Wettbewerbe

Die SIXDAYS BREMEN stehen für sportliche Hochleistung, Spannung und viel Tempo.
Es erwarten Sie unterschiedliche Wettbewerbe mit hochkarätigen Fahrern und Fahrerinnen aus dem nationalen und internationalen Umfeld.

WETTBEWERBE

Die SIXDAYS BREMEN stehen für sportliche Hochleistung, Spannung und viel Tempo.
Es erwarten Sie unterschiedliche Wettbewerbe mit hochkarätigen Fahrerinnen und Fahrern aus dem nationalen und internationalen Umfeld.

Die große Jagd (Madison)

Die große Jagd ist traditionell das zentrale Element bei einem Sechstagerennen. Hier werden die entscheidenden Rundengewinne erzielt. Alle Fahrer sind gleichzeitig auf der Bahn, wobei sich die beiden Partner eines Teams regelmäßig mit dem Schleudergriff ablösen – wann genau, entscheiden die Fahrer selbst. Die große Jagd dauert 45 Minuten, die Finaljagd am Dienstag sogar 60 Minuten. Das erste Rennen mit Zweier-Teams gab es im New Yorker Madison Square Garden, weshalb bis heute die internationale Bezeichnung "Madison" benutzt wird.

 

Die kleine Jagd

Die kleine Jagd wird ebenfalls nach den Regeln des Madison (Zweier-Mannschaftsfahren) ausgetragen. Anders als die große Jagd geht sie über 30 Minuten oder eine bestimmte Rundenanzahl (mind. 100 Runden). In diesem Wettbewerb können wichtige Rundengewinne erzielt werden, zusätzlich werden in den Jagden Platzierungspunkte vergeben.

500 Meter Zeitfahren

500 Meter und jede Sekunde zählt! Im Kampf gegen die Uhr fahren alle Profiteams nacheinander um die beste Zeit über drei Runden. Marcel Kalz (D) und Alex Rasmussen (DK) halten seit dem 13.01.2015 mit 27,375 Sekunden den Bahnrekord!

Derny Rennen

Das Derny Rennen hat eine große Tradition bei den SIXDAYS. Hierbei fahren die Radprofis im Windschatten eines 7 PS starken Leichtmotorrads mit zusätzlichem Pedalantrieb als Schrittmacher. Um den nötigen Gleichlauf zu erzielen, muss der Schrittmacher körperlich mitarbeiten, indem er zusätzlich einen Pedalantrieb betätigt, der durch einen starren Gang mit der Hinterachse verbunden ist. Der dem Derny folgende Rennfahrer hat im Windschatten eine Kraftersparnis von 30 bis 40 Prozent.

La-Ola-Sprint

Gegen Mitternacht fahren alle 24 Fahrer hintereinander auf der obersten Bahnlinie und feuern das Publikum zu einer La-Ola-Welle an. Nach 20 Runden sprinten alle Fahrer um den Sieg.

Ausscheidungsfahren

Die 24 Profifahrer starten gemeinsam und zwar fliegend. Nach jeweils zwei Runden scheidet der Fahrer aus, der als letzter die Ziellinie überquert – entscheidend ist das Hinterrad. Gewinner ist der, der nicht ausscheidet.

Mannschaftsausscheidung

Alle zwölf Mannschaften gehen hier allabendlich ins Rennen. Jeweils nach fünf Runden scheidet die letzte Mannschaft aus. Gewinner ist die Mannschaft, die nicht ausscheidet.  

Australisches Ausscheidungsfahren

Die erste Sprintwertung erfolgt nach fünf Runden. Im Gegensatz zur Einzel- und Mannschaftsausscheidung verlässt der Sprintsieger die Bahn, denn er hat das Rennen gewonnen. Anschließend wird nach jeder zweiten Runde gewertet. So schrumpft das Fahrerfeld immer weiter. Der Fahrer, der am häufigsten sprinten muss, wird am Ende auch der Letztplatzierte sein.

Sprinterwettbewerbe

Das Sprinterfeld besteht aus sechs Fahrern, die täglich in den Wettbewerben Sprint, Teamsprint, Keirin und Rundenrekordfahren antreten.

Sprint

Im Punktefahren gibt es alle 5 Runden einen Wertungssprint. Die ersten vier Fahrer erhalten 5 Punkte, 3 Punkte, 2 Punkte und 1 Punkt. Der Sprint in der letzten Runde wird mit doppelter Punktzahl belohnt. Wird ein Rundengewinn auf das Feld erzielt, wird dieser mit 20 Punkten honoriert.

Teamsprint

Beim Teamsprint bilden jeweils drei Fahrer eine Mannschaft. Der jeweils vorne Fahrende scheidet nach zwei Runden aus, d.h. das Rennen geht über insgesamt sechs Runden. Gestartet wird – wie beim Verfolgungsrennen – auf den gegenüberliegenden Geraden der Bahn. Die Sprinter fahren von Beginn an maximales Tempo.

Keirin

Sechs Sprinter fahren hier gegeneinander. In den ersten Runden wird das Tempo auf bis zu 50 km/h durch einen Schrittmacher, ein e-Bike oder ein Derny, beschleunigt. Hat dieser die Bahn verlassen, treten die Sprinter noch mal richtig in die Pedale und der eigentliche Finalkampf beginnt.

Rundenrekordfahren (166-Meter-Zeitfahren)

Diesen Wettbewerb tragen die Sprinter aus. Sie fahren dabei vier Runden an der Balustrade, um Tempo aufzunehmen. Entscheidend ist dann die fünfte Runde. Der Rundenrekord wurde am 13.01.2014 von Jeffrey Hoogland (NED) mit einer Zeit von 8,812 Sekunden aufgestellt.

Frauenwettbewerbe

Frauenrennen werden in den Disziplinen Scratch, Derny, Punkte- und Ausscheidungsfahren ausgetragen – alle Sportlerinnen sind Einzelstarterinnen.

Scratch

Scratch ist ein Einzelfahren mit fliegendem Start über eine festgelegte Strecke. Es gewinnt der Fahrer, der die meisten Runden zurückgelegt hat. Bei Rundengleichheit entscheidet der Einlauf im Schlussspurt.  

Punktefahren

Beim Punktefahren der Frauen wird in insgesamt fünf Wertungen alle zehn Runden um 5, 3, 2 und einen Punkt gesprintet. Schafft es eine Fahrerin, das Feld zu überrunden, erhält sie hierfür 20 Punkte gutgeschrieben. Wer zum Schluss die meisten Punkte auf seinem Konto hat, ist Siegerin des Wettbewerbs.

Ausscheidungsfahren

In dieser Kategorie nehmen alle Fahrerinnen am Rennen teil. Nach jeweils zwei Runden scheidet die letzte Fahrerin des Feldes aus. Maßgebend für die letzte Position ist das jeweilige Hinterrad. Die Platzierung der Fahrerinnen ergibt sich aus der umgekehrten Reihenfolge des Ausscheidens. Die Fahrerin, die als letztes auf der Bahn ist, hat gewonnen.

U23-Cup

U23-CUP – Stars von morgen

U23-Cup

Das Reglement der U23-Fahrer entspricht dem der Sechstagejagd. Gefahren wird in Zweierteams, wobei die Rennen zweimal 45 Minuten und einmal 60 Minuten dauern. Dazu kommen am Montagvormittag beim Tag der Schulen noch ein Derny-Rennen und ein Punktefahren.

U19-Cup

U19-CUP – Hoffnung für die Zukunft

U19-Cup

Die Nachwuchsfahrer müssen sich in zwei Etappen auf dem Oval bewähren – am Freitagabend treten die 12 Junioren-Teams über 30 Minuten und am Samstag über 45 Minuten an.

Show + Events

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