56. SIXDAYS BREMEN beginnen am Donnerstag

56. SIXDAYS BREMEN beginnen am Donnerstag

Das Veranstaltungsjahr startet in Bremen traditionell mit den SIXDAYS BREMEN. Zwei Tage, bevor der Startschuss in der ÖVB-Arena fällt, gibt es eine Änderung im Profifeld: Luca Felix Happke aus Erftstadt ersetzt den Iren Mark Downey, der kurzfristig vom Radsportverband für den Weltcup im kanadischen Milton nachnominiert wurde. Der 21-jährige Happke fährt derzeit erfolgreich mit Moritz Augenstein beim U23-Cup des Rotterdamer Sechstagerennens. „Die Jungs sind aktuell führend und haben den Nachwuchswettbewerb bereits im vergangenen Jahr für sich entschieden. Bei uns haben nun beide die Chance, sich im Profifeld zu beweisen“, sagt Erik Weispfennig, Sportlicher Leiter der SIXDAYS BREMEN.

Radsportprofis präsentieren sich in guter Form

Insgesamt fahren zehn der für Bremen gemeldeten Profisportler beim Sechstagerennen in Rotterdam. Für Weispfennig bietet die niederländische Veranstaltung eine Einschätzung der aktuellen Leistungsform der Sportler: „Theo Reinhardt ist fit und auch Maximilian Beyer, der kurzfristig von den niederländischen Kollegen nachnominiert wurde, zeigt sich in guter Verfassung.“

Der Belgier Moreno De Pauw beendet in diesem Jahr seine aktive Radsportkarriere. Für den 28-Jährigen ist das jedoch kein Grund, sich vorzeitig auszuruhen – im Gegenteil: Am Wochenende übernahmen er und Partner Jan-Willem Van Schip vorübergehend die Führung. In Bremen startet De Pauw an der Seite des Hamburgers Leon Rohde. „Hier trifft Erfahrung auf Ausdauer und Schnelligkeit – eine Kombination, die die Fahrer weit nach vorn bringen kann“, sagt Weispfennig.

Internationale Konkurrenz im Frauenwettbewerb

2019 hätte für Franziska Brauße kaum besser laufen können: Die 21-Jährige wurde Europameisterin, dreifache deutsche Meisterin und Radsportlerin des Jahres. Sie startet als eine der stärksten Fahrerinnen im Feld. „Franziska kennt unser Oval und ist hier in der Vergangenheit sehr gut zurechtgekommen. Im Vorjahr stand sie sowohl im Omnium als auch im Madison auf dem Podium“, sagt der Sportliche Leiter Erik Weispfennig. Doch sie hat große internationale Konkurrenz, unter anderem aus Dänemark, Weißrussland, den Niederlanden und Großbritannien. Die Britin Emily Nelson ist eine der Rivalinnen. Sie gewann zuletzt Gold und Silber bei der Europameisterschaft, 2018 wurde sie Weltmeisterin im Madison. Ihre Partnerin bei den SIXDAYS ist die Kanadierin Maggie Coles-Lyster. Die 20-Jährige war 2017 die erste kanadische Junioren-Weltmeisterin im Bahnradfahren. Die Zuschauer erleben die Duelle der Frauen am Samstag und Sonntag, 11. und 12. Januar, live in der ÖVB-Arena.

Aus U23-Cup wird Elite-Cup

Neben den Profis, Sprintern und Frauen sorgen auch die Nachwuchsfahrer für spannende Rennen in der ÖVB-Arena. Erstmals findet am Freitag und Samstag, 10. und 11. Januar, der Elite-Cup als altersunabhängiger Nachfolgewettbewerb des U23-Rennens statt. „Damit können auch Fahrer über 22 Jahren, die bis dahin keinen Fuß im Profifeld fassen konnten, bei uns starten“, erklärt Projektleiter Mario Roggow. Der wohl erfolgreichste Starter im Feld ist der Portugiese Rui Oliveira. Der 23-jährige World-Tour-Fahrer vom UAE Team Emirates ist zweifacher amtierender Landesmeister und gewann 2018 Silber bei der Europameisterschaft. Doch auch der deutsche Nachwuchs hat zahlreich für das Rennen gemeldet, darunter Elias Richter, Vorjahressieger des U23-Cups.

Von der Neuerung unberührt bleibt der Andy-Kappes-Cup für Nachwuchsfahrer unter 19 Jahren. Sie präsentieren sich am Montag und Dienstag, 13. und 14. Januar, in der ÖVB-Arena.

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