Operation im Jahr 2011 an einer inkompletten Querschnittlähmung. Trotz tauber Beine kann er sich heute ohne Gehhilfen fortbewegen und nennenswerte Erfolge im Para-Radsport für sich verbuchen. Im November erreichte er Gold beim Europacup in Manchester und auch in Bremen gewann der 35-Jährige bereits zweimal. „Natürlich freue ich mich über die Siege. Primär ist es für mich jedoch wichtig, vor einer wirklich beeindruckenden Kulisse Werbung für den Behindertensport Paracycling zu machen“, sagt Matthias Schindler.