Die Sieger der 54. SIXDAYS heißen De Ketele / Reinhardt

Spannender hätte der Finalabend nicht sein können – auf den letzten Metern entschieden Kenny De Ketele und Theo Reinhardt (Team swb) die 54. SIXDAYS BREMEN für sich. Zuvor erlebten die Zuschauer in der vollen ÖVB-Arena einen packenden Rennabend, in dessen Verlauf die Führung mehrmals wechselte. „Die Cleversten haben gewonnen. Kenny und Theo haben den Moment genutzt und den entscheidenden Vorsprung herausgefahren“, sagt Weispfennig. Auf Platz zwei landeten Achim Burkart und Yoeri Havik (Team X-Tip/Die Spielemacher) vor Christian Grasmann und Jesper Mørkøv (Team ÖVB).

Endergebnis 54. SIXDAYS BREMEN

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 De Ketele Kenny – Reinhardt Theo swb 0 292
2 Burkart Achim – Havik Yoeri X-Tip/Die Spielemacher 1 306
3 Grasmann Christian – Mørkøv Jesper ÖVB 1 237
4 Howard Leigh – Kneisky Morgan Schulenburg 2 315
5 Stroetinga Wim – Ghys Robbe Der Installatör 2 229
6 De Pauw Moreno – Lampater Leif Adler Solar 15 209
7 Graf Andreas – Beyer Maximilian Atlantic Gruppe 19 170
8 Vergaerde Otto – Bommel Henning Bremen Eins 21 170
9 Pieters Roy – Heßlich Nico Hermes Systeme 23 75
10 Liß Lucas – Marguet Tristan Sonne am Haus 29 120
11 Freuler Jan-André – Augenstein Moritz Courtyard by Marriott 32 84
12 Scartezzini Michele – Lamon Francesco Geschmackslabor

Howard/Kneisky gewinnen kleine Jagd

Der erste Schritt Richtung Gesamtsieg ist gemacht: Morgan Kneisky und Leigh Howard (Team Schulenburg) knackten in der kleinen Jagd die 300-Punkte-Marke und sicherten sich damit die Bonusrunde, die sie an die Spitze des Fahrerfeldes zurückbrachte. In einem beeindruckenden Schlusssprint ließen sie die anderen Topteams hinter sich. Fünf Teams gehen nun mit der Nullrunde in die große Finaljagd.

SPORT: De Ketele/Reinhardt gewinnen die 54. SIXDAYS

Spannender hätte der Finalabend nicht sein können – auf den letzten Metern entschieden Kenny De Ketele und Theo Reinhardt (Team swb) die 54. SIXDAYS BREMEN für sich. Zuvor erlebten die Zuschauer in der vollen ÖVB-Arena einen packenden Rennabend, in dessen Verlauf die Führung mehrmals wechselte. „Die Cleversten haben gewonnen. Kenny und Theo haben den Moment genutzt und den entscheidenden Vorsprung herausgefahren“, sagt Weispfennig. Auf Platz zwei landeten Achim Burkart und Yoeri Havik (Team X-Tip/Die Spielemacher) vor Christian Grasmann und Jesper Mørkøv (Team ÖVB).

Die kleine Jagd brachte am heutigen Abend keine Vorentscheidung: Morgan Kneisky und Leigh Howard (Team Schulenburg) knackten die 300-Punkte-Marke und sicherten sich damit die Bonusrunde, die sie an die Spitze des Fahrerfeldes zurückbrachte. In einem beeindruckenden Schlusssprint ließen sie die anderen Topteams hinter sich. Fünf Teams gingen mit der Nullrunde ins letzte Rennen. Trotz konstant hohem Tempo schafften Morgan Kneisky und Leigh Howard die Doublette. Doch auch die weiteren vier Spitzenteams ließen nicht locker – insgesamt 50 Rundengewinne wurden allein in der Finaljagd herausgefahren.

Für Theo Reinhardt ist es der erste Gewinn eines Sechstagerennens. „Der erste Sieg ist bekanntermaßen der schwerste. Mit Kenny hatte er einen starken Fahrer und mentalen Coach an seiner Seite, der ihm das nötige Selbstvertrauen gegeben hat“, sagt Weispfennig. Der 27-Jährige Berliner zeigte sich sichtlich erleichtert: „Es ist ein super Gefühl vor einer so tollen Kulisse und einzigartigen Atmosphäre zu gewinnen“, sagt Reinhardt.

Im Sprinterwettbewerb siegte René Enders und sorgte damit für einen krönenden Abschluss seiner Karriere. Auf Platz zwei folgte Carl Hinze, der in den vergangenen Tagen ebenfalls eine beeindruckende Leistung zeigte und nur knapp um vier Hundertstel den Bremer Bahnrekord verfehlte.

Leistungssport trotz körperlicher Einschränkung – dass das möglich ist, zeigten Matthias Schindler und Tobias Vetter im Paracycling-Wettbewerb bei den 54. SIXDAYS BREMEN. Am heutigen Finaltag präsentieren sie dem sportbegeisterten Publikum ihre Leistung im 3.000 Meter Verfolgungsrennen. Am Ende hatte der Münchener Matthias Schindler die Nase vorn.

Die 55. SIXDAYS BREMEN finden vom 10. Bis 15. Januar 2019 statt.

 

Endergebnis 54. SIXDAYS BREMEN

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 De Ketele Kenny – Reinhardt Theo swb 0 292
2 Burkart Achim – Havik Yoeri X-Tip/Die Spielemacher 1 306
3 Grasmann Christian – Mørkøv Jesper ÖVB 1 237
4 Howard Leigh – Kneisky Morgan Schulenburg 2 315
5 Stroetinga Wim – Ghys Robbe Der Installatör 2 229
6 De Pauw Moreno – Lampater Leif Adler Solar 15 209
7 Graf Andreas – Beyer Maximilian Atlantic Gruppe 19 170
8 Vergaerde Otto – Bommel Henning Bremen Eins 21 170
9 Pieters Roy – Heßlich Nico Hermes Systeme 23 75
10 Liß Lucas – Marguet Tristan Sonne am Haus 29 120
11 Freuler Jan-André – Augenstein Moritz Courtyard by Marriott 32 84
12 Scartezzini Michele – Lamon Francesco Geschmackslabor

Bukart/Havik gehen als Führende ins Finale

Schnell, hart, taktisch – so lautete das Fazit des Sportlichen Leiters Erik Weispfennig nach der großen Jagd am Montagabend, dem vorletzten Tag der 54. SIXDAYS BREMEN. „Die Jungs haben ein Wahnsinnstempo vorgelegt und doch hat die Jagd am Ende keine großen Veränderungen im Klassement gebracht“, so Weispfennig. Achim Burkart und Yoeri Havik (Team X-Tip/Die Spielemacher) gehen mit zwei Zählern Vorsprung vor Kenny De Ketele und Theo Reinhardt (Team swb) ins große Finale. Ebenfalls in der Nullrunde folgen Wim Stroetinga und Robbe Ghys (Team Der Installatör) vor Christian Grasmann und Jesper Mørkøv (Team ÖVB).

Boussaer und Hesters gewinnen U23-Cup souverän

Mit der 3. Etappe beendeten die U23-Nachwuchsfahrer heute das Rennen. Die Belgier Bryan Boussaer und Jules Hesters (Team 9) siegten souverän vor Anders Fynbo und Martin Osmarsson Mollerup (Team 6) und Luca Felix Happke und Arne De Groote (Team 2). „Bryan und Jules haben einen Start-Ziel-Sieg hingelegt und das Feld über die zwei Tage dominiert. Ich bin mir sicher, dass wir von ihnen in Zukunft noch viel hören werden“, sagt Erik Weispfennig, Sportlicher Leiter.

Wettkampfatmosphäre beim Tag der Schulen

Wie lassen sich Sport und Schule zusammenbringen, ohne dass eines der beiden Themen vernachlässigt wird? Darum ging es am Montagvormittag bei den 54. SIXDAYS BREMEN in der ÖVB-Arena. Rund 1.500 Schüler aus Bremen und „umzu“ besuchten dort den dritten Tag der Schulen. Sie schnupperten SIXDAYS-Luft, erlebten den U23-Cup und trafen in Talkrunden auf Sportprofis – und zwar nicht nur aus dem Radbereich.

„Der Tag der Schulen gehört seit 2016 zum festen Bestandteil der SIXDAYS und hat sich seitdem stark entwickelt“, sagt der Leiter der ÖVB-Arena Peter Rengel. „Auch dieses Mal war er wieder ein voller Erfolg“. Ziel sei es unter anderem, die Sechs- bis Zwölftklässler für den Radsport zu begeistern.

Während die Profis noch eine Ruhepause einlegten, sorgten die U23-Fahrer im Holzoval für Jubel und Anfeuerungsrufe auf den Rängen. Auf dem Stundenplan der Schülerinnen und Schüler stand aber auch das Thema „Wie verbinde ich das Lernen und Trainieren in der Schule?“. Dazu diskutierten sie in den Rennpausen mit Radsportprofi und Olympiateilnehmer Theo Reinhardt, Dominique Johnson und Adrian Breitlauch von den Eisbären Bremerhaven sowie Pascal Hackethal, Nachwuchstalent von Werder Bremen und U17-Nationalspieler.

SPORT: Burkart/Havik gehen als Führende ins Finale

Schnell, hart, taktisch – so lautete das Fazit des Sportlichen Leiters Erik Weispfennig nach der großen Jagd am Montagabend, dem vorletzten Tag der 54. SIXDAYS BREMEN. „Die Jungs haben ein Wahnsinnstempo vorgelegt und doch hat die Jagd am Ende keine großen Veränderungen im Klassement gebracht“, so Weispfennig. Achim Burkart und Yoeri Havik (Team X-Tip/Die Spielemacher) gehen mit zwei Zählern Vorsprung vor Kenny De Ketele und Theo Reinhardt (Team swb) ins große Finale. Ebenfalls in der Nullrunde folgen Wim Stroetinga und Robbe Ghys (Team Der Installatör) vor Christian Grasmann und Jesper Mørkøv (Team ÖVB).

„Noch immer sind fünf Teams im Rennen um den Gesamtsieg. Auch die Fünfplatzierten, Kneisky und Howard, können es an die Spitze schaffen. Das wird ein unfassbar spannendes Finale“, sagt Weispfennig. Der am Sonntagmorgen nach einem Sturz neutralisierte Michele Scartezzini konnte das Rennen heute nicht fortsetzen. Sein Teamkollege Francesco Lamon fuhr in den Einzeldisziplinen.

Mit der 3. Etappe beendeten die U23-Nachwuchsfahrer den Wettbewerb. Die Belgier Bryan Boussaer und Jules Hesters (Team 9) siegten souverän vor Anders Fynbo und Martin Osmarsson Mollerup (Team 6) und Luca Felix Happke und Arne De Groote (Team 2). „Bryan und Jules haben einen Start-Ziel-Sieg hingelegt und das Feld über die zwei Tage dominiert. Ich bin mir sicher, dass wir von ihnen in Zukunft noch viel hören werden“, sagt Weispfennig.

Im Sprinterwettbewerb führt René Enders das Feld weiterhin an. Er wurde im Verlauf des Rennabends feierlich verabschiedet und zeigte sich sichtlich emotional. „Es ist ein gut überlegter Schritt und ich habe mir sehr viel Zeit mit der Entscheidung gelassen. Es gibt einfach auch ein Leben nach dem Sport und das bringt mindestens genauso viele Herausforderungen mit sich“, sagt Enders. Am Finalabend steigt er ein letztes Mal aufs Rad. Dann wird sich zeigen, ob er sich selbst das größte Abschiedsgeschenk machen kann.

Einmal dort fahren, wo sonst nur die Profis unterwegs sind – dieser Traum wurde für die Jedermänner und -frauen im großen Finale von DEIN RENNEN powered by owayo wahr. Matthias John legte mit 9.852 Sekunden die Bestzeit vor. Im Frauenfeld hatte Jane Drage die Nase vorn (11.344 Sekunden).

 

Gesamtwertung nach dem fünften Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 Burkart Achim – Havik Yoeri X-Tip/Die Spielemacher 0 244
2 De Ketele Kenny – Reinhardt Theo swb 0 242
3 Stroetinga Wim – Ghys Robbe Der Installatör 0 211
4 Grasmann Christian – Mørkøv Jesper ÖVB 0 203
5 Howard Leigh – Kneisky Morgan Schulenburg 1 261
6 De Pauw Moreno – Lampater Leif Adler Solar 7 173
7 Graf Andreas – Beyer Maximilian Atlantic Gruppe 12 142
8 Vergaerde Otto – Bommel Henning Bremen Eins 17 146
9 Pieters Roy – Heßlich Nico Hermes Systeme 17 67
10 Liß Lucas – Marguet Tristan Sonne am Haus 19 120
11 Scartezzini Michele – Lamon Francesco Geschmackslabor 22 78
12 Freuler Jan-André – Augenstein Moritz Courtyard by Marriott 24 70