59.000 Besucher bei den SIXDAYS BREMEN

Mit dem eindrucksvollen Sieg des belgisch-deutschen Duos Kenny De Ketele und Nils Politt (Team Schulenburg) sind am Dienstagabend die 56. SIXDAYS BREMEN zu Ende gegangen. Das Fazit der Veranstalter fällt positiv aus: Nach ersten Hochrechnungen kamen an den sechs Tagen insgesamt rund 59.000 Besucher in die ÖVB-Arena und in die Hallen 2 bis 4 zu Sport- und Showprogramm (2019: 59.000). „Die Zuschauerzahlen sind konstant. Damit können wir mehr als zufrieden sein“, sagt Geschäftsführer Felix Wiegandt von der Event & Sport Nord GmbH (ESN). Die besucherstärksten Tage seien Samstag und Montag gewesen, Aufholbedarf gebe es weiterhin am Sonntag: „Der Sonntag ist und bleibt eine Herausforderung. Das neue Brunch-Angebot wurde zwar gut angenommen, aber auch da geht noch mehr.“

Der Plan des Sportlichen Leiters Erik Weispfennig, ein hochkarätiges und ausgeglichenes Fahrerfeld zusammenzustellen und den Zuschauern spannenden Sport zu bieten, ist aufgegangen. „Wir haben mehr fachkundiges Publikum in der Halle. Das bestätigen uns nicht nur die vollen Ränge, sondern auch die Atmosphäre. Ich habe sogar Fanclubs aus Dänemark, Belgien und der Schweiz entdeckt. Das ist eine tolle Entwicklung“, sagt Mitgeschäftsführer Hans Peter Schneider. Zurückzuführen sei dies laut Schneider auch auf Kooperationen mit überregionalen Fachzeitschriften, gezielte Werbemaßnahmen in ehemaligen Sechstagestädten sowie die deutschlandweite Präsenz des Jedermannwettbewerbs DEIN RENNNEN. Die Qualifikationsläufe wurden in Hamburg, Erfurt und Kaarst-Büttgen ausgetragen.

Die 57. SIXDAYS BREMEN finden vom 14. bis 19. Januar 2021 in der ÖVB-Arena und in den Hallen 2 bis 4 statt. Tickets zum Vorzugspreis sind ab sofort unter www.sixdaysbremen.de/tickets erhältlich.

 

 

 

 

Tomás Bábek ist nicht zu schlagen

Kein Rennabend ohne Rekorde: Am zweiten Tag in Folge fiel am Dienstsgabend im Sprinterwettbewerb der Bahnrekord. Tomás Bábek unterbot den am Vorabend von Robert Förstemann aufgestellten Rekord um 157 Tausendstel (8,531 Sekunden). Nur wenige Minuten später machte er im direkten Sprintduell mit Förstemann den Gesamtsieg perfekt. Platz drei geht an den jungen Christian Röbel. „Ich hatte noch eine Rechnung offen mit der Bahn und die ist jetzt beglichen. Es war definitiv die richtige Entscheidung nach dem Sturz zurückzukommen. Es lief von Tag zu Tag besser. Mein Highlight war natürlich der Bahnrekord am Montagabend“, resümiert Förstemann seine Rückkehr nach Bremen.

Kenny De Ketele und Nils Politt gewinnen die 56. SIXDAYS BREMEN

Mit einer Dublette wenige Runden vor Schluss der 60-minütigen Finaljagd sicherten sich Kenny De Ketele und Nils Politt (Team Schulenburg) am Dienstagabend den Gesamtsieg. „Ich hatte Gänsehaut, das war eine unglaubliche Atmosphäre in der Halle und ganz großer Sport. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir je ein so spannendes und knappes Finale in der ÖVB-Arena erlebt haben“, sagt der Sportliche Leiter Erik Weispfennig. Platz zwei sicherten sich die Weltmeister Theo Reinhardt und Morgan Kneisky (Team swb) vor Andreas Graf und Marc Hester (Team DATAGROUP).

Oliver Wulff Frederiksen und Felix English wurden zu Beginn des Rennabends neutralisiert. Ihre Teampartner Luca Felix Happke und Moritz Augenstein bestritten das Finale des Bremer Sechstagerennens gemeinsam für das Team Atlantic Hotels.

Gesamtwertung nach dem sechsten Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 De Ketele Kenny – Politt Nils Schulenburg 0 314
2 Reinhardt Theo – Kneisky Morgan swb 1 307
3 Graf Andreas – Hester Marc DATAGROUP 1 254
4 Stroetinga Wim – Selenati Nico SAIL Bremerhaven 1 224
5 Marguet Tristan – Beyer Maximilian ÖVB 2 242
6 De Pauw Moreno – Rohde Leon AVM 3 177
7 Frederiksen Oliver Wulff – Augenstein Moritz Atlantic Hotels 16 215
8 Bommel Henning – Pieters Roy TKP Steuerberatung / Rosenboom Menges Klindwor 17 104
9 Malcharek Moritz – Van Zijl Melvin Fruchthaus Hulsberg 30 106
10 Harrison Joshua – Pirius Hans Bremen Eins 31 105
11 Boussaer Bryan – Bradbury Stephen Nordwest Ticket 34 125

 

56. SIXDAYS: De Ketele/Politt gewinnen Finalkrimi

Sechs Mannschaften standen zu Beginn des Finalabends der 56. SIXDAYS BREMEN in der Nullrunde und hatten damit beste Chancen auf den Gesamtsieg. Mit einer Dublette wenige Runden vor Schluss der 60-minütigen Finaljagd sicherten sich Kenny De Ketele und Nils Politt (Team Schulenburg) den Gesamtsieg. „Ich hatte Gänsehaut, das war eine unglaubliche Atmosphäre in der Halle und ganz großer Sport. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir je ein so spannendes und knappes Finale in der ÖVB-Arena erlebt haben“, sagt der Sportliche Leiter Erik Weispfennig. Platz zwei sicherten sich die Weltmeister Theo Reinhardt und Morgan Kneisky (Team swb) vor Andreas Graf und Marc Hester (Team DATAGROUP).

Für den Belgier De Ketele ist es der 17. Sechstagesieg, Partner Politt feiert seinen ersten Erfolg im erst dritten Sechstagerennen seiner Karriere. „Ich bin ein großer Fan von Sechstagerennen und hatte eine tolle Zeit in Bremen. Wenn es im nächsten Jahr passt, komme ich auf jeden Fall wieder“, so Politt. Die Zuschauer auf den vollen Rängen erlebten einen spannenden Schlagabtausch der sechs Top-Teams, der bis kurz vor Schluss keinen klaren Favoriten erkennen ließ.

Die kleine Jagd zu Beginn des Abends brachte keine Vorentscheidung. Maximilian Beyer (Team ÖVB) setzte sich im Schlusssprint gegen Theo Reinhardt durch, jedoch blieben alle Favoritenteams in der Nullrunde. Dank wichtiger Punktegewinne im Derny und Zeitfahren knackten Wim Stroetinga und Nico Selenati (Team SAIL Bremerhaven) die Einhundert-Punkte-Marke und gingen mit einer Runde Vorsprung als Führende in die Finaljagd. „Ihnen fehlten die nötigen Punkte, um an Ende gegen die Konkurrenz standhalten zu können. Das ist schade, sie haben sich in den sechs Tagen wirklich großartig präsentiert“, sagt Weispfennig. Das Duo beendete das Rennen auf dem vierten Rang.

Kein Rennabend ohne Rekorde: Am zweiten Tag in Folge fiel im Sprinterwettbewerb der Bahnrekord. Tomás Bábek unterbot den am Vorabend von Robert Förstemann aufgestellten Rekord um 157 Tausendstel (8,531 Sekunden). Nur wenige Minuten später machte er im direkten Sprintduell mit Förstemann den Gesamtsieg perfekt. Platz drei geht an den jungen Christian Röbel. „Ich hatte noch eine Rechnung offen mit der Bahn und die ist jetzt beglichen. Es war definitiv die richtige Entscheidung nach dem Sturz zurückzukommen. Es lief von Tag zu Tag besser. Mein Highlight war natürlich der Bahnrekord am Montagabend“, resümiert Förstemann seine Rückkehr nach Bremen.

Der Abend begann mit dem Finale des Andy-Kappes-Cups. Am Ende der 45-minütigen Etappe überquerten die Dänen Frederik Erringsø und Mathias Møller Jørgensen als glückliche Gewinner die Ziellinie. Auf Platz zwei landete das Duo Dominik Wolf/Yannick Andrä aus Thüringen mit einer Runde Rückstand vor den Niederländern Noël Luijten und Rowan Wijfje.

Save the Date: Die 57. SIXDAYS BREMEN finden vom 14. bis 19. Januar 2021 in der ÖVB-Arena und den Hallen 2 bis 4 der MESSE BREMEN statt. Tickets zum Vorzugspreis sind unter www.sixdaysbremen.de/tickets erhältlich.

Gesamtwertung nach dem sechsten Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 De Ketele Kenny – Politt Nils Schulenburg 0 314
2 Reinhardt Theo – Kneisky Morgan swb 1 307
3 Graf Andreas – Hester Marc DATAGROUP 1 254
4 Stroetinga Wim – Selenati Nico SAIL Bremerhaven 1 224
5 Marguet Tristan – Beyer Maximilian ÖVB 2 242
6 De Pauw Moreno – Rohde Leon AVM 3 177
7 Frederiksen Oliver Wulff – Augenstein Moritz Atlantic Hotels 16 215
8 Bommel Henning – Pieters Roy TKP Steuerberatung / Rosenboom Menges Klindwor 17 104
9 Malcharek Moritz – Van Zijl Melvin Fruchthaus Hulsberg 30 106
10 Harrison Joshua – Pirius Hans Bremen Eins 31 105
11 Boussaer Bryan – Bradbury Stephen Nordwest Ticket 34 125

 

Sechs Teams mit Chancen auf Gesamtsieg

Rekorde, Rekorde, Rekorde: Die 56. SIXDAYS BREMEN haben es in sich. Bereits am fünften Tag in Folge fiel der 500-Meter-Bahnrekord: Dieses Mal setzten Wim Stroetinga und Nico Selenati (Team SAIL Bremerhaven) mit 27,102 Sekunden ein Zeichen. Im Sprinterwettbewerb meldete sich Robert Förstemann eindrucksvoll zurück und unterbot seine Spitzenzeit aus dem Vorjahr mit 8,688 Sekunden. „Die neue Bahn hat sich gelohnt. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir je so viele Rekorde während eines Sechstagerennens erlebt haben“, so der Sportliche Leiter Erik Weispfennig.

Kenny De Ketele und Nils Politt (Team Schulenburg) gehen derweil als Führende ins Finale. Dahinter folgt Rückkehrer Theo Reinhardt mit Teamkollege Morgan Kneisky (Team swb). Auf Platz drei stehen Andreas Graf und Marc Hester (Team DATAGROUP). Das Duo sicherte sich im letzten Rennen des Abends die nötigen Punkte, um in der Nullrunde zu bleiben und den Anschluss an die Spitze zu halten. Insgesamt stehen sechs Teams in der Nullrunde und haben somit noch Chancen auf den Gesamtsieg. „Wir haben eine unheimlich kampfbetonte große Jagd gesehen. Die Mannschaften schenken sich nichts. Das wird ein sehr spannendes Finale morgen“, sagt Weispfennig.

Im Verlauf des Abends wurde Moreno De Pauw feierlich verabschiedet. Der 28-Jährige beendet nach dieser Saison seine aktive Karriere. Und der Belgier will es nochmal wissen – schließlich fehlt ihm noch ein Sieg auf der Bremer Bahn: Mit dem Gewinn der kleinen Jagd machten er und Partner Leon Rohde (Team AVM) einen wichtigen Schritt in Richtung Podium.

Spannend bleibt es auch im Sprinterwettbewerb: Dank seiner Bestzeit im Zeitfahren führt Robert Förstemann das Gesamtklassement weiter an. Sein stärkster Kontrahenten Tomás Bábek liegt punktgleich auf Rang zwei.

Für Nervenkitzel sorgten am Montag die Fahrer des Andy-Kappes-Cups: Ein Sturz im Madison sorgte am Vormittag für das vorzeitige Rennende für die Niederländer Mark Groeneveld und Nick Schelvis. Die Führung im U19-Wettbewerb halten die Dänen Frederik Erringsø und Mathias Møller Jørgensen.

Zum fünften Mal starteten Jedermänner und -frauen im Rahmen der SIXDAYS BREMEN. Nach zwei spannenden Halbfinals am Freitag und Samstag, fand heute das große Finale von DEIN RENNEN in der ÖVB-Arena statt. „Es war so spannend wie nie. Nach meiner Einschätzung aus den Vorläufen hätten je vier Frauen und Männer den Sieg einfahren können“, so Bernd Rennies, Koordinator des Rennens. Mit einer Zeit von 11.477 Sekunden verwies Stefanie Annika Wasmundt die Konkurrenz auf die Plätze. „Die Polizeibeamtin aus Itzehoe ist seit Jahren in der Jedermannszene aktiv und kennt den Bahnradzirkus, sie hat sich hier stark präsentiert“, sagt Rennies.

Im Männerfeld hatte Vorjahressieger Marcel Laurenz klar die Nase vorn. Der ehemalige Radsportprofi ist heute im Amateursport erfolgreich aktiv und bewies mit einer Zeit von 09.297 Sekunden seine Klasse. Besonders beeindruckt zeigte sich Rennies auch von dem 15-jährigen Jasper Schröder, der ebenfalls unter der magischen Grenze von 10 Sekunden blieb: „Jasper ist im Perspektivkader des Bunds Deutscher Radfahrer. Dem traue ich durchaus zu, dass wir ihn irgendwann mal im Profifeld auf der Bahn wiedersehen.“

Stefanie Wasmundt startete anschließend in einer 3000-Meter-Verfolgung gegen Paracyclerin Raphaela Eggert. Die 27-Jährige Eggert ist seit einer Krebserkrankung in Kindertagen halbseitig gelähmt. Ihr bisher größter Erfolg war eine Silbermedaille bei der Paracycling-Straßenweltmeisterschaft 2017. Das Duell in der ÖVB-Arena konnte sie für sich entscheiden.

Weitere Infos: www.sixdaysbremen.de

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Gesamtwertung nach dem fünften Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 De Ketele Kenny – Politt Nils Schulenburg 0 250
2 Reinhardt Theo – Kneisky Morgan swb 0 231
3 Graf Andreas – Hester Marc DATAGROUP 0 218
4 Marguet Tristan – Beyer Maximilian ÖVB 0 206
5 Stroetinga Wim – Selenati Nico SAIL Bremerhaven 0 186
6 De Pauw Moreno – Rohde Leon AVM 0 157
7 Frederiksen Oliver Wulff – Augenstein Moritz Atlantic Hotels 11 199
8 Bommel Henning – Pieters Roy TKP Steuerberatung / Rosenboom Menges Klindwor 15 84
9 Malcharek Moritz – Van Zijl Melvin Fruchthaus Hulsberg 22 106
10 Harrison Joshua – Pirius Hans Bremen Eins 25 93
11 Boussaer Bryan – Bradbury Stephen Nordwest Ticket 28 93
12 Happke Luca Felix – English Felix Courtyard by Marriott 34 29

Moreno De Pauw verabschiedet sich aus dem aktiven Radsport

Am Montagabend wurde Radsportprofi Moreno De Pauw vom Team der SIXDAYS, seinen Sportskollegen und den Zuschauern in der ÖVB-Arena feierlich verabschiedet. Der 28-Jährige beendet nach dieser Saison seine aktive Karriere. Und der Belgier will es nochmal wissen – schließlich fehlt ihm noch ein Sieg auf der Bremer Bahn: Mit dem Gewinn der kleinen Jagd machten er und Partner Leon Rohde (Team AVM) einen wichtigen Schritt in Richtung Podium.

Insgesamt bestritt De Pauw bisher 25 Sechstagerennen, sieben Mal stand er ganz oben auf dem Siegerpodest.

Kenny De Ketele und Nils Politt kämpfen sich an die Spitze

Kenny De Ketele und Nils Politt (Team Schulenburg) gehen als Führende ins Finale. Dahinter folgt Rückkehrer Theo Reinhardt mit Teamkollege Morgan Kneisky (Team swb). Auf Platz drei stehen Andreas Graf und Marc Hester (Team DATAGROUP). Das Duo sicherte sich im letzten Rennen des Abends die nötigen Punkte, um in der Nullrunde zu bleiben und den Anschluss an die Spitze zu halten. Insgesamt stehen sechs Teams in der Nullrunde und haben somit noch Chancen auf den Gesamtsieg. „Wir haben eine unheimlich kampfbetonte große Jagd gesehen. Die Mannschaften schenken sich nichts. Das wird ein sehr spannendes Finale morgen“, sagt der Sportliche Leiter Erik Weispfennig.

Gesamtwertung nach dem fünften Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 De Ketele Kenny – Politt Nils Schulenburg 0 250
2 Reinhardt Theo – Kneisky Morgan swb 0 231
3 Graf Andreas – Hester Marc DATAGROUP 0 218
4 Marguet Tristan – Beyer Maximilian ÖVB 0 206
5 Stroetinga Wim – Selenati Nico SAIL Bremerhaven 0 186
6 De Pauw Moreno – Rohde Leon AVM 0 157
7 Frederiksen Oliver Wulff – Augenstein Moritz Atlantic Hotels 11 199
8 Bommel Henning – Pieters Roy TKP Steuerberatung / Rosenboom Menges Klindwor 15 84
9 Malcharek Moritz – Van Zijl Melvin Fruchthaus Hulsberg 22 106
10 Harrison Joshua – Pirius Hans Bremen Eins 25 93
11 Boussaer Bryan – Bradbury Stephen Nordwest Ticket 28 93
12 Happke Luca Felix – English Felix Courtyard by Marriott 34 29

 

 

 

 

Rekorde, Rekorde, Rekorde

Die 56. SIXDAYS BREMEN haben es in sich: Bereits am fünften Tag in Folge fiel der 500-Meter-Bahnrekord: Dieses Mal setzten Wim Stroetinga und Nico Selenati (Team SAIL Bremerhaven) mit 27,102 Sekunden ein Zeichen. Im Sprinterwettbewerb meldete sich Robert Förstemann eindrucksvoll zurück und unterbot seine Spitzenzeit aus dem Vorjahr mit 8,688 Sekunden. „Die neue Bahn hat sich gelohnt. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir je so viele Rekorde während eines Sechstagerennens erlebt haben“, so der Sportliche Leiter Erik Weispfennig.

Stefanie Wasmundt und Marcel Laurenz sind die Sieger von DEIN RENNEN 2020

Zum fünften Mal starteten Jedermänner und -frauen im Rahmen der SIXDAYS BREMEN. Nach zwei spannenden Halbfinals am Freitag und Samstag, fand heute das große Finale von DEIN RENNEN in der ÖVB-Arena statt. „Es war so spannend wie nie. Nach meiner Einschätzung aus den Vorläufen hätten je vier Frauen und Männer den Sieg einfahren können“, so Bernd Rennies, Koordinator des Rennens. Mit einer Zeit von 11.477 Sekunden verwies Stefanie Annika Wasmundt die Konkurrenz auf die Plätze. „Die Polizeibeamtin aus Itzehoe ist seit Jahren in der Jedermannszene aktiv und kennt den Bahnradzirkus, sie hat sich hier stark präsentiert“, sagt Rennies.

Im Männerfeld hatte Vorjahressieger Marcel Laurenz klar die Nase vorn. Der ehemalige Radsportprofi ist heute im Amateursport erfolgreich aktiv und bewies mit einer Zeit von 09.297 Sekunden seine Klasse. Besonders beeindruckt zeigte sich Rennies auch von dem 15-jährigen Jasper Schröder, der ebenfalls unter der magischen Grenze von 10 Sekunden blieb: „Jasper ist im Perspektivkader des Bunds Deutscher Radfahrer. Dem traue ich durchaus zu, dass wir ihn irgendwann mal im Profifeld auf der Bahn wiedersehen.“

Lasershow und sich überbietende Rekorde

Schon bei der Lasershow saß niemand mehr auf seinem Stuhl, aber beim Sprinter-Rundenrekord gab es kein Halten mehr: Rund 2.000 Schülerinnen und Schüler aus 41 Schulen brachten beim fünften „Tag der Schulen“ der 56. SIXDAYS BREMEN die ÖVB-Arena zum Beben. Die Kinder und Jugendlichen zwischen zehn und 18 Jahren feuerten die Radsport-Profis im Oval an, sorgten für Stimmung und hatten dabei sichtlich Spaß. „Es ist der Hammer, wie die Kids mitmachen“, freute sich der Leiter des Bremer Sechstagerennens, Mario Roggow. „Jahr für Jahr kommen immer mehr Schüler und Lehrer zum Tag der Schulen – das freut uns sehr, denn das zeigt: Die Idee kommt gut an.“

Zwei Stunden lang erlebten die Schülerinnen und Schüler aus Bremen und umzu am Montagmorgen, 13. Januar 2020, Nachwuchsfahrer und Radsport-Profis. Dabei entwickelte sich der Sprinter-Rundenrekord zu einem wahren Krimi: Sprinter Christian Röbel legte eine Zeit von 9,180 Sekunden vor und wurde von Robert Förstemann mit 9,051 Sekunden überboten. Förstemann war im vergangenen Jahr nach einem Defekt am Vorderrad schwer gestürzt. Der 33-Jährige fuhr so schnell, als ob er mit der Bahn noch eine Rechnung offen hätte. Doch dann übertraf ihn der letzte Fahrer des Rennens: der Tscheche Tomás Bábek mit 8,793 Sekunden.

Inklusion in Sport und Schule

Der Tag der Schulen bot indes mehr als Radrennen – nämlich auch Talkrunden zum Thema Inklusion in Sport und Schule. Bereitwillig erzählten unter anderem Profi-Basketballer Adrian Breitlauch von den Eisbären Bremerhaven sowie Michael Arends vom SV Werder Bremen über den Sport mit körperlich beeinträchtigten Menschen. Radsportprofi Förstemann berichtete zudem von seinen Erfahrungen mit blinden Teamkollegen bei den Paralympics. „Für mich ist das eine Chance, den Radsport aus einer neuen Perspektive zu erleben“, sagte er. Anschließend gaben alle Profisportler ausgiebig Autogramme und machten viele Selfies mit ihren jungen Fans.

In der zweiten Hälfte des Vormittags fuhr die Paracyclerin Raphaela Eggert 3.000 Meter auf der Radrennbahn gegen den SIXDAYS-Botschafter Bernd Rennies und ließ ihn ganz klar hinter sich. Rennies kommentierte ihren Sieg ganz außer Atem mit den Worten: „Ich bin völlig fertig und verschwitzt.“

Der fünfte „Tag der Schulen“ bot erneut ein abwechslungsreiches Programm und kam gut bei den Kids an. Viel Spaß hatten zum Beispiel Christina (12) und ihr Klassenkamerad Marius (12) von der Schule IGS Barßel aus dem Landkreis Cloppenburg. „Das ist sehr spannend und aufregend hier. Sechs Tage Fahrrad zu fahren, ist eine unglaubliche Leistung“, so die Zwölfjährige. Fynn (11), Lilly (11) und Ecrin (11) aus der Oberschule Findorff fanden die Lasershow und den Sprinter-Rundenrekord sehr spannend und freuten sich auch über die kostenlosen Getränke.

Mehr Infos: www.sixdays-bremen.de

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Führungswechsel bei den 56. SIXDAYS BREMEN

Für Wim Stroetinga und Nico Selenati (Team SAIL Bremerhaven) lief es rund am vierten Tag der 56. SIXDAYS BREMEN: Das niederländisch-schweizer Duo beendete beide Jagden in der Nullrunde und kämpfte sich damit an die Spitze des Profifeldes. Doch die Konkurrenz ist ihnen dicht auf den Versen: Gleich fünf Teams haben nur eine Runde Rückstand. Angeführt wird das Verfolgerfeld von Kenny De Ketele und Nils Politt (Team Schulenburg). Morgan Kneisky und Moritz Malcharek (Team swb), die nach der Neutralisierung ihrer Teampartner das Rennen weiterhin gemeinsam bestreiten, liegen auf Platz drei. Andreas Graf und Marc Hester (Team DATAGROUP), die sich seit Beginn des Sechstagerennens an der Spitze behauptet hatten, fielen auf Rang fünf zurück.

Gesamtwertung nach dem vierten Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 Stroetinga Wim – Selenati Nico SAIL Bremerhaven 0 139
2 De Ketele Kenny – Politt Nils Schulenburg 1 193
3 Reinhardt Theo – Kneisky Morgan swb 1 182
4 Marguet Tristan – Beyer Maximilian ÖVB 1 169
5 Graf Andreas – Hester Marc DATAGROUP 1 168
6 De Pauw Moreno – Rohde Leon AVM 1 119
7 Frederiksen Oliver Wulff – Augenstein Moritz Atlantic Hotels 5 185
8 Bommel Henning – Pieters Roy TKP Steuerberatung / Rosenboom Menges Klindwor 12 63
9 Malcharek Moritz – Van Zijl Melvin Fruchthaus Hulsberg 16 81
10 Harrison Joshua – Pirius Hans Bremen Eins 18 83
11 Boussaer Bryan – Bradbury Stephen Nordwest Ticket 21 69
12 Happke Luca Felix – English Felix Courtyard by Marriott 25 29