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SIXDAYS BREMEN erweitern Botschafterkreis

Mit dem zweifachen Olympiasieger von 2000, Robert Bartko, und dem zweifachen Olympia-Bronze-Gewinner René Enders wurden am Freitagabend zwei weitere Persönlichkeiten in den Botschafterkreis der SIXDAYS BREMEN aufgenommen. „Robert und René sind zwei, die unserem Rennen auch nach dem Ende ihrer aktiven Sportlerkarriere freundschaftlich verbunden sind. Sie haben hier Erfolge gefeiert und emotionale Momente erlebt“, sagt Projektleiter Mario Roggow.

82 Mal ging der 44-jährige Robert Bartko bei Sechstagerennen an den Start. Insgesamt konnte er dabei 21 Siege einfahren, vier davon in der Hansestadt. 2014 trat Bartko vom aktiven Leistungssport zurück. Heute ist er Leiter der Sportförderung  und Beratung Geschäftsbereich Leistungssport beim Deutschen Olympischen Sportbund.

Die Liste der Erfolge von Ex-Sprintstar René Enders ist ebenfalls lang: Er wurde Welt- und Europameister, mehrfach Landesmeister und erzielte 2012 und 2008 bei den Olympischen Sommerspielen Bronze. Fünf Jahre später beendete er seine aktive Karriere. Nur allzu gut erinnert sich der 32-Jährige an seinen letzten Start beim Bremer Sechstagerennen als er feierlich vom Team, seinen Sportskollegen und den Zuschauern in der Halle verabschiedet wurde.

Elias Richter und Milan Henkelmann gewinnen Elite-Cup

Die zweite Etappe des Elite-Cups am Samstagnachmittag hatte es in sich: Der in Führung liegende Portugiese Rui Oliveira stürzte schwer und wurde mit Verdacht auf einen Schlüsselbeinbruch ins Krankenhaus gebracht. Sein Teamkollege Joao Matias setzte das Rennen alleine fort. Verursacht wurde der Sturz vom russischen Duo Kirill Sveshnikov und Lev Gonov, die daraufhin vom Wettbewerb disqualifiziert wurden. Am Abend bestritten die verbliebenen sechs Teams die dritte und finale Etappe, an dessen Ende die Deutschen Elias Richter und Milan Henkelmann die Nase vorn hatten und sich somit den Gesamtsieg sicherten.

Theo Reinhardt und Melvin Van Zijl neutralisiert

Am Nachmittag haben Theo Reinhardt und Morgan Kneisky (Team swb) die Führung im Gesamtklassement übernommen. Nur wenige Stunden später muss der amtierende Madison-Weltmeister aus Berlin aufgrund von Fieber neutralisiert werden. Auch Melvin Van Zijl, der nach seinem Sturz bei der niederländischen Landesmeisterschaft vor zwei Wochen noch immer unter Schwindelerscheinungen leidet, geht nicht an den Start. Die zwei verbliebenen Fahrer, Morgan Kneisky und Moritz Malcharek, bestreiten den dritten Rennabend gemeinsam für das Team swb.

Sprinter zwischen Sport und Show

Er hat es wieder getan: Sprinter Jonathan Mitchell begeisterte seine Sportskollegen und die Zuschauer in der ÖVB-Arena gleichermaßen mit seinem Gesangstalent. Gemeinsam mit der Hausband Ever’so gab der Brite in der Rennpause unter anderem den Song “Angels” von Robbie Williams zum Besten. „Das war eine große Überraschung für alle Beteiligten. Aber genau diese Momente machen das Bremer Sechstagerennen aus – die einmalige Mischung von Sport und Show“, sagt Projektleiter Mario Roggow.

Andreas Graf und Marc Hester bleiben an der Spitze des Profifelds

Am zweiten Rennabend der 56. SIXDAYS BREMEN verteidigen Andreas Graf und Marc Hester (Team DATAGROUP) erfolgreich ihre Führung. Das österreichisch-dänische Duo liegt als einzige Mannschaft in der Nullrunde. Doch die Konkurrenz ist ihnen dicht auf den Fersen: Die Weltmeister Theo Reinhardt und Morgan Kneisky (Team swb) stehen mit 92 Punkten auf Rang zwei, gefolgt von Kenny De Ketele und Nils Politt (Team Schulenburg) auf Platz drei (78 Punkte). „Das Spitzenfeld liegt sehr dicht beisammen. Die ersten Teams werden morgen die 100-Punkte-Marke knacken, damit bleibt alles offen“, sagt der Sportliche Leiter Erik Weispfennig.

Maritime Eröffnung der 56. SIXDAYS BREMEN

Zwei Städte, ein Bundesland. Zwei Großveranstaltungen, beide mit einer langen Tradition: Der Startschuss für die 56. SIXDAYS BREMEN am heutigen Donnerstagabend stand im Zeichen der Verbundenheit von Bremen und Bremerhaven. Während das Sechstagerennen seit 1965 alljährlich im Januar bis zu 60.000 Besucher aus nah und fern in die Hansestadt lockt, hat sich die SAIL Bremerhaven in ihrer mehr als 30-jährigen Geschichte zu einem der größten Windjammertreffen der Welt entwickelt. Vom 19. bis 23. August werden erneut bis zu 250 Schiffe in der Seestadt erwartet.

Stellvertretend für die SAIL 2020 schichte Kapitän Morten Hansen, bekannt aus der TV-Doku-Serie „Verrückt nach Meer“, die Radsportprofis ins Sechstagerennen. An seiner Seite standen der Bremer Bürgermeister und Präsident des Senats, Andreas Bovenschulte, und der Oberbürgermeister der Seestadt Bremerhaven, Melf Grantz. „Die SIXDAYS und die SAIL haben viel gemeinsam. Beide Veranstaltungen sind weit über ihre Stadtgrenzen hinaus bekannt und wichtige Wirtschaftsfaktoren für die Region“, erklären Geschäftsführer Felix Wiegandt von der Event & Sport Nord GmbH und Geschäftsführer Dr. Ralf Meyer von der Erlebnis Bremerhaven GmbH. Gemeinsam haben sie die Zusammenarbeit der beiden traditionsreichen Veranstaltungen initiiert.

Traditionell werden die SIXDAYS BREMEN von zwei Startschützen eröffnet. Neben Morten Hansen wurde die Ehre in diesem Jahr Christopher von Deylen zuteil. Der 49-Jährige ist Mitbegründer, Leiter und Gesicht des Musikprojekts Schiller und steht stellvertretend für die Showkomponente des Bremer Sechstagerennens. Als gebürtiger Visselhöveder hat er zudem eine enge Verbindung zur Hansestadt, so von Deylen: „Ich kenne das Sechstagerennen noch von früher, von großen Plakaten und aus dem Fernsehen, und bin sehr gespannt, das Event nun hautnah erleben zu dürfen.“ Seit über 20 Jahren gilt Christopher von Deylen als wegweisend und stilbildend in der elektronischen Musik. Am Samstag, 7. November, gastiert er im Rahmen seiner Solo-Clubtour „Piano und Elektronik“ im Modernes Bremen.

Tomás Bábek hat die Nase vorn im Sprinterwettbewerb

Im Sprinterwettbewerb sicherte sich der Tscheche Tomás Bábek den ersten Tagessieg. Er führt mit einem Punkt vor Robert Förstemann, dessen Rückkehr auf die Bremer Bahn mit Spannung erwartet wurde. Der 33-Jährige war im vergangenen Jahr nach einem Defekt am Vorderrad schwer gestürzt. „Ich hatte die Hose vor dem Start ganz schön voll, aber es wurde von Rennen zu Rennen besser. Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, zurückzukommen und ich freue mich auf die nächsten Tage“, sagt Förstemann.

Erster Tagessieg für Andreas Graf und Marc Hester

Die 56. SIXDAYS BREMEN sind gestartet! Das österreichisch-dänische Duo Andreas Graf und Marc Hester (Team DATAGROUP) hat den Moment genutzt und sich mit dem entscheidenden Rundengewinn in der großen Jagd an die Spitze des Feldes gesetzt. Mit einer Runde Rückstand folgen Theo Reinhardt und Morgan Kneisky (Team swb) vor der Überraschungsmannschaft des Abends, Oliver Wulff Frederiksen und Moritz Augenstein (Team Atlantic Hotels). Die beiden Youngsters stellten mit einer Zeit von 27,352 Sekunden einen neuen Rekord im 500-Meter-Zeitfahren auf und setzten damit ein deutliches Zeichen. „Die beiden waren wahnsinnig schnell. Ich bin gespannt, ob sie sich in den kommenden Tagen noch weiter steigern können“, sagt der Sportliche Leiter Erik Weispfennig.

Gesamtwertung nach dem ersten Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 Graf Andreas – Hester Marc DATAGROUP 0 37
2 Reinhardt Theo – Kneisky Morgan swb 1 54
3 Frederiksen Oliver Wulff – Augenstein Moritz Atlantic Hotels 1 46
4 De Ketele Kenny – Politt Nils Schulenburg 1 41
5 Marguet Tristan – Beyer Maximilian ÖVB 1 29
6 Stroetinga Wim – Selenati Nico SAIL Bremerhaven 1 17
7 De Pauw Moreno – Rohde Leon AVM 3 10
8 Bommel Henning – Pieters Roy TKP Steuerberatung / Rosenboom Menges Klindwort 4 11
9 Boussaer Bryan – Bradbury Stephen Bremen Eins 5 12
10 Harrison Joshua – Pirius Hans Nordwest Ticket 5 11
11 Happke Luca Felix – English Felix Courtyard by Marriott 6 0
12 Malcharek Moritz – Zijl van Melvin Fruchthaus Hulsberg 7 2

 

Änderung im Profifeld: Domenic Weinstein fällt krankheitsbedingt aus

Es sollte sein erster Start auf der Bremer Bahn sein, doch zwei Tage vor Beginn der 56. SIXDAYS BREMEN hat Domenic Weinstein seine Teilnahme am Sechstagerennen abgesagt. Grund dafür sind Probleme im Knie. Für ihn konnte der Sportliche Leiter Erik Weispfennig kurzfristig Ersatz aus der Schweiz verpflichten: Der 23-jährige Nico Selenati wird an der Seite von Wim Stroetinga für das Team 7 – SAIL Bremerhaven starten. Selenati gewann 2018 Silber und Bronze bei der Junioren-Europameisterschaft.

Änderung im Profifeld: Luca Felix Happke startet für Mark Downey

Drei Tage, bevor der Startschuss für die 56. SIXDAYS BREMEN in der ÖVB-Arena fällt, gibt es eine Änderung im Profifeld: Luca Felix Happke aus Erftstadt ersetzt den Iren Mark Downey, der kurzfristig vom Radsportverband für den Weltcup im kanadischen Milton nachnominiert wurde. Der 21-jährige Happke fährt derzeit erfolgreich mit Moritz Augenstein beim U23-Cup des Rotterdamer Sechstagerennens. „Die Jungs sind aktuell führend und haben den Nachwuchswettbewerb bereits im vergangenen Jahr für sich entschieden. Bei uns haben nun beide die Chance, sich im Profifeld zu beweisen“, sagt Erik Weispfennig, Sportlicher Leiter der SIXDAYS BREMEN. Luca Felix Happke bestreitet sein erstes Profirennen an der Seite von Felix English für das Team 12 (Courtyard by Marriott).

Zwei Männer sind beim Startschuss am Drücker

Bremen und Bremerhaven – verbunden durch die Weser, vereint in einem Bundesland. Beide Städte beheimaten Großveranstaltungen mit einer langen Tradition, die Sport und Unterhaltung in einer einzigartigen Mischung kombinieren: die SIXDAYS BREMEN und die SAIL Bremerhaven. Der Startschuss zum 56. Sechstagerennen steht am Donnerstag, 9. Januar 2020, im Zeichen des Zwei-Städte-Staats.

Stellvertretend für die SAIL 2020 wird Kapitän Morten Hansen, bekannt aus der TV-Doku-Serie „Verrückt nach Meer“, die Radsportprofis ins Sechstagerennen schicken. Ihm zur Seite stehen der Bremer Bürgermeister und Präsident des Bremer Senats, Andreas Bovenschulte, und der Oberbürgermeister der Seestadt Bremerhaven, Melf Grantz. Während die SIXDAYS seit 1965 alljährlich im Januar bis zu 60.000 Besucher aus nah und fern in die Hansestadt lockt, hat sich die SAIL in ihrer mehr als 30-jährigen Geschichte zu einem der größten Windjammertreffen der Welt entwickelt. Vom 19. bis 23. August werden erneut bis zu 250 Schiffe in der Seestadt erwartet.

Die Bremer SIXDAYS wurden zuletzt stets von zwei Startschützen eröffnet. Neben Morten Hansen wird die Ehre in diesem Jahr Christopher von Deylen zuteil. Der 49-Jährige ist Mitbegründer, Leiter und Gesicht des Musikprojekts Schiller und steht stellvertretend für die Showkomponente des Bremer Sechstagerennens. Als gebürtiger Visselhöveder hat er zudem eine enge Verbindung zur Hansestadt, so von Deylen: „Ich kenne das Sechstagerennen noch von früher, von großen Plakaten und aus dem Fernsehen, und bin sehr gespannt, das Event nun hautnah erleben zu dürfen.“