Archiv der Kategorie: Pressemeldungen

ALLGEMEIN: Honorige Gäste an allen SIXDAYS-Tagen und -Nächten

Jan Hofer, Chefsprecher der Tagesschau, DFB-Präsident Reinhard Grindel, der Chef des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, Germany‘s-Next-Topmodel-Finalteilnehmerin Sainabou Sosseh, Harald Emigholz, Präses der Handelskammer Bremen, oder Werder-Kapitän Clemens Fritz – die Liste der Gäste der 53. SIXDAYS BREMEN war lang und bunt: „Hochleistungssport und Spitzenunterhaltung, das ist die Mischung, die es auch im Vergleich zu internationalen Sechstagerennen nur in Bremen gibt und die dafür sorgt, dass wir immer wieder bundesweite, aber auch regionale Prominenz hier begrüßen dürfen“, sagt Hans Peter Schneider, einer der beiden Geschäftsführer der Event & Sport Nord. „Hier in der ÖVB-Arena gab es an allen sechs Tagen spannende Rennen, mitreißenden Partysound, aber auch die Möglichkeit für die bremische Wirtschaft, Kontakte zu pflegen und neue Menschen kennenzulernen“, ergänzt sein Kollege Theo Bührmann.

Das Partyvolk feierte mit Micky Krause, Peter Wackel oder DJ Toddy in der ÖVB-Arena und den Hallen 2, 3 und 4 bis tief in die Nacht – volle Ränge gaben freie Sicht auf schnelle Rennen. Den Sieg sicherten sich Marcel Kalz und Iljo Keisse (Team swb). „Die Vielfalt der Rennen reicht vom Profifeld über die Sprinter-, Frauen- und Nachwuchswettbewerbe bis hin zum Paracycling und sorgt jedes Jahr für noch mehr Sportinteressierte. Das freut uns sehr und in diese Richtung werden wir uns auch weiterentwickeln“, sagt Schneider. Die positive Entwicklung spiegelt sich auch bei den Sponsoren wieder. „Für die SIXDAYS konnte in diesem Jahr bereits mit cycle union und derby cycle die Fahrradindustrie gewonnen werden – und wir führen bereits jetzt Gespräche für 2018“, so Schneider.

Wie viele Menschen genau die SIXDAYS 2017 besucht haben, wird erst in einigen Wochen feststehen. „Aber schon jetzt können wir sagen, dass wir da auf einem guten Weg sind und es mehr als die rund 64.000 im vergangenen Jahr sein werden“, setzt Bührmann hinzu.

Für echte Fans hier bereits der nächste Termin: 11. bis 16. Januar 2018.

SPORT: Kalz/Keisse gewinnen 53. SIXDAYS BREMEN

Was für ein Finaltag am Dienstagabend in der ÖVB-Arena, an dessen Ende die Sieger der 53. SIXDAYS BREMEN Marcel Kalz und Iljo Keisse (Team swb) heißen! Das Duo dominierte das Sechstagerennen über weite Teile und sicherte sich mit einer starken Leistung am letzten Renntag verdient den Sieg in der Gesamtwertung. Für den Berliner Marcel Kalz ist es der dritte Titel in Bremen, für den Rekordsieger Iljo Keisse der zweite. Mit Christian Grasmann (Team ÖVB) und Theo Reinhardt (Team X-Tip Die Spielemacher) waren gleich zwei Profifahrer neutralisiert. Die partnerlosen Fahrer Kenny De Ketele und Andreas Graf setzten das Rennen als neues Team ÖVB mit einem Rückstand von vier Runden fort und sicherten sich am Ende einen stolzen vierten Platz.

„Ich hatte Gänsehaut bis in die Haarspitzen. Die Teams haben in der finalen Jagd nochmal alles gegeben und den Zuschauer einen packenden Abschluss geboten“, zeigte sich Erik Weispfennig, Sportlicher Leiter, sichtlich beeindruckt von der 60-minütigen Finaljagd. „Gleichzeitig haben wir eine Machtdemonstration der Sieger gesehen. Iljo ist ein Ausnahmesportler mit einer einmaligen technischen und körperlichen Klasse. Er hat es geschafft, Marcel anzutreiben und gemeinsam mit ihm diesen starken Gesamtsieg einzufahren“. Die Verfolger um Lampater/Stroetinga (Team Schulenburg), Mørkøv/Havik (Team Lorenz Gruppe) und Graf/De Ketele haben am letzten Renntag noch einmal Kampfgeist bewiesen.

Für Reinhardt kam das Aus überraschend nach einer hervorragenden Leistung und dem verdienten Gewinn in der kleinen Jagd. Gesäßprobleme machten ihm die Weiterfahrt unmöglich. Grasmann, der bereits am Montag auf Grund von Fieber neutralisiert war, wurde am frühen Abend offiziell von der Bahnärztin Dr. Brigitte Kaulen für rennuntauglich erklärt.

Spannender hätte der Showdown im Sprinterwettbewerb kaum sein können: Deutschland gegen Tschechien – Tomáš Bábek gegen René Enders. Beide haben sich in den vergangenen sechs Tagen nichts geschenkt und lagen vor dem letzten Rennen nur einen Punkt auseinander. Im packenden Schlusssprint entschied der deutsche Überflieger das Duell für sich. „Ich hatte unglaubliche Tage hier in Bremen, die Zuschauer waren großartig und ich denke, wir haben ihnen eine gute Show und hochklassigen Sport geboten. Tomáš war ein starker Finalgegner und am Ende hatte ich eine Reifenbreite Vorsprung“, sagte René Enders.

Die 54. SIXDAYS BREMEN finden vom 11.-16. Januar 2018 in der ÖVB-Arena statt.

Endergebnis der 53. SIXDAYS BREMEN

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1. Kalz Marcel – Keisse Iljo swb 0 418
2. Lampater Leif – Stroetinga Wim Schulenburg 1 339
3. Mørkøv Jesper – Havik Yoeri Lorenz Gruppe 2 260
4. Graf Andreas – De Ketele Kenny ÖVB 2 171
5. Wotschke Sebastian – Freuler Jan Bremen Eins 20 188
6. Beyer Maximilian – Stöpler Nick Mein Dienstrad 20 129
7. Burkart Achim – Heßlich Nico Hermes Systeme 21 190
8. Pirius Hans – Zijl van Melvin Courtyard by Marriott 38 137
9. Barth Marcel – Ghys Robbe elements pure 41 113
10. Schneider Stefan – Kraus Jan Atlantic Hotels 50 62
11. Liß Lucas – Perizzolo LoÏc Sonne am Haus 54 68

SPORT: Kalz/Keisse auf Siegkurs

Nach einer konstant starken Leistung in allen Tageswertungen behaupten Marcel Kalz und Iljo Keisse (Team swb) ihre Führung in der Gesamtwertung. Mørkøv/Havik (Team Lorenz Gruppe) folgen mit einer Runde Rückstand auf dem zweiten Platz. Das Team ÖVB startete hingegen mit einem Rückschlag in den fünften Renntag: Vorjahressieger Christian Grasmann wurde von der Bahnärztin neutralisiert. Grund dafür war in der vergangenen Nacht aufgetretenes Fieber. Teamkollege Kenny De Ketele fuhr in den Einzeldisziplinen des Abends. Das Team liegt nach dem heutigen Renntag mit vier Runden Rückstand auf Platz fünf.

Das Duo Kalz/Keisse bewies in der großen Jagd abermals, dass es in Topform ist und hat seine Führung in der Gesamtwertung behauptet! Die Jungs gaben über die gesamte Distanz das Tempo vor und fuhren eine Dublette heraus – Ein wahrer Kraftakt für das Verfolgerfeld um Reinhardt/Graf (Team X-Tip Die Spielemacher), Mørkøv/Havik (Team Lorenz Gruppe), Burkart/Heßlich (Team Hermes Systeme) und Lampater/Stroetinga (Team Schulenburg), die immer wieder Ausreißversuche unternahmen und sich abwechselnd Attacken lieferten. Durch die Neutralisierung von Christian Grasmann kämpfen nunmehr vier Teams um den Gesamtsieg.

Was für ein Showdown im U23-Cup! Moritz Augenstein und Moritz Malcharek (Team 1) dominierten den heutigen Wettkampftag und sicherten sich in der letzten Etappe den Gesamtsieg vor Richard Banusch/Christian Koch (Team 4) und Luca Felix Happke/Arne De Groote (Team 6). Für Max Sommerfeld/Sebastian Schmiedel (Team 2), die das Gesamtklassement vor dem letzten Rennen noch anführten, reichte es am Ende nur für Platz 5 in der Endwertung. Ein Sturz bei der Ablöse von Banusch/Koch sorgte wenige Minuten nach Rennbeginn für eine kurze Unterbrechung. Glück im Unglück: Alle 24 Nachwuchsfahrer konnten den Wettbewerb kurze Zeit später fortsetzen. Augenstein/Malcharek ließen sich davon nicht beirren und zeigten über die gesamte Distanz eine Weltklasseleistung. „Besser kann man fast nicht fahren. Die Jungs haben ein schnelles Tempo vorgelegt und die erste Dublette im U23-Cup gefahren. Die Konkurrenz hatte heute keine Chance“, zeigte sich Erik Weispfennig, Sportlicher Leiter, sichtlich beeindruckt.

Im Sprinterwettbewerb musste ebenfalls ein Fahrer krankheitsbedingt aussetzen. Der Brite Ryan Hutchinson verzichtete auf Grund von Magenproblemen am Abend auf seinen Start. In der Gesamtwertung liegt Tomáš Bábek Punktgleich vor dem Deutschen René Enders. Ein wahrer Showdown am morgigen letzten Renntag!

ALLGEMEIN: Echte Wettkampfatmosphäre beim „Tag der Schulen“

SIXDAYS-Luft schnuppern, Radsport erleben, mit Profis Selfies knipsen und dabei etwas für die Zukunft lernen – rund 1.000 Schülerinnen und Schüler aus Bremen und dem Umland kamen am Montagvormittag zum „Tag der Schulen“ in die ÖVB-Arena. Es war bereits das zweite Mal, dass das SIXDAYS-Bremen-Team dazu eingeladen hatte. Neben Radsport stand auch das Thema „Lernen: Wann und wie?“ im Fokus.

Spitzensport und Lernen in der Schule ist in vielen Bereichen vergleichbar: Fleiß, Disziplin, Ehrgeiz und die richtige Motivation sollen zum Erfolg führen. Natürlich sei das Ziel des Aktionstages auch, die Fünft- bis Zwölftklässler für den Radsport zu begeistern. „Wir denken nicht nur an das SIXDAYS-Publikum von morgen“, sagt Hans Peter Schneider, Geschäftsführer Event & Sport Nord GmbH. „Wir möchten junge Leute für den Radsport im Allgemeinen gewinnen, vielleicht findet der eine oder der andere Jugendliche auch ein ganz neues Hobby.“

Um den Schülerinnen und Schülern echte SIXDAYS-Atmosphäre zu vermitteln, hat das SIXDAYS-Team keine Kosten und Mühen gescheut: Mitreißende Musik, professionelle Beleuchtung und echte Wettkampfatmosphäre beim U23-Cup samt Videoübertragung und Kommentaren von den Hallensprechern. Die Profis legten am Montagvormittag zwar noch eine Ruhepause ein, dafür zeigten aber die U23-Fahrer im Derny-Rennen, was sie draufhaben.

Für die Jugendlichen hieß es aber nicht nur Erleben, sondern auch Lernen, genauer gesagt: „Wann und wie?“. Rede und Antwort standen dazu in den Talkrunden, die es zwischen den Wettkämpfen auf der Bahn gab, Radprofi und Topfavorit Leif Lampater sowie Thomas Wolter, Ex-Werder-Profi und Leiter des Werder-Jugendleistungszentrums. „Beim Lernen muss jeder seinen eigenen Weg finden“, sagte Wolter. So würden manche schneller, manche langsamer lernen. „Wichtig ist, dass man dranbleibt, nicht aufgibt und mit einem guten Gefühl in die Prüfungen geht.“ Spitzensport und Lernen in der Schule ergänzten sich zu einer Win-Win-Situation. „Sport hilft beim Stressabbau und die Disziplin im Sport lässt sich auf das Lernverhalten übertragen“, so Wolter.

 

SPORT: Kalz/Keisse erkämpfen sich Führung zurück

Nach konstant starken Leistungen in den Jagden und einer beeindruckenden Dominanz im 500 Meter Zeitfahren haben sich Marcel Kalz und Iljo Keisse (Team swb) am vierten Tag der 53. SIXDAYS BREMEN die Führung in der Gesamtwertung zurückerkämpft. Das Profifeld liegt weiterhin eng beisammen, fünf Spitzenteams sind noch im Rennen um den Gesamtsieg.

In einem spannenden Schlussspurt sicherten sich Jesper Mørkøv und Yoeri Havik (Team Lorenz Gruppe) knapp vor Grasmann/De Ketele (Team ÖVB) den Sieg in der großen Jagd. Die fünf Spitzenteams haben über die 45 Minuten durchgehend hohes Tempo gefahren und erneut mehr als 40 Rundengewinne rausgefahren. Auch in der kleinen Jagd bewiesen die Fahrer ein starkes Niveau – am Ende erkämpften sich Lampater/Stroetinga (Team Schulenburg) den Sieg. „Hut ab für diese beeindruckende Leistung am Sonntagmittag. Die Teams haben sich nichts geschenkt und wahren Kampfgeist gezeigt“, kommentiert Erik Weispfennig, Sportlicher Leiter.

Im Sprinterwettbewerb liefern sich die Favoriten Tomáš Bábek und René Enders weiterhin ein enges Kopf-an-Kopf Rennen. Aktuell behauptet Bábek mit einem Punkt Vorsprung die Führung.

Auch am zweiten Tag des Frauenwettbewerbs dominierte die Deutsche Anna Knauer das Feld und sicherte sich den Gesamtsieg vor Machačová Jarmila und Lisa Klein. Für die Vorjahressiegerin Alžbeta Pavlendová reichte es nur für Platz 4. „Die Qualität der Frauenrennen und die Begeisterung der Zuschauer bestätigen uns, dass es richtig war, den Frauenwettbewerb als festen Bestandteil der Bremer SIXDAYS zu integrieren“, sagt Weispfennig.

Der vierte Renntag startete mit einem Showdown im U23-Cup. Max Sommerfeld und Sebastian Schmiedel (Team 2), die Sieger der gestrigen ersten Etappe, lieferten sich an der Spitze ein Kopf-an-Kopf Rennen mit Moriz Augenstein/Moritz Macharek (Team 1). Am Ende reichte ihnen ein zweiter Platz in der 45-minütigen Etappe für die Gesamtführung. Den Sieg sicherten sich Augenstein/Malcharek.

Gesamtwertung nach dem vierten Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1. Kalz Marcel – Keisse Iljo Schulenburg 0 267
2. Lampater Leif – Stroetinga Wim swb 0 224
3. Mørkøv Jesper – Havik Yoeri Lorenz Gruppe 1 177
4. Grasmann Christian – De Ketele Kenny ÖVB 1 161
5. Reinhardt Theo – Graf Andreas X-Tip Die Spielmacher 1 102
6. Burkart Achim – Heßlich Nico Hermes Systeme 9 129
7. Wotschke Sebastian – Freuler Jan Bremer Eins 10 103
8. Beyer Maximilian – Stöpler Nick Mein Dienstrad 10 96
9. Pirius Hans – Zijl van Melvin Courtyard by Marriott 15 96
10. Barth Marcel – Ghys Robbe elements pure 17 77
11. Schneider Stefan – Kraus Jan Atlantic Hotels 22 31
12. Liß Lucas – Perizzolo LoÏc Sonne am Haus 28 38

 

 

 

 

SPORT: Führungswechsel an der Spitze

Im Fokus des dritten Renntags der 53. SIXDAYS BREMEN stand Leif Lampater. Der 34-Jährige sorgte am Vormittag für eine Schrecksekunde: Während des Derny Rennens brach bei rund 70 km/h die Sattelstütze an seinem Rad. Der Sportler hatte Glück im Unglück: Sein großes fahrerisches Können verhinderte Schlimmeres. Am Ende sicherten sich er und Teamkollege Wim Stroetinga (Team Schulenburg) nach einer starken Leistung in beiden Jagden die Führung im Gesamtklassement.

Die Sieger der großen Jagd hießen Christian Grasmann und Kenny De Ketele (Team ÖVB). Die Vorjahressieger kämpften bis zum Schluss und wurden mit dem hauchdünnen Sieg auf der Ziellinie belohnt. Das Duo Kalz/Keisse (Team swb) hatte das Nachsehen. Für den Sportlichen Leiter Erik Weispfennig war es eine der besten Jagden, die je in Bremen gefahren wurden: „Die Teams sind ein wahnsinnig hohes Tempo gefahren. Am Ende war es eine Millimeterentscheidung.“ Besonders die Duos Mørkøv/Havik (Team Lorenz Gruppe) und Reinhardt/Graf (Team X-Tip Die Spielemacher) zeigten Kampfgeist: In einem beeindruckenden Sprint und mit allerletzter Kraft konnten sie einen Rundengewinn der führenden Teams verhindern.

Am Vormittag fiel der Startschuss für die Frauen bei den 53. SIXDAYS Bremen. Nachdem es im ersten Rennen des Tages nur für Platz drei reichte, dominierte die Deutsche Anna Knauer das Frauenfeld im weiteren Verlauf. Die 21-Jährige sicherte sich erste Plätze im Ausscheidungsfahren und im Derny Rennen sowie einen zweiten Platz im Punktefahren. In der Gesamtwertung liegt sie vor der Vorjahreszweiten Jarmila Machačová und der Deutschen Lisa Klein.

Für die U23-Nachwuchsfahrer ging es heute ebenfalls erstmals auf die Bahn. Gleich in der ersten Etappe lieferten sich die jungen Wilden ein schnelles und technisch starkes Rennen. Am Ende siegten Max Sommerfeld und Sebastian Schmiedel (Team 2) vor Moriz Augenstein/Moritz Macharek (Team 1) und Richard Banusch/Christian Koch (Team 4).

Im U19-Cup fiel heute bereits die Entscheidung: Nach einer erneut starken Leistung in der zweiten Etappe, sicherten sich Münstermann/Brückner (Team 5) mit zwei Runden Vorsprung den Gesamtsieg vor Geßner/Gehrmann (Team 2) und Markus/Dorenbos (Team 4). Als amtierender Deutscher Meister und Vize-Meister im Omnium reiht sich damit ein weiterer Pokal in die Trophäen-Sammlung ein.

Gesamtwertung nach dem dritten Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1. Lampater Leif – Stroetinga Wim Schulenburg 0 155
2. Kalz Marcel – Keisse Iljo swb 1 195
3. Mørkøv Jesper – Havik Yoeri Lorenz Gruppe 1 129
4. Grasmann Christian – De Ketele Kenny ÖVB 1 117
5. Reinhardt Theo – Graf Andreas X-Tip Die Spielmacher 1 84
6. Beyer Maximilian – Stöpler Nick Mein Dienstrad 9 67
7. Burkart Achim – Heßlich Nico Hermes Systeme 10 90
8. Wotschke Sebastian – Freuler Jan Bremer Eins 10 67
9. Pirius Hans – Zijl van Melvin Courtyard by Marriott 15 50
10. Barth Marcel – Ghys Robbe elements pure 17 61
11. Schneider Stefan – Kraus Jan Atlantic Hotels 22 27
12. Liß Lucas – Perizzolo LoÏc Sonne am Haus 28 12

 

 

 

 

ALLGEMEIN: Kids feiern mit YouTube-Stars in der ÖVB-Arena

Kreisch-Alarm und Teenie-Ekstase am dritten SIXDAYS-Tag in der ÖVB-Arena! Nein, nicht etwa wegen Justin Bieber oder Beauty-Queen „Bibi“, sondern wegen Moritz Garth (20) und Julia Beautx (17), zwei der angesagtesten YouTube-Stars zurzeit. Sie machten beim Kindernachmittag der SIXDAYS Bremen rund 10.000 Kids verrückt.

Es war genau 14:10 Uhr, als Youtube-Star Moritz Garth die Bühne eroberte und der Kreischpegel bis unter die Hallendecke stieg: Der 20-Jährige Sänger begeisterte seine Fans – mehr als 300 000 haben sein YouTube-Kanal abonniert – unter anderem mit Cover-Versionen von Cro.

Frenetischer Jubel auch bei der 17-jährigen Gymnasiastin mit den Künstlernamen Julia Beautx, die sich im vergangenen November über ihren millionsten Abonnenten freuen durfte. Sie stellte sich den Fragen ihrer Fans.

Für rund 200 ausgewählte Fans dürfte aber wohl die Autogrammstunde im Anschluss das Highlight des Tages gewesen sein. Sie hatten einen exklusiven Termin: Selfie-Shooting mit ihrem Lieblingsstar in der Halle 2.

Das hatte der Kidsday sonst noch zu bieten: TV-Moderatorin und Schauspielerin Singa Gätgens, bekannt aus dem Kinderkanal, veranstaltete Mitmachshows. Außerdem trafen die Kids auf SIXDAYS-Maskottchen Speedy, ließen sich schminken oder bewunderten die Darbietungen der Tänzer der Tanzschule Renz. Und dann war da ja auch noch unter anderem der U19-Cup, den Per-Christian Münstermann und Rico Brückner (Team 5) für sich entscheiden konnten.

 

 

SPORT: Kampf mit offenem Visier

Marcel Kalz und Iljo Keisse (Team swb) konnten die Spitzenposition am zweiten Renntag behaupten. Das Duo liegt aktuell mit 21 Punkten vor Lampater/Stroetinga (Team Schulenburg). Dahinter folgen Mørkøv/Havik (Team Lorenz Gruppe), Grasmann/De Ketele (Team ÖVB) und Reinhardt/Graf (Team X-Tip Die Spielemacher) mit je einer Runde Rückstand.

In der großen Jagd lieferten sich die Teams einen Kampf mit offenem Visier und zeigten, wer um den Gesamtsieg der 53. SIXDAYS BREMEN mitfahren wird. Grasmann/De Ketele sicherten sich in einem packenden Schlusssprint den Sieg vor Mørkøv/Havik. Nachdem die Vorjahressieger gestern noch das Nachsehen hatten, bewiesen sie heute wieder ihre wahre Stärke. Zuvor fuhren Mørkøv/Havik und Lampater/Stroetinga die ersten Dubletten der 53. SIXDAYS. „Die Jagd war wahnsinnig schnell. Die Teams haben sich nichts geschenkt“, kommentiert Erik Weispfennig, Sportlicher Leiter. „Insgesamt wurden rund 40 Rundengewinne gefahren. Das zeigt, mit welch hohem Tempo die Fahrer unterwegs waren“.

Im Sprinterwettbewerb liegt Tomáš Bábek weiter an der Spitze vor dem Deutschen René Enders. Der Tscheche behauptete sich im Keirin Rennen und Rundenrekordfahren.

Den zweiten Renntag eröffneten die jungen Wilden im U19-Cup. Im Rennverlauf lieferten sich die Duos Münstermann/Brückner (Team 5), Geßner/Gehrmann (Team 2) und Markus/Dorenbos (Team 4) ein spannendes Kopf-an-Kopf Rennen. Am Ende der 30-minütigen Etappe entschieden Münstermann/Brückner das Rennen für sich. Als amtierender Deutscher Meister und Vize-Meister im Omnium bestätigten sie damit ihre Favoritenrolle.

Gesamtwertung nach dem zweiten Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1. Kalz Marcel – Keisse Iljo swb 0 124
2. Lampater Leif – Stroetinga Wim Schulenburg 0 103
3. Mørkøv Jesper – Havik Yoeri Lorenz Gruppe 1 98
4. Grasmann Christian – De Ketele Kenny ÖVB 1 73
5. Reinhardt Theo – Graf Andreas X-Tip Die Spielmacher 1 59
6. Beyer Maximilian – Stöpler Nick Mein Dienstrad 6 35
7. Burkart Achim – Heßlich Nico Hermes Systeme 7 42
8. Wotschke Sebastian – Freuler Jan Bremer Eins 7 38
9. Pirius Hans – Zijl van Melvin Courtyard by Marriott 9 33
10. Barth Marcel – Ghys Robbe elements pure 10 29
11. Schneider Stefan – Kraus Jan Atlantic Hotels 13 18
12. Liß Lucas – Perizzolo LoÏc Sonne am Haus 16 12

 

 

SPORT: Kalz und Keisse führen nach der ersten Nacht

Die im Vorfeld favorisierten Teams bestätigten am ersten Tag der 53. SIXDAYS BREMEN eindrucksvoll die Erwartungen. Den Tagessieg sicherten sich Marcel Kalz und Iljo Keisse (Team swb) vor Leif Lampater und Wim Stroetinga (Team Schulenburg) und Jesper Mørkøv und Yoeri Havik (Team Lorenz Gruppe).

Den ersten Sieg des Abends sicherten sich Leif Lampater und Wim Stroetinga (Team Schulenburg) im Ausscheidungsfahren. Der Tagessieg wurde jedoch in der großen Jagd entschieden, wo sich das Duo Kalz/Keisse eindrucksvoll in Szene setzte. Das Team bewies über 45 Minuten die beste Ausdauer und verwies die Konkurrenz auf die Plätze. „Die Jungs sind stark gefahren und haben sich schnell auf der Bahn zurechtgefunden“, sagt  Erik Weispfennig, Sportlicher Leiter der SIXDAYS BREMEN. Die Duos Lampater/Stroetinga (Team Schulenburg), Mørkøv/Havik (Team Lorenz Gruppe) Grasmann/De Ketele (Team ÖVB) und Reinhardt/Graf (Team X-Tip Die Spielemacher) folgen aktuell mit einer Runde Rückstand. „Noch ist hier nichts entschieden. Die Konkurrenz wird in den kommenden Tagen ordentlich Druck machen“, ist sich Weispfennig sicher.

Aktuell Führender im Sprinterwettbewerb ist der Tscheche Tomáš Bábek vor dem Deutschen René Enders. Bábek entschied das Rundenrekordfahren und Keirin Rennen für sich.

Zu Beginn der 53. SIXDAYS BREMEN gab es eine Premiere in der ÖVB-Arena: In einer imposanten Darbietung wurde die traditionelle Startschussmelodie, Richard Wagners „Ritt der Wallküren“, erstmals live inszeniert. Der Auftritt des 110-köpfigen Jugendsinfonieorchesters Bremen-Mitte der Musikschule Bremen sorgte für Gänsehaut bei allen Anwesenden in der Halle.

Gesamtwertung nach dem ersten Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1. Kalz Marcel – Keisse Iljo swb 0 66
2. Lampater Leif – Stroetinga Wim Schulenburg 1 54
3. Mørkøv Jesper – Havik Yoeri Lorenz Gruppe 1 50
4. Grasmann Christian – De Ketele Kenny ÖVB 1 25
5. Reinhardt Theo – Graf Andreas X-Tip Die Spielmacher 1 18
6. Wotschke Sebastian – Freuler Jan Bremer Eins 2 23
7. Burkart Achim – Heßlich Nico Hermes Systeme 2 21
8. Beyer Maximilian – Stöpler Nick Mein Dienstrad 2 20
9. Pirius Hans – Zijl van Melvin Courtyard by Marriott 2 18
10. Barth Marcel – Ghys Robbe elements pure 3 19
11. Schneider Stefan – Kraus Jan Atlantic Hotels 4 9
12. Liß Lucas – Perizzolo LoÏc Sonne am Haus 4 7

 

 

ALLGEMEIN: Clemens Fritz und Martin Rütter starten die 53. SIXDAYS

Lange wurde gemunkelt, kurz vor Weihnachten standen sie endlich fest: Die Startschützen der 53. SIXDAYS BREMEN vom 12. bis 17. Januar in der ÖVB-Arena. In diesem Jahr kommt die Ehre Clemens Fritz, Kapitän des SV Werder Bremen, und Martin Rütter, Hundetrainer und Comedian, zuteil. Sie reihen sich ein in die namenhafte Liste der ehemaligen Startschützen, darunter Sängerin Nena (2011), Radsportlegende Eddy Merckx (2001), Supermodel Naomi Campbell (1993) und Boxlegende Max Schmeling (1967).

„Sechs Tage Spitzensport gepaart mit Show und Unterhaltung – diese Kombination macht die SIXDAYS zu etwas Besonderem und sie spiegelt auch in unserer Wahl der Startschützen wider“, sagt Peter Rengel, Leiter der SIXDAYS BREMEN. „Clemens Fritz und Martin Rütter sind ein gutes Beispiel dafür – sie stehen für sportliche Höchstleistung und beste Unterhaltung“.

Clemens Fritz wurde die Begeisterung für den Radsport bereits in die Wiege gelegt, seine Mutter war Kunstradfahrerin, der Onkel Radballspieler – am Ende entschied er sich jedoch gegen das Rad und für den Fußball. „Ich verfolge die SIXDAYS seit Jahren und bin beeindruckt von den sportlichen und körperlichen Leistungen der Fahrerinnen und Fahrer“, sagt der 36-Jährige. Auch Martin Rütter verbindet Kindheitserinnerungen mit dem Sport: „Mich fasziniert die Kombination aus Ausdauer und Explosivität. Als Kind war ich regelmäßig beim Dortmunder Sechstagerennen, das es heute ja leider nicht mehr gibt. Umso glücklicher bin ich, nun Teil des Bremer Traditionsrennens sein zu dürfen“.

Bevor das Duo gegen 21.30 Uhr zu den Startpistolen greift, gibt es eine Premiere in der ÖVB-Arena: Erstmals wird die Eröffnungssinfonie, Richard Wagners „Ritt der Walküren“, live von einem Orchester inszeniert. Das 110-köpfige Jugendsinfonieorchester Bremen-Mitte der Musikschule Bremen spielt unter der Leitung von Martin Lentz insgesamt vier ausgewählte Stücke von Klassik bis Pop.

Die 53. SIXDAYS BREMEN finden von Donnerstag bis Dienstag, 12. bis 17. Januar 2017, in der ÖVB-Arena sowie in den Hallen 2, 3, 4 und 4.1 statt. Die Preise variieren je nach Renntag zwischen 16,80 Euro und 29,80 Euro. Sonntags ist das „4-Freunde-Sonntags-Ticket“ für 29,80 Euro erhältlich. Für Partygänger gibt es am Freitag, Samstag und Montag das After-Midnight-Ticket für 7 Euro an der Abendkasse.

SPORT: „Die Sixdays Bremen sind für mich der Ballermann im Winter“

Insgesamt 25 Mal ging er bei Sechstagerennen an den Start – achtmal alleine in Bremen. Nun hat Publikumsliebling Marcel Barth angekündigt, seine Profi-Karriere bei den 53. SIXDAYS BREMEN zu beenden. Gleichwohl ihm nie der Sprung aufs Treppchen gelang, hat sich Barth zu einem unverzichtbaren Mitglied im Fahrerfeld entwickelt. Ob verkleidet als Stormtrooper oder mit goldener Krone und Umhang – der 30-Jährige sorgt auf und abseits des Rennovals für gute Stimmung. Im Kurzinterview erzählt er, wie es zukünftig für ihn weitergeht.

Du beendest bei den 53. Bremer Sixdays deine professionelle Karriere. Wieso hast du dir Bremen für diesen Moment ausgesucht?

Barth: Meine Profi-Karriere beende ich zwar in Bremen, dem Amateurradsport werde ich aber noch ein paar weitere Jahre als „Steher“ erhalten bleiben. Es ist also noch kein hundertprozentiges Karriereende. Bremen habe ich mir extra ausgesucht, weil ich dort meine schönsten Momente erleben konnte und mich das Bremer Publikum immer besonders herzlich empfangen hat.

Was unterscheidet deiner Meinung nach das Bremer Rennen von den anderen?

Barth: Die Sixdays Bremen sind für mich der Ballermann im Winter. Das Rennen gehört zu den modernsten noch verbliebenen Sixdays und das Konzept mit der Kombination aus Sport und Show könnte besser nicht sein. Ich finde es auch gar nicht schlimm, dass es Besucher gibt, die nicht mal wissen, wo sich die Radsporthalle befindet. Denn am Ende sind auch diese Leute der Grund, warum das Bremer Sechstagerennen jedes Jahr erneut stattfindet.

Was war für dich das Highlight deiner Karriere?

Barth: Mein absolutes Highlight – einmal der Beste der Welt zu sein – hatte ich schon mit 18 Jahren erreicht. Damals holte ich den WM-Titel im Punktefahren in der Juniorenklasse. Aber auch an die Reisen nach Australien mit Franco Marvulli oder Andreas Müller werde ich mich noch mein ganzes Leben mit großer Freude erinnern – das waren unglaublich spannende Abenteuer.

Wie geht es für dich jetzt weiter?

Barth: Ich bin seit diesem Jahr in einem DJ Team aus Berlin. Es heißt: Das Mütze Katze DJ Team. Wir sind mittlerweile deutschlandweit unterwegs und haben ein ganz spezielles Show-Konzept entwickelt. Wer weiß, vielleicht sehe ich ja den einen oder anderen Sixdays Besucher dieses Jahr auf dem Bremer Freimarkt wieder. Dann aber in anderer Funktion 😉

Nicht zuletzt: Wirst du dem Bremer Sechstagerennen zukünftig als Zuschauer erhalten bleiben?

Barth: Natürlich werde ich das. Es gibt für mich persönlich kein geileres Sechstagerennen und ich werde jedes Jahr gern wieder zurückkommen. Das Konzept ist einfach fantastisch und ich kann jedem, der einmal ein Sechstagerennen besuchen will, nur empfehlen nach Bremen zu kommen. Hier kann man anders als in anderen Städten einfach eine Halle weitergehen und richtig feiern, falls einem der Sport am Ende doch nicht so zusagt.

Aber eigentlich bleibt jeder Zuschauer, der einmal die Regeln verstanden hat, bis zum Schluss auf der Bahn. Denn die kleine Bremer Radrennbahn ist ein Garant für schnelle Rundengewinne und spannende Rennen. Außerdem hat Bremen einen fantastischen DJ und zwei Hallensprecher, die die Leute von den Sitzen reißen.

SPORT: „Ich bin stolz, das Gesicht des Rennens zu sein“

Mit zwei Runden Vorsprung sicherten sich Christian Grasmann und Roger Kluge den Gesamtsieg beim Sechstagerennen in Rotterdam. Für Grasmann ist das nach seinem Erfolg in Bremen im vergangenen Jahr der zweite Sixdays Sieg. Der 34-jährige passionierte Sportler ist in Topform und so kann es für ihn und seinen Partner Kenny De Ketele im Team ÖVB bei den 53. SIXDAYS BREMEN nur um die Mission Titelverteidigung gehen. Im Kurzinterview spricht er über seine Rückkehr nach Bremen und die Rennvorbereitung am anderen Ende der Welt.

Im vergangenen Jahr hast du deinen ersten Sieg bei einem Sechstagerennen eingefahren. Wie hast du den Sieg erlebt?

Grasmann: Für mich sind diese sechs Tage von Bremen zusammen mit Kenny optimal vorbeigezogen. Wir waren in einem sehr guten „Flow“ und haben über die gesamte Zeit nie wirklich gezweifelt – wir wollten „das Ding“ gewinnen!

Wie ist es für dich jetzt wieder nach Bremen zu kommen?

Grasmann: Das ist recht einfach in ein paar Worte zu fassen: STOLZ, das Gesicht des Rennens zu sein. FREUDE auf ein top organisiertes Radsportevent. SPASS, wieder Vollgas zu fahren auf der Bremer Bahn und den Fans etwas zurückzugeben.

Während der Sechstagerennen bist du bis weit in die Nacht auf der Bahn, musst jeden Abend aufs Neue Höchstleistungen abrufen. Wie bereitest du dich darauf vor?

Grasmann: Wir sind im Anschluss an die Six Days Amsterdam traditionell mit unserem Team, den Maloja Pushbikers, nach Australien eingeladen worden. In den letzten drei Wochen hatten wir dort bei 25 bis 30 Grad perfekte Bedingungen zum Trainieren. Hauptgrund für diese Reise als Vorbereitung auf den Januar sind aber die zehn Renntage in Melbourne und Tasmanien. Das sollte die nötige Rennhärte bringen.

Was hast du dir für die 53. SIXDAYS BREMEN vorgenommen?

Grasmann: Gewinnen!