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SIXDAYS 2021 fallen aufgrund von Coronakrise aus

Die anhaltende Corona-Pandemie macht auch vor dem Radsport nicht Halt: Nachdem bereits das Rotterdamer Sechstagerennen für November dieses Jahres abgesagt wurde, haben sich nun auch die Veranstalter des Bremer Rennens für eine Verschiebung der Traditionsveranstaltung um ein Jahr entschieden. Die 57. SIXDAYS BREMEN finden demnach von Donnerstag bis Dienstag, 13. bis 18. Januar 2022, in der ÖVB-Arena und den Hallen 2 bis 4.1 statt.

Die Durchführung einer Großveranstaltung mit zuletzt 59.000 Besuchern an sechs Tagen sei unter den derzeitigen Bedingungen nicht verantwortbar, begründen die Veranstalter die Entscheidung. „Die SIXDAYS leben vom Miteinander, vom gemeinsamen Feiern und von körperbetonten Duellen auf der Radrennbahn. In Anbetracht der anhaltenden Gesundheitsgefährdung und Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen, Sicherheitsabständen und dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung würden die Atmosphäre und der Reiz der Veranstaltung verloren gehen“, sagt Mario Roggow, Leiter der SIXDAYS BREMEN.

Gleichzeitig habe man eine gesellschaftliche Verantwortung den Partnern und Sponsoren, den Radsportprofis und auch den Fans und Gästen gegenüber, die man in Anbetracht der unsicheren Entwicklungen nicht verantworten könne und wolle, so Geschäftsführer Felix Wiegandt von der Event & Sport Nord GmbH (ESN). „Sie alle erwarten Planungssicherheit von uns, die wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht gewährleisten können“, ergänzt Geschäftsführer Hans Peter Schneider. Zwar sind Großveranstaltungen laut aktuellem Beschluss von Bund und Ländern vorerst nur bis Ende Oktober verboten, dennoch sei nicht absehbar, wie sich die Situation darüber hinaus entwickele. Es ist das erste Mal in seiner 57-jährigen Geschichte, dass das Bremer Sechstagerennen ein Jahr pausiert.

57. SIXDAYS BREMEN auf Januar 2022 verschoben

Rund fünf Monate vor dem geplanten Beginn der 57. SIXDAYS BREMEN haben sich die Veranstalter dazu entschieden, das Sechstagerennen um ein Jahr zu verschieben. Die Traditionsveranstaltung findet demnach erst wieder von Donnerstag bis Dienstag, 13. bis 18. Januar 2022, in der ÖVB-Arena und den Hallen 2 bis 4.1 statt.

Grund für die Entscheidung ist die anhaltende Corona-Pandemie und die damit einhergehende Planungsungewissheit für alle Beteiligten. Mit zuletzt 59.000 Besuchern an sechs Tagen sei die Durchführung der Veranstaltung derzeit nicht verantwortbar. „Die SIXDAYS leben vom Miteinander, vom gemeinsamen Feiern und von körperbetonten Duellen auf der Radrennbahn. In Anbetracht der aktuellen Situation und Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen, Sicherheitsabständen und dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung würden die Atmosphäre und der Reiz der Veranstaltung verloren gehen“, sagt Mario Roggow, Leiter der SIXDAYS BREMEN.

Es ist das erste Mal in seiner langen Geschichte, dass das Bremer Sechstagerennen ausfällt. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit für den neuen Termin. Wer sein Ticket zurückgeben möchte, kann dies an der Vorverkaufsstelle machen, an der die Eintrittskarte erworben wurde.

59.000 Besucher bei den SIXDAYS BREMEN

Mit dem eindrucksvollen Sieg des belgisch-deutschen Duos Kenny De Ketele und Nils Politt (Team Schulenburg) sind am Dienstagabend die 56. SIXDAYS BREMEN zu Ende gegangen. Das Fazit der Veranstalter fällt positiv aus: Nach ersten Hochrechnungen kamen an den sechs Tagen insgesamt rund 59.000 Besucher in die ÖVB-Arena und in die Hallen 2 bis 4 zu Sport- und Showprogramm (2019: 59.000). „Die Zuschauerzahlen sind konstant. Damit können wir mehr als zufrieden sein“, sagt Geschäftsführer Felix Wiegandt von der Event & Sport Nord GmbH (ESN). Die besucherstärksten Tage seien Samstag und Montag gewesen, Aufholbedarf gebe es weiterhin am Sonntag: „Der Sonntag ist und bleibt eine Herausforderung. Das neue Brunch-Angebot wurde zwar gut angenommen, aber auch da geht noch mehr.“

Der Plan des Sportlichen Leiters Erik Weispfennig, ein hochkarätiges und ausgeglichenes Fahrerfeld zusammenzustellen und den Zuschauern spannenden Sport zu bieten, ist aufgegangen. „Wir haben mehr fachkundiges Publikum in der Halle. Das bestätigen uns nicht nur die vollen Ränge, sondern auch die Atmosphäre. Ich habe sogar Fanclubs aus Dänemark, Belgien und der Schweiz entdeckt. Das ist eine tolle Entwicklung“, sagt Mitgeschäftsführer Hans Peter Schneider. Zurückzuführen sei dies laut Schneider auch auf Kooperationen mit überregionalen Fachzeitschriften, gezielte Werbemaßnahmen in ehemaligen Sechstagestädten sowie die deutschlandweite Präsenz des Jedermannwettbewerbs DEIN RENNNEN. Die Qualifikationsläufe wurden in Hamburg, Erfurt und Kaarst-Büttgen ausgetragen.

Die 57. SIXDAYS BREMEN finden vom 14. bis 19. Januar 2021 in der ÖVB-Arena und in den Hallen 2 bis 4 statt. Tickets zum Vorzugspreis sind ab sofort unter www.sixdaysbremen.de/tickets erhältlich.

 

 

 

 

Änderung im Profifeld: Domenic Weinstein fällt krankheitsbedingt aus

Es sollte sein erster Start auf der Bremer Bahn sein, doch zwei Tage vor Beginn der 56. SIXDAYS BREMEN hat Domenic Weinstein seine Teilnahme am Sechstagerennen abgesagt. Grund dafür sind Probleme im Knie. Für ihn konnte der Sportliche Leiter Erik Weispfennig kurzfristig Ersatz aus der Schweiz verpflichten: Der 23-jährige Nico Selenati wird an der Seite von Wim Stroetinga für das Team 7 – SAIL Bremerhaven starten. Selenati gewann 2018 Silber und Bronze bei der Junioren-Europameisterschaft.

56. SIXDAYS BREMEN beginnen am Donnerstag

Das Veranstaltungsjahr startet in Bremen traditionell mit den SIXDAYS BREMEN. Zwei Tage, bevor der Startschuss in der ÖVB-Arena fällt, gibt es eine Änderung im Profifeld: Luca Felix Happke aus Erftstadt ersetzt den Iren Mark Downey, der kurzfristig vom Radsportverband für den Weltcup im kanadischen Milton nachnominiert wurde. Der 21-jährige Happke fährt derzeit erfolgreich mit Moritz Augenstein beim U23-Cup des Rotterdamer Sechstagerennens. „Die Jungs sind aktuell führend und haben den Nachwuchswettbewerb bereits im vergangenen Jahr für sich entschieden. Bei uns haben nun beide die Chance, sich im Profifeld zu beweisen“, sagt Erik Weispfennig, Sportlicher Leiter der SIXDAYS BREMEN.

Radsportprofis präsentieren sich in guter Form

Insgesamt fahren zehn der für Bremen gemeldeten Profisportler beim Sechstagerennen in Rotterdam. Für Weispfennig bietet die niederländische Veranstaltung eine Einschätzung der aktuellen Leistungsform der Sportler: „Theo Reinhardt ist fit und auch Maximilian Beyer, der kurzfristig von den niederländischen Kollegen nachnominiert wurde, zeigt sich in guter Verfassung.“

Der Belgier Moreno De Pauw beendet in diesem Jahr seine aktive Radsportkarriere. Für den 28-Jährigen ist das jedoch kein Grund, sich vorzeitig auszuruhen – im Gegenteil: Am Wochenende übernahmen er und Partner Jan-Willem Van Schip vorübergehend die Führung. In Bremen startet De Pauw an der Seite des Hamburgers Leon Rohde. „Hier trifft Erfahrung auf Ausdauer und Schnelligkeit – eine Kombination, die die Fahrer weit nach vorn bringen kann“, sagt Weispfennig.

Internationale Konkurrenz im Frauenwettbewerb

2019 hätte für Franziska Brauße kaum besser laufen können: Die 21-Jährige wurde Europameisterin, dreifache deutsche Meisterin und Radsportlerin des Jahres. Sie startet als eine der stärksten Fahrerinnen im Feld. „Franziska kennt unser Oval und ist hier in der Vergangenheit sehr gut zurechtgekommen. Im Vorjahr stand sie sowohl im Omnium als auch im Madison auf dem Podium“, sagt der Sportliche Leiter Erik Weispfennig. Doch sie hat große internationale Konkurrenz, unter anderem aus Dänemark, Weißrussland, den Niederlanden und Großbritannien. Die Britin Emily Nelson ist eine der Rivalinnen. Sie gewann zuletzt Gold und Silber bei der Europameisterschaft, 2018 wurde sie Weltmeisterin im Madison. Ihre Partnerin bei den SIXDAYS ist die Kanadierin Maggie Coles-Lyster. Die 20-Jährige war 2017 die erste kanadische Junioren-Weltmeisterin im Bahnradfahren. Die Zuschauer erleben die Duelle der Frauen am Samstag und Sonntag, 11. und 12. Januar, live in der ÖVB-Arena.

Aus U23-Cup wird Elite-Cup

Neben den Profis, Sprintern und Frauen sorgen auch die Nachwuchsfahrer für spannende Rennen in der ÖVB-Arena. Erstmals findet am Freitag und Samstag, 10. und 11. Januar, der Elite-Cup als altersunabhängiger Nachfolgewettbewerb des U23-Rennens statt. „Damit können auch Fahrer über 22 Jahren, die bis dahin keinen Fuß im Profifeld fassen konnten, bei uns starten“, erklärt Projektleiter Mario Roggow. Der wohl erfolgreichste Starter im Feld ist der Portugiese Rui Oliveira. Der 23-jährige World-Tour-Fahrer vom UAE Team Emirates ist zweifacher amtierender Landesmeister und gewann 2018 Silber bei der Europameisterschaft. Doch auch der deutsche Nachwuchs hat zahlreich für das Rennen gemeldet, darunter Elias Richter, Vorjahressieger des U23-Cups.

Von der Neuerung unberührt bleibt der Andy-Kappes-Cup für Nachwuchsfahrer unter 19 Jahren. Sie präsentieren sich am Montag und Dienstag, 13. und 14. Januar, in der ÖVB-Arena.

Änderung im Profifeld: Luca Felix Happke startet für Mark Downey

Drei Tage, bevor der Startschuss für die 56. SIXDAYS BREMEN in der ÖVB-Arena fällt, gibt es eine Änderung im Profifeld: Luca Felix Happke aus Erftstadt ersetzt den Iren Mark Downey, der kurzfristig vom Radsportverband für den Weltcup im kanadischen Milton nachnominiert wurde. Der 21-jährige Happke fährt derzeit erfolgreich mit Moritz Augenstein beim U23-Cup des Rotterdamer Sechstagerennens. „Die Jungs sind aktuell führend und haben den Nachwuchswettbewerb bereits im vergangenen Jahr für sich entschieden. Bei uns haben nun beide die Chance, sich im Profifeld zu beweisen“, sagt Erik Weispfennig, Sportlicher Leiter der SIXDAYS BREMEN. Luca Felix Happke bestreitet sein erstes Profirennen an der Seite von Felix English für das Team 12 (Courtyard by Marriott).

Zwei Männer sind beim Startschuss am Drücker

Bremen und Bremerhaven – verbunden durch die Weser, vereint in einem Bundesland. Beide Städte beheimaten Großveranstaltungen mit einer langen Tradition, die Sport und Unterhaltung in einer einzigartigen Mischung kombinieren: die SIXDAYS BREMEN und die SAIL Bremerhaven. Der Startschuss zum 56. Sechstagerennen steht am Donnerstag, 9. Januar 2020, im Zeichen des Zwei-Städte-Staats.

Stellvertretend für die SAIL 2020 wird Kapitän Morten Hansen, bekannt aus der TV-Doku-Serie „Verrückt nach Meer“, die Radsportprofis ins Sechstagerennen schicken. Ihm zur Seite stehen der Bremer Bürgermeister und Präsident des Bremer Senats, Andreas Bovenschulte, und der Oberbürgermeister der Seestadt Bremerhaven, Melf Grantz. Während die SIXDAYS seit 1965 alljährlich im Januar bis zu 60.000 Besucher aus nah und fern in die Hansestadt lockt, hat sich die SAIL in ihrer mehr als 30-jährigen Geschichte zu einem der größten Windjammertreffen der Welt entwickelt. Vom 19. bis 23. August werden erneut bis zu 250 Schiffe in der Seestadt erwartet.

Die Bremer SIXDAYS wurden zuletzt stets von zwei Startschützen eröffnet. Neben Morten Hansen wird die Ehre in diesem Jahr Christopher von Deylen zuteil. Der 49-Jährige ist Mitbegründer, Leiter und Gesicht des Musikprojekts Schiller und steht stellvertretend für die Showkomponente des Bremer Sechstagerennens. Als gebürtiger Visselhöveder hat er zudem eine enge Verbindung zur Hansestadt, so von Deylen: „Ich kenne das Sechstagerennen noch von früher, von großen Plakaten und aus dem Fernsehen, und bin sehr gespannt, das Event nun hautnah erleben zu dürfen.“

Die Startschützen stehen fest

Bremen und Bremerhaven – verbunden durch die Weser, vereint in einem Bundesland. Beide Städte beheimaten Großveranstaltungen mit einer langen Tradition, die Sport und Unterhaltung in einer einzigartigen Mischung kombinieren: die SIXDAYS BREMEN und die SAIL Bremerhaven. Der Startschuss zum 56. Sechstagerennen steht am Donnerstag, 9. Januar 2020, im Zeichen des Zwei-Städte-Staats.

Stellvertretend für die SAIL 2020 wird Kapitän Morten Hansen, bekannt aus der TV-Doku-Serie „Verrückt nach Meer“, die Radsportprofis ins Sechstagerennen schicken. „SAIL und SIXDAYS sind beides besonders sportliche Veranstaltungen mit hohem Leistungs- und Spaßfaktor – bei beiden gibt es viel zu sehen, zu bestaunen und zu erleben“, so der gebürtige Norweger. Ihm zur Seite stehen der Bremer Bürgermeister und Präsident des Bremer Senats, Andreas Bovenschulte, und der Oberbürgermeister der Seestadt Bremerhaven, Melf Grantz.

„Die SIXDAYS BREMEN und die SAIL Bremerhaven haben viel gemeinsam. Beide Veranstaltungen sind weit über ihre Stadtgrenzen hinaus bekannt und wichtige Wirtschaftsfaktoren für die Region“, sagen Geschäftsführer Felix Wiegandt von der Event & Sport Nord GmbH und Geschäftsführer Dr. Ralf Meyer von der Erlebnis Bremerhaven GmbH. Gemeinsam haben sie die Zusammenarbeit der beiden traditionsreichen Veranstaltungen initiiert. Während das Radsportevent seit 1965 alljährlich im Januar bis zu 60.000 Besucher aus nah und fern in die Hansestadt lockt, hat sich die SAIL in ihrer mehr als 30-jährigen Geschichte zu einem der größten Windjammertreffen der Welt entwickelt. Vom 19. bis 23. August werden erneut bis zu 250 Schiffe in der Seestadt erwartet.

Die Bremer SIXDAYS wurden zuletzt stets von zwei Startschützen eröffnet. Neben Morten Hansen wird die Ehre in diesem Jahr Christopher von Deylen zuteil. Der 49-Jährige ist Mitbegründer, Leiter und Gesicht des Musikprojekts Schiller und steht stellvertretend für die Showkomponente des Bremer Sechstagerennens. Als gebürtiger Visselhöveder hat er zudem eine enge Verbindung zur Hansestadt, so von Deylen: „Ich kenne das Sechstagerennen noch von früher, von großen Plakaten und aus dem Fernsehen, und bin sehr gespannt, das Event nun hautnah erleben zu dürfen.“

Im Anschluss an die Eröffnungszeremonie feiern Studenten erstmals bei der Uni Nacht im Rahmen der SIXDAYS. Ab 21 Uhr ist die Halle 3 für Studierende zum Vorzugspreis geöffnet. Ab 23 Uhr haben sie Zugang zu allen Hallen. Getanzt wird auf zwei Areas mit DJ Mabuse und DJ Johnny. Die Halle 4 wird am Donnerstagabend von den Kult-DJs Jan Helmerding, Oli Bodzin, Choco und Frank Koopmann im Rahmen der Bremer DJ-Nacht bespielt.

Die 56. SIXDAYS BREMEN findet von Donnerstag bis Dienstag, 9. bis 14. Januar 2020, in der ÖVB-Arena und in den Hallen 2 bis 4.1 statt. Das Ticket kostet ab 9,80 Euro und ist an allen bekannten VVK-Stellen sowie unter www.sixdaysbremen.de/tickets erhältlich.

Sprinterwettbewerb: Deutschland vs. Europa

Bei den Sprintern geht es bekanntermaßen besonders rasant zu. Im Vorjahr gelang Robert Förstemann, was seine Sportskollegen zuvor sechs Jahre lang erfolglos versuchten: Er knackte den seit 2013 bestehenden Bahnrekord des Niederländers Jeffrey Hoogland. Für die 166,6 Meter lange Strecke benötigte der Radprofi mit den markanten Oberschenkeln lediglich 8,695 Sekunden. Doch wie nah Höhen und Tiefen im Sport beieinanderliegen, erlebten die Zuschauer in der ÖVB-Arena nur einen Abend später, als Förstemann bei etwa 70 Stundenkilometern schwer stürzte und das Rennen abbrechen musste. Nun kehrt der 33-Jährige zurück. Gemeinsam mit den Nachwuchssprintern Tom Neumann und Christian Röbel startet er für das Team Deutschland der elko AG.

Ihnen gegenüber steht das Team Europa unter dem Patronat der VeloTrack GmbH & Co. KG. Als Teamkapitän tritt der Tscheche Tomáš Bábek an. Auch er kennt die Bremer Bahn, verbindet mit ihr gute und schlechte Erinnerungen: 2015 gewann er den Sprintwettbewerb, 2018 stürzte auch er aufgrund einer gerissenen Kette am Rad schwer. Die Fans erwartet dennoch ein spannendes Duell, denn beide Top-Sprinter haben noch eine Rechnung offen mit der Bahn. Babek startet gemeinsam mit den Briten Jonathan Mitchell und Andy Leveton.

56. SIXDAYS BREMEN: Das Fahrerfeld steht

Sechs Weltmeistertitel, die es zu schlagen gilt: Theo Reinhardt und Morgan Kneisky verzeichnen beachtliche internationale Erfolge. Das deutsch-französische Duo geht als Favorit ins Rennen, wenn am Donnerstag, 9. Januar 2020, der Startschuss für die 56. SIXDAYS BREMEN fällt. Doch die Konkurrenz ist groß: Der Belgier Kenny De Ketele ist mit 16 Siegen der erfolgreichste Sechstagefahrer im Feld und will mit seinem Partner Nils Politt den nächsten Erfolg erzielen. Mit Spannung wird auch das Zusammenspiel von Maximilian Beyer und dem Schweizer Tristan Marguet erwartet. Beyer wurde in diesem Jahr zweifacher deutscher Meister und gewann an der Seite von Theo Reinhardt EM-Bronze. Welches der zwölf Profiteams nach sechs Tagen das Rennen macht, entscheidet sich am Dienstag, 14. Januar 2020, in der ÖVB-Arena.

Erfahrung trifft auf Ausdauer und Schnelligkeit

Zwei weitere Paarungen zählen ebenfalls zum Favoritenkreis: Leon Rohde und Moreno De Pauw sowie Domenic Weinstein und Wim Stroetinga. „In beiden Teams trifft Erfahrung auf Ausdauer und Schnelligkeit – eine Kombination, die die Fahrer weit nach vorn bringen kann“, so der Sportliche Leiter der SIXDAYS, Erik Weispfennig. Für die deutschen Profis Weinstein und Rohde ist es der erste Start in Bremen. Zuletzt sorgten die beiden für Aufsehen in der Nationalmannschaft: Bereits viermal brachen sie und ihre Teamkollegen in der laufenden Saison den deutschen Rekord in der Mannschaftsverfolgung. Beim Weltcup in Hongkong gewannen sie sogar Gold. „Die Jungs sind sehr schnell. Wenn sie auf unserer Bahn gut zurechtkommen und mit ihren starken Partnern harmonieren, könnte der Rekord im 500-Meter-Zeitfahren wackeln. Dann ist auch ein Platz auf dem Podium möglich“, sagt Weispfennig. Für Rohde ist der Start in Bremen übrigens fast ein Heimspiel: Der 24-Jährige ist gebürtiger Hamburger.

Internationale Paarungen versprechen spannende Duelle

Die SIXDAYS BREMEN sind für ihre internationalen Paarungen bekannt. Nur ein Profiteam setzt sich in diesem Jahr aus zwei Fahrern einer Nation zusammen: Die Iren Felix English und Mark Downey feiern gemeinsam ihr Debüt auf der Bremer Bahn. „Die beiden sind gut eingespielt und konnten bereits einige internationale Erfolge erzielen. Ich bin gespannt, wie sie sich auf unserem Oval schlagen“, sagt Weispfennig. Mit Oliver Wulff Frederiksen und Moritz Augenstein kombiniert der Sportliche Leiter zwei große Nachwuchstalente. Der 19-jährige Däne Frederiksen sorgte zu Jahresbeginn beim Sechstagerennen in Kopenhagen für Aufsehen, als er bei seinem zweiten Profirennen nur knapp den Gesamtsieg verpasste. Sein deutscher Partner Augenstein stand in Bremen bereits ganz oben: 2017 gewann er hier das Nachwuchsrennen.

Die 56. SIXDAYS BREMEN finden von Donnerstag bis Dienstag, 9. bis 14. Januar 2020, in der ÖVB-Arena sowie in den Hallen 2 bis 4.1 statt. Tickets sind ab 9,80 Euro erhältlich.  Am Samstag ist der Eintritt zum Kindernachmittag frei, Sonntag gibt es das „4-Freunde-Sonntags-Ticket“ für 29,80 Euro. Das Grünkohlland ist von Donnerstag bis Samstag sowie am Montag geöffnet, Tickets inklusive Eintritt zur Veranstaltung sind ab 34,90 Euro erhältlich.

 

Profifahrer

Alle Fahrer im Überblick (Stand 18. Dezember 2019):

Nr. Fahrer Team
1 Kenny De Ketele (BE)

Nils Politt (DE)

Möbel Schulenburg
2 Tristan Marguet (CH)

Maximilian Beyer (DE)

ÖVB Versicherungen
3 Henning Bommel (DE)

Roy Pieters (NL)

TKP Tutas, Kruse & Partner

Rosenboom Menges Klindwort

4 Moritz Malcharek (DE)

Melvin Van Zijl (NL)

Fruchthaus Hulsberg
5 Moreno De Pauw (BE)

Leon Rohde (DE)

AVM
6 Andreas Graf (AT)

Marc Hester (DK)

DATAGROUP Bremen
7 Wim Stroetinga (NL)

Domenic Weinstein (DE)

Sail Bremerhaven
8 Bryan Boussaer (BE)

Stephen Bradbury (GB)

NWT
9 Theo Reinhardt (DE)

Morgan Kneisky (FR)

swb
10 Oliver Wulff Frederiksen (DK)

Moritz Augenstein (DE)

Atlantic Hotels
11 Joshua Harrison (AU)

Hans Pirius (DE)

Bremen Eins
12 Mark Downey (IE)

Felix English (IE)

Courtyard by Marriott

 

Internationale Konkurrenz im Frauenwettbewerb

Europameisterin, dreifache deutsche Meisterin und Sportlerin des Jahres: 2019 hätte für Franziska Brauße kaum besser laufen können. Das 21-jährige Nachwuchstalent kehrt im Januar zurück auf die Bremer Bahn und gilt als eine der stärksten Fahrerinnen im Feld. „Franziska kennt unser Oval und ist hier in der Vergangenheit sehr gut zurechtgekommen. Im Vorjahr stand sie sowohl im Omnium als auch im Madison auf dem Podium“, sagt Weispfennig. Doch sie hat große internationale Konkurrenz, unter anderem aus Dänemark, Weißrussland, Tschechien, Niederlande und Großbritannien. Die Britin Emily Nelson ist eine der Rivalinnen. Sie gewann zuletzt Gold und Silber bei der Europameisterschaft, 2018 wurde sie Weltmeisterin im Madison. Ihre Partnerin bei den SIXDAYS ist die Kanadierin Maggie Coles-Lyster. Die 20-Jährige war 2017 die erste kanadische Junioren-Weltmeisterin im Bahnradfahren. Die Zuschauer erleben die Duelle der Frauen am Samstag und Sonntag, 11. und 12. Januar, live in der ÖVB-Arena.

Tag der Schulen: Inklusion in Sport & Schule

Wettkampfatmosphäre spüren, die Rennen der Profifahrer live erleben und mit Sportlern diskutieren: Bereits zum fünften Mal laden die SIXDAYS BREMEN gemeinsam mit Werder Bewegt und den Eisbären Bremerhaven zum Tag der Schulen. Erstmals unterstützt auch das Unternehmen VILSA die Veranstaltung. Im Vorjahr nahmen 1.900 Schülerinnen und Schüler aus Bremen und umzu das kostenfreie Angebot wahr.

Die Veranstaltung steht am Montag, 13. Januar, unter dem Motto „Inklusion in Sport & Schule“. Erfolgreiche Sportler sprechen in den Rennpausen mit den jungen Gästen über ihre Erfahrungen – darunter Sprintstar Robert Förstemann, der Anfang 2019 zum Deutschen Behindertensportverband wechselte. Er startete bei der Paracycling-Bahnweltmeisterschaft erstmals als Tandem-Pilot mit seinem sehbehinderten Partner Kai Kruse. Ihr nächstes gemeinsames Ziel sind die Paralymischen Spiele 2020 in Tokio.

Anmeldungen zum Tag der Schulen sind telefonisch unter 0421 3505 312 oder per Mail an info@sixdaysbremen.de möglich.